Hintermann&Weber

Biodiversitätsstrategie der Schweiz nimmt Gestalt an

bdm
Der Aktionsplan zur Umsetzung der «Strategie Biodiversität Schweiz» nimmt konkrete Formen an. Die Hintermann & Weber AG liefert wichtige Daten zur Beurteilung der aktuellen Situation und zu deren Entwicklung.Lesen Sie mehr...

Das hätte nicht passieren dürfen - sorry!

Die BZ berichtet in Ihrer Ausgabe vom 18.6.2013 über den Abstimmungskampf um den Quartierplan «Uf der Höchi II». Sie erwähnt darin, dass ein Mitinhaber der Hintermann & Weber AG einerseits als Gutachter für die Quartierplan-Gegner gearbeitet hat und andererseits jetzt als Anwohner das Vorhaben bekämpft. Er hat dabei in unzulässiger und unprofessioneller Art und Weise seine Rollen als Mitinhaber einer Beratungsfirma und als Anwohner vermischt, indem er seine persönliche Haltung als jene der Firma darstellte. Das hätte nicht passieren dürfen.Lesen Sie mehr...

Hasen und Wildkatzen

Wieder mal zwei Beiträge über die Arbeit unserer Firma, diesmal über Hasen und Wildkatzen.Lesen Sie mehr...

Arbeiten im In- und Ausland

Gemeindepräsident ist in Reinach immer noch (zurecht) ein Nebenamt. Im Hauptamt arbeite ich für die Hintermann & Weber AG. Ich berate staatliche und private Organisationen im In- und Ausland in Umweltfragen. Aktuell bin ich im Aufbau von Umweltbeobachtungssystemen im Südkaukasus (Georgien, Aserbaitschan) engagiert. Die BaZ hat darüber berichtet (BaZ_101220_Georgien).

Die natürlichen Ressourcen werden in den Ländern des Kaukasus – wie auch bei uns – nicht nachhaltig bewirtschaftet. Ursachen dort sind in den herrschenden ökonomischen, politischen, gesellschaftlich und institutionellen Bedingungen zu finden. Die ländliche Bevölkerung, die trotz Wirtschaftswachstums in Armut lebt, hat aufgrund mangelnder Einkommensmöglichkeiten in vielen Gebieten der Region keine andere Wahl als die natürlichen Ressourcen über deren Regenerationsfähigkeit hinaus zu nutzen. Das georgische Umweltministerium hat sich in seiner nationalen Biodiversitätsstrategie 2005-2010 dazu verpflichtet, ein Biodiversitätsmonitoringsystem auf nationaler Ebene einzurichten. Es wird helfen, Umweltveränderungen zu erkennen und zu verstehen und kann zu einer Grundlage für staatliches Handeln werden. Die Hintermann & Weber AG, welche bereits massgeblich an der Entwicklung und am Aufbau eines solchen Biodiversitätsmonitoringsystems in der Schweiz mitgearbeitet hat, unterstützt das Georgische Umweltministerium seit 2009 in diesem Projekt. Ab 2010 machen wir das Gleiche für das Aserbaitschanische Umweltministerium.

Sensationeller Fund

Wenn es um die Artenvielfalt geht, hört man leider meist schlechte Nachrichten: Arten werden seltener oder verschwinden ganz. Schön, dass manchmal auch das Gegenteil der Fall ist. Mitarbeiter der Firma Hintermann & Weber AG haben in Pfeffingen Raupen des Grossen Eisvogels gefunden, einer Art, von der man bisher glaubte, sie sei in unserer Gegend ausgestorben.

Weitere Fakten zum Thema Biodiversität und Monitoring finden Sie auf der Website des Biodiversitäts-Monitorings Schweiz oder der Hintermann & Weber AG.

Medienecho: 20 Minuten, Radio DRS, BaZ_101006-grosserEisvogel.

Wie verändert sich die Biodiversität in der Schweiz?

Zwischendurch mal was, das (fast) nichts mit Lokalpolitik zu tun hat. Neben meinen politischen Ämtern bin ich ja immer noch Mitinhaber einer Umwelt-Beratungsfirma. In dieser Funktion arbeite ich seit über zehn Jahren an einem Projekt des Bundes zur Überwachung der Biodiversität in der Schweiz (Biodiversitätsmonitoring Schweiz). Wir beschäftigen uns mit Fragen wie: Wie verändert sich die Vielfalt an Arten und Lebensräumen in der Schweiz? Was sind die Ursachen? Wie wirksam sind die ergriffenen Massnahmen?

Am 20.5. ist der zweite Bericht zur Lage der Biodiversiät erschienen. Und wie steht es um unsere Natur? Es gibt – wie kaum anders zu erwarten – keine einfache Antwort. Vielmehr gibt es gute und schlechte Nachrichten. Einerseits leben heute mehr Arten in der Schweiz als vor hundert Jahren, andererseits sind nach wie vor sehr viele Arten bedroht. Verbessert hat sich die Situation im Wald, dafür droht den Alpen an vielen Orten die gleiche Intensivierung der (landwirtschaftlichen) Nutzung, wie wir sie im Mittelland bereits erlebt haben. Erste Folgen der Klimaerwärmung auf die Artenvielfalt lassen sich auch bereits nachweisen, obwohl das Biodiversitätsmonitoring erst 2001 gestartet wurde: wärmeliebende Arten, wie Schmetterlinge und Libellen, wandern in die Schweiz ein und in den letzten fünf Jahren haben sich die Alpenpflanzen im Durchschnitt 13 Meter höher hinauf ausgebreitet.

Die Synthese finden Sie hier, den ganzen Bericht können sie über diesen Link herunterladen.

Die Interpretation der Medien finden Sie hier: BaZ_090520_BDM, NZZ_090520_BDM, TA_090520_BDM.