ÖV

Gemeinden im Birs- und Leimental gegen ÖV-Abbau im unteren Baselbiet

Am 23. März 2017 berät der Landrat über den 8. Generellen Leistungsauftrag für den öffentlichen Verkehr. Dabei geht es auch um den Antrag der Bau- und Planungskommission (BPK), auf diversen Buslinien im unteren Baselbiet Fahrten zu streichen. Die Gemeindepräsidien der Birsstadt und des Leimentals wehren sich aus guten Gründen klar gegen diesen Abbau des öffentlichen Mobilitätsangebotes. Streichung oder Ausbau von Kurslinien sollten einzig an deren Auslastung und am Kostendeckungsgrad gemessen werden und nicht aus falsch verstandener «Solidarität».Lesen Sie mehr...

Neuer Wohnraum für die Birsstadt

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Das Stöcklin-Areal in den Gemeinden Reinach und Aesch soll zukünftig umgenutzt werden. Nach Verlagerung der industriellen Produktion der Firma Stöcklin soll hier ein neues, lebendiges Quartier mit rund 270 Wohnungen und ca. 18‘000 m2 Fläche für Dienstleistungen und Gewerbe entstehen.Lesen Sie mehr...

Ja zu ELBA

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Am 8. November stimmen wir über das Projekt ELBA (Entwicklungsplanung Leimental - Birseck – Allschwil) ab, da gegen den Landratsbeschluss das Referendum ergriffen wurde. Die Gegner möchten statt der vom Landrat beschlossenen Variante «ELBA-Ausbau» lieber die Variante «ELBA-Umbau». Auch wenn ich viele der Argumente des Referendumskomitees gut verstehen kann, bin ich doch der Meinung, dass die Variante «ELBA-Ausbau» für unsere Region wichtig und gut ist. Ich werde deshalb «Ja» stimmen.Lesen Sie mehr...

Reinach im Fokus

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Eine Woche lang weilt die BZ in Reinach. Hier finden Sie die Beiträge:Lesen Sie mehr...

Aggloprogramm 3: Die nächste Runde startet

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Was hat die Grossbaustelle im Reinacher Zentrum mit dem Aggloprogramm zu tun? Sie ist Teil des «Aggloprogramms 1. Generation» und wird deshalb vom Bund zu rund 40% mitfinanziert. Inzwischen sind die Arbeiten für das «Aggloprogramm 3. Generation» angelaufen. Neu ist, dass sich die Gemeinden nicht mehr einzeln einbringen, sondern dass die Regionalplanungsgruppe Birsstadt die Interessen unserer Region vertritt.Lesen Sie mehr...

Reinach lanciert als erste Gemeinde der Region eine App und frischt die Website auf

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Als erste Gemeinde der Region bietet Reinach die wichtigsten Gemeindeinformationen in einer App für Smartphones und Tablet-PCs an. Gleichzeitg geht diese Woche die neu gestaltete Website der Gemeinde Reinach unter www.reinach-bl.ch online.


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Geschafft

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Nach rund 10 Jahren Planen, Diskutieren und Überzeugungsarbeit leisten ist es jetzt endlich geschafft: Die Stimmberechtigten von Reinach haben das Projekt zur Umgestaltung der Hauptstrasse mit einem tollen Zweidrittelsmehr angenommen.






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Projekt Umgestaltung Hauptstrasse auf gutem Weg

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Am 19.3.2012 hat der Einwohnerrat das Projekt zur Umgestaltung der Hauptstrasse gutgeheissen. Jetzt braucht es nur noch einen Schritt, um das Projekt umzusetzen: Die Volksabstimmung am 17. Juni 2012.


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Wirschaftsgespräche 2011: Mobilität

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Die Bedeutung der neuen Verkehrsdrehscheibe Dornach - Arlesheim stand im Zentrum der Reinacher Wirschaftsgespräche 2011. Die Referentin, Regierungsrätin Sabine Pegoraro, zeigte die Bedeutung des neuen Bahnhofs auf. Entscheidend ist jetzt – gerade auch aus der Sicht Reinachs – was aus dieser Chance gemacht wird. Denn die Verkehrsdrehscheibe hat ein grosses Potenzial für die umliegenden Gemeinden.



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Tangotaufe

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Am Samstag den 5. November wurde in Reinach ein neues Tango-Tram auf den Namen «Reinach» getauft.






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Reinacher Gespräche 2009: Was heisst hier schon mobil?

