Wort halten!

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Als vor zwei Jahren über den Bau eines Hallenbades diskutiert wurde, habe ich mich gegen dieses Projekt gewehrt, weil wir es uns finanziell schlicht nicht leisten können. Ich habe klar gesagt, dass wir in erster Linie die bestehenden Einrichtungen erhalten und verbessern müssen, anstatt neue Anlagen zu bauen. Und ich habe versprochen, mich für die Sanierung des Gartenbades einzusetzen. Nicht nur ich, sondern der gesamte Gemeinderat, haben dabei klar die Haltung vertreten, dass ein Gartenbad mit Ausstrahlung, das auch für Junge und Jüngste attraktiv sein will, neben den Schwimmbecken eine Rutschbahn und eine Sprunganlage umfassen muss.

Leider hat der Einwohnerrat zwar ja gesagt zur Sanierung, aber Sprungturm und -becken aus Kostengründen gestrichen. Schade! Ich erinnere mich an meine Jugendzeit. Da hat der bestehende Sprungturm eine wichtige Rolle gespielt – zuerst als Mutprobe, später einfach zum Plausch. Und jetzt soll nicht nur auf einen neuen 5-Meter-Turm verzichtet werden, sondern auch die bestehenden 1- und 3-Metertürme sollen liquidiert werden. Zum Glück hat ein Komitee erfolgreich eine Initiative lanciert, über die wir am 5. Juni abstimmen können. Wenn ich bedenke, dass diese Anlage wieder etwa dreissig oder vierzig Jahre gebraucht wird, dann scheinen mir die rund 900'000 Franken Mehrkosten gut investiert. Wir können und sollten uns diese Investition leisten!

Eine attraktive Stadt braucht ein attraktives Angebot an Sport- und Freizeiteinrichtungen. Für Reinach ist sicher das Gartenbad eine der wichtigsten Einrichtungen. Ich werde deshalb zweimal «Ja» stimmen – für die Sanierung und den Sprungturm.