Unsere Finanzen sind gesund – und sollen es auch bleiben!

Geld
Wie wichtig die Finanzen sind, merkt man erst, wenn man keine mehr hat!

Das erleben wir gegenwärtig beim unserem Kanton. Reinach ist in einer vergleichsweise komfortablen Situation. Seit ich Gemeindepräsident sein darf, haben wir die Schulden halbiert und das Eigenkapital verdreifacht. Das ist nicht selbstverständlich und hauptsächlich das Verdienst von Gemeinde- und Einwohnerrat, die mit dem Geld (meist) sehr sorgfältig umgehen: wir haben klare Prioritäten, setzen Mittel wirksam ein und sind wenn nötig auch zu Sparmassnahmen bereit. Das ist notwendig, wollen wir doch möglichst tiefe Steuern und ausreichend Mittel für die kommenden grossen Investitionen (z.B. Gartenbad oder Schulhäuser). Leider können wir aber nur über etwa 15% unserer Steuergelder selber bestimmen, der Rest wird durch Bund und Kanton vorgegeben. Das macht mir Sorge: Wir leben in einem viel zu zentralistischen Kanton, der den Gemeinden kaum Aufgaben und Umsetzungsspielräume lässt. Viele Gemeinden könnten Aufgaben günstiger und wirksamer wahrnehmen als der Kanton. Das ist der Grund, wieso ich mich so stark auf Kantonsebene engagiere, sei es für einen besseren Finanzausgleich oder für eine neue Aufgabenteilung Kanton – Gemeinden. Leider stehen wir erst am Anfang dieser Strukturänderungen. Mich hier weiterhin für die Gemeinden zu engagieren, wird ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit in den nächsten vier Jahren sein, damit die Gemeinden stark und unabhängiger werden.