Die Reinacher Gespräche 2009 waren mit über 100 Teilnehmenden wiederum ein voller Erfolg. Höhepunkt war sicher das Referat des Zukunftsforschers Matthias Horx. Seine These: Um mit dem Thema Mobilität richtig umgehen zu können, muss man die Megatrends in unserer Gesellschaft kennen. So stellte Horx denn im ersten Teil seines Referats diese Trends sehr überzeugend und humorvoll vor (Folien und Referat) finden sie auf der Website der Gemeinde). Wichtig im Bezug auf zukünftiges Handeln ist sicher die Erkenntnis, dass Mobilität mehr ist als nur einfach Bewegung. Es geht um Gefühle, Lebensmodelle aber auch neueste Technologien, welche unser Verhalten beeinflussen werden.

Am Nachmittag befassten sich die Teilnehmer mit handfesteren und im wahrsten Sinne des Wortes «näherliegenden» Themen, dem ÖV in unserer Region. Welches sind die grössten Defizite und wie könnte man sie beseitigen? Welchen Beitrag können die Gemeinden dazu leisten? Ganz gemäss dem Credo, das wir seit Jahren in Reinach verfolgen, zeigte sich dabei, dass städtebauliche Entscheide massgebend das Mobilitätsbedürfnis beeinflussen können. So gibt es nicht nur in Reinach einen Trend zur Aufwertung und Belebung der Zentren, sei es durch Projekte zur Umgestaltung der öffentlichen Räume, sei es durch verdichtetes Bauen in Bahnhofsnähe oder seien es andere Massnahmen zur Stärkung der Ortskerne. Zunehmend gefordert werden aber im ÖV-Bereich auch neue Angebote: Expressbusse in die Arbeitsplatzgebiete, separate Busspuren oder auch ganz neue ÖV-Linien.

Das ÖV-Angebot unserer Region, so gut es auch sein mag, ist in den letzten Jahren gegenüber konkurrierenden Regionen zurückgefallen. Das zeigen die Benchmarking Studien der BAK / Metrobasel (siehe Metrobasel Forum in Reinach). Sicher ist: Wenn wir den Anschluss und v.a. die Zukunft nicht verpassen wollen, dann sind bei uns grosse Anstrengungen zum Ausbau des ÖV nötig. Deshalb wird uns das Thema noch lange und intensiv beschäftigen.

Medienberichte: BaZ 090509_ReinacherGespraeche, Reinacher Zeitung, BZ 090509_ReinacherGespraeche, WoB_090514_ReinacherGespraeche.


präsentieren die Gemeinde Reinach und die BLT gemeinsam. Am Vormittag wird der Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx einen wissenschaftlich fundierten Blick in die Zukunft werfen. Es sollen dabei Fragen zu den Chancen und Grenzen der Mobilität in den nächsten Jahrzehnten beantwortet und Visionen vorgezeichnet werden. Am Nachmittag widmen sich die Teilnehmenden in Workshops selbst je einem Thema rund um die Mobilität. Gemeinsam mit Fachleuten sollen bestehende Rollen geklärt, neue Akteure definiert und potenzielle Handlungsfelder reflektiert werden. Das Ziel besteht darin, eine interkommunale Offensive für die Sicherung und den Ausbau eines zukunftsfähigen öffentlichen Verkehrs in der Region zu lancieren. Programmdetails folgen im März.

Über diesen Link können Sie sich anmelden oder einen Flyer herunterladen.

Umgestaltung Hauptstrasse: Im Interesse der Sache nach vorne blicken

Die letzten Wochen waren geprägt von unschönen Diskussionen darüber, ob Regierungsrat Krähenbühl seine Ausstandspflicht beim Entscheid über die Kap-Haltestelle verletzt hat oder nicht und welche Konsequenzen sich daraus ergeben.

Die Berichte im Regionaljournal: 24.2.2009, 25.2.2009 (12 Uhr), 25.2.2099 (17:30).

Die Medienberichte dazu in der BaZ: BaZ_090226_Kaphaltestelle (1), 26.2.2009 (2), 9.3.2009 und bei OnlineReports.

Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 10.3.2009 eine Beurteilung der Situation vorgenommen und das weitere Vorgehen festgelegt. Er möchte die verworrene Situation rund um die Tramhaltestellen-Diskussion lösen und das Projekt zur Umgestaltung der Hauptstrasse endlich realisieren. Trotz Verfahrensfehler seitens der zuständigen Behördenmitglieder verzichtet er deshalb vorläufig auf rechtliche Schritte gegen den Regierungsratsentscheid. Das gemeinsame Projekt von BLT, Kanton und Gemeinde soll jetzt im Rahmen von neuen Verhandlungen möglichst schnell überarbeitet und an die vom Kanton beschlossenen Rahmenbedingungen angepasst werden.

Der Gemeinderat erachtet das Vorgehen von Regierungsrat Jörg Krähenbühl als Verletzung der Ausstandspflicht und damit als schlechten politischen Stil – mir persönlich ist es unverständlich, wieso der Regierungsrat das Vorgehen weiterhin verteidigt (Medienmitteilung Regierungsrat), obschon beispielsweise auch alt-Gerichtspräsident Peter Meier klar von einer Rechtsverletzung spricht.

Dennoch verzichtet der Gemeinderat zum jetzigen Zeitpunkt darauf, rechtliche Schritte einzuleiten oder ein neues, unabhängiges Gutachten einzuholen. Er ist der Meinung, dass dies lediglich zu weiteren Verzögerungen und zu noch grösseren Mehrkosten führen würde. Er hat deshalb beschlossen, sich im Interesse der Sache auf die Realisierung des Projektes und auf eine weitere Aufwertung des Reinacher Ortskerns zu konzentrieren. Ziel muss es sein, ein gutes Projekt zu realisieren, das den Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht wird und ohne weitere Verzögerungen realisiert werden kann. Insbesondere möchte die Gemeinde die vom Bund in Aussicht gestellten Beiträge in Millionenhöhe nicht verlieren.

Das gemeinsame Projekt soll von Kanton und Gemeinde überarbeitet und an die neuen, vom Kanton gesetzten Rahmenbedingungen angepasst werden. Der Gemeinderat ist gewillt, Vergangenes hinter sich lassen und mit Zuversicht in die Zukunft zu blicken. Dasselbe erwartet er auch vom Kanton.

Am 17. März fand die gemeinsame Sitzung einer Gemeinderatsdelegation mit Regierungsrätin Sabine Pegoraro statt. Dabei wurde das weitere Vorgehen, die Organisation und der Zeitplan besprochen. Sobald das überarbeitete Projekt vorliegt, wird sich die Gemeinde Reinach entscheiden müssen, ob es sich lohnt, das gemeinsame Projekt weiterzuverfolgen. Eine der Schlüsselstellen bleibt die Haltestelle. Für mich ist klar, dass die Haltestelle mit einer zeitgemässen Infrastruktur, insbesondere einem Unterstand, versehen werden muss. BLT, Kanton und Gemeinde haben in der Vergangenheit immer wieder versprochen, dass diese Einrichtungen im Rahmen der Umgestaltung endlich realisiert würden (Die Medienmitteilung dazu).

Die Berichte in den Medien: OnlineReports, BaZ (BaZ_090312_Ausstand), BZ (BZ_090312_Haltestelle), Gemeinde-TV.

Herber Rückschlag für die Umgestaltung der Hauptstrasse

Das Projekt zur Umgestaltung der Hauptstrasse hat einen schweren Rückschlag erlitten: Gegen den Willen der Gemeinde hat sich der Regierungsrat in der Frage der Ausgestaltung der Tramhaltestelle für eine sogenannte Zeitinsel und gegen die Kaphaltestelle entschieden. Über den Schalter «Umgestaltung Hauptstrasse » (unten) erfahren Sie mehr zur Vorgeschichte.

