Gemeindewahlen und -abstimmungen sind gut gelaufen

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger Reinachs sagen ja zur Sanierung des Gartenbades und wählen im zweiten Anlauf den Einwohnerrat.

Endlich ist es soweit: Das Gartenbad kann saniert werden und auch die Sprunganlage bleibt erhalten, wird sogar noch um einen 5-Meter-Sprungturm erweitert. Damit wird Jung und Alt gegenüber ein Versprechen eingelöst: Statt uns neue teure Anlagen aufzuhalsen, die wir uns nicht leisten können – ich meine das vom Souverän richtigerweise abgelehnte Hallenbad –, unterhalten und erweitern wir besser die bestehenden Freizeiteinrichtungen. Leider muss das Gartenbad wegen der Sanierung für ein Jahr geschlossen werden, aber das Warten lohnt sich, da bin ich sicher.

Ohne grosse Überraschung ging die Wiederholung der Einwohnerratswahlen vonstatten. Gegenüber dem Wahlgang vom 28.2. kommt es zu keinen Sitzverschiebungen. Bleibt die Frage, ob es wirklich notwendig war, die Wahl zu wiederholen, wie der Regierungsrat verlangt hat oder ob es nicht auch vertretbar gewesen wäre, die 850 unzulässig veränderten Wahlzettel einfach ungültig zu erklären, wie dies das Wahlbüro gemacht hat. Zusatzfrage: Wieso haben es auch beim zweiten Wahlgang über 130 Wählende fertig gebracht, wiederum ungültige Wahlzettel abzugeben? Ich meine, Stimm- und Wahlrecht ist nicht nur ein Recht, sondern bringt auch eine Pflicht mit sich: Die Pflicht, sich zu informieren, Wahlanleitungen zu lesen und sich die Mühe nehmen, Wahlzettel korrekt auszufüllen, auch wenn es mehr als ein «x» auf dem Zettel braucht.

Medienecho: BZ_160606_Gemeindewahlen, BaZ_160606_Gemeindewahlen, Gemeinde TV.