Wo liegt das Problem? Erstens einmal muss aufgrund dieses Entscheides die Hälfte des Projektes neu geplant werden. Ab der Kurve bei der Einmündung der Therwilerstrasse bis zur Kreuzung der Hauptstrasse – Birsigtalstrasse / Bruggstrasse kann die Umgestaltung nicht mehr so realisiert werden, wie dies Gemeinde und Kanton vor fast zwei Jahren gemeinsam geplant und beschlossen haben. Das ist ärgerlich, frustierend und teuer. Den Steuerzahler wird dieser Entscheid rund eine halbe Million Franken kosten und drei Jahre Verzögerung – sofern das Projekt überhaupt noch zustande kommt. Dies ist – zweitens – alles andere als sicher. Mit der Umgestaltung sollte ja nicht nur der Aussenraum schöner gestaltet und attraktiver werden, sondern es hätten auch 30 zusätzliche Parkplätze geschaffen werden sollen, wie sie der Detailhandel immer gewünscht hat. Das Gutachten, welches die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) im Auftrag des Regierungsrates geschrieben hat und dem Regierungsrat als Grundlage für seinen Entscheid diente, kommt aber zu folgendem Schluss: Die Kaphaltestelle (von der Gemeinde favorisiert) und eine Variante dazu schneiden aus Sicherheitsgründen am besten ab. Die Zeitinsel, so wie sie Regierungsrat Krähenbühl ins Spiel gebracht hat, schneidet sehr viel schlechter ab und ist nur dann annähernd gleichwertig, wenn auf alle oder fast alle Parkplätze im Haltestellenbereich verzichtet wird. Im Klartext: Vor den Läden zwischen der Metzgerei Jentzer und dem Sportgeschäft Krähenbühl müssten die Parkplätze aufgehoben oder zumindest auf solche für Längsparkieren beschränkt werden. Nicht genug damit. Weil wegen des Entscheids zugunsten der Zeitinsel im ganzen Bereich zwischen Tramhaltestelle und Kreuzung Hauptstrasse – Bruggstrasse / Birsigtalstrasse der Autoverkehr weiterhin neben dem Tramgeleise geführt werden muss, können wohl auch die dort zusätzlich geplanten Parkplätze kaum realisiert werden. Im schlimmsten Fall werden also 10-20 der geplanten 30 zusätzlichen Parkplätze wegfallen. Ob ein solches Projekt noch die nötige Unterstützung findet? Drittens schliesslich stellt sich die Frage, ob der Bund auch ein solches reduziertes Projekt noch mit 40% der Kosten unterstützen würde, wie er dies beim ursprünglichen Projekt gemacht hätte. Immerhin hätte die Gemeinde so mindestens 2 MCHF sparen können.

Für mich ist dieser Entscheid unverständlich. Wem soll er nützen? Angeblich den Velofahrern (also auch mir). Nur: Die Lobbyorganisation der Velofahrenden, die Pro Velo, hat sich für die Kaphaltestelle ausgesprochen. Zu Recht sagt Pro Velo, dass jede Haltestellenform Vor- und Nachteile hat. Bei der Kaphaltestelle hätten aber die Vorteile überwogen. Ganz sicher zu den VerliererInnen gehören dagegen die Behinderten. Ihre Interessenvertretung ist klar für die Kap-Haltestelle (ProCapVCS_080308, Kap-Haltestellen).

Wie es weitergehen soll ist noch offen. Als erstes muss sich der Gemeinderat Gedanken machen, ob und gegebenenfalls wie, er das Projekt weiterführen kann. Später werden auch der Einwohnerrat und die Bevölkerung Stellung nehmen müssen. Vorerst wird jetzt diesen Sommer einmal das Tramgeleise durch die BLT ersetzt. In den nächsten Jahren folgt dann die Sanierung der Hauptstrasse durch den Kanton und vielleicht die Umgebungsgestaltung durch die Gemeinde. Ursprünglich war die Idee, die Strasse nur einmal aufzureissen, und alle Sanierungsarbeiten gleichzeitig auszuführen. Aber die Kantonsregierung hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es wäre zu schön gewesen.

Die Medienmitteilung der Gemeinde.

Der Medienbericht dazu: BaZ_090207_Haltestelle. Weitere Beiträge finden Sie beispielsweise bei Telebasel («7vor7» vim 6.2.2009) oder in der Reinacher Zeitung.

GemeindepräsidentInnen für die ÖV-Initiative

Auf dem ÖV-Podium in Grellingen trat Brigitte Bos, Stadtpräsidentin von Laufen, für die ÖV-Initiative ein. In Binningen war es Gemeindepräsident Charles Simon. Und im untenstehenden Interview erläutere ich aus meiner Sicht, weshalb ein JA nötig ist (Interview erschien auf der Web-Site der SP Baselland).

Braucht das Baselbiet diese Initiative? Hat man für den ÖV nicht genug getan? Urs Hintermann: Das Baselbiet braucht diese Initiative unbedingt. Natürlich wurde in der Vergangenheit schon viel investiert, natürlich gab es mal eine Zeit, da war unsere Region bezüglich ÖV vorbildlich. Leider sind wir das nicht mehr. Im Vergleich zu anderen Regionen, mit denen wir in Konkurrenz stehen, beispielsweise dem Glattal bei Zürich, fallen wir laufend zurück. Wenn wir unsere Standortattraktivität erhalten wollen, dann müssen wir auch in der Zukunft investieren - bei den Strassen tun wir dies ja auch. Warum ist ein ÖV-Fonds sinnvoll? Die Erfahrung zeigt, dass heute Investitionen in den Strassenbau meist Priorität haben. Das sieht man besonders gut beim Agglomerationsprogramm, wo der überwiegende Teil der Mittel für den Individualverkehr ausgegeben wird. Auch das neue Budget 2009 des Kantons zeigt, dass in den nächsten Jahren derart viele Investitionen geplant - H2, Spital, etc. -, dass die Gefahr gross und real ist, dass der ÖV einmal mehr hinten anstehen muss. Durch den ÖV-Fonds erhoffe ich mir, dass gute Ideen schnell und wirksam umgesetzt werden können. Was bringt die ÖV-Initiative für das untere Birstal/die Birsstadt und für Reinach im Speziellen? Ein Projekt, die bessere Erschliessung des wichtigsten kantonalen Arbeitsplatzgebietes (Kägen), ist explizit in der Initiative als prioritäres Projekt aufgeführt. Aber ich verspreche mir natürlich noch mehr: Durch den Ausbau des Bahnhofs Dornach / Arlesheim wird dieser zu einer ganz wichtigen Drehscheibe des ÖV. Jetzt müssen die Verbindungen ins Birstal verbessert werden. Dann brauchen wir dringend Alternativen zur Südumfahrung mit ÖV. Ganz wichtig ist für mich die Erkenntnis: Der Verkehr im Birstal kann längerfristig nur flüssig bleiben, wenn der ÖV ausgebaut wird. Deshalb bin ich überzeugt, dass die ÖV-Initiative letztendlich auch den AutofahrerInnen zugute kommt.
Interview: SP-Baselland, Ruedi Brassel

1. MetroBasel Birstal Forum

Am 4. September fand in Reinach das erste MetroBasel Birstal Forum statt, organisiert von den fünf Birsstadt-Gemeinden Aesch, Arlesheim, Birsfelden, Pfeffingen und Reinach. (MetroBasel.)

In seinem Hauptreferat zeigte Dr. Christoph Koellreuter die grossen Stärken der Birsstadt auf, die letztendlich für das überdurchschnittliche Wirtschaftswachstum, insbesondere im Life Science Bereich, führten. Dennoch besteht Handlungsbedarf, wenn das Birstal weiterhin an der Spitze mitspielen will: So besteht ein Mangel an Wohnraum. Bei der relativen ÖV-Erschliessungsqualität (verglichen mit Regionen wie Zürich), verlieren wir an Boden und fallen weiter zurück.

In der anschliessenden Diskussionsrunde unter Leitung des BaZ Chefredakteurs Matthias Geering vertieften Andreas Büttiker, Direktor BLT, Dr. Beat Oberlin, Präsident der Geschäftsleitung der BLKB. Dr. Thomas Villiger, CEO Mepha Pharma AG, Karl-Heinz Zeller, Gemeindepräsident Arlesheim die Diskussion über die Standortqualität und den Handlungsbedarf.

Die Medienberichte: BaZ_080905_MetroBasel, WOB_080911_MetroBasel.

Der Beitrag im Gemeinde-TV.

Die Gemeinde Reinach hat auf seiner Web-Site eine eigene Seite über die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden eingerichtet. Hier werden alle aktuellen, gemeinsamen Projekte vorgestellt.

Gemeinde Reinach und BUD legen weiteres Vorgehen in Sachen Ortsdurchfahrt fest

Die Gemeinde Reinach und die Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD), vertreten durch RR Jörg Krähenbühl, haben sich an der gestrigen Sitzung in Sachen Ortsdurchfahrt / Tramhaltestelle auf folgendes Vorgehen geeinigt:

Bis Ende April zeigt die BUD der Gemeinde auf
- welche Auswirkungen der Entscheid zum Beibehalten der bestehenden Tramhaltestelle („Zeitinsel“) auf das gesamte Projekt hat
- welche Infrastrukturen wie Tramhäuschen etc. für die Benutzerinnen und Benutzer des öffentlichen Verkehrs bei der Variante Zeitinsel noch möglich sind
- wie sich das Projekt mit dem Zeitplan für die Sanierung der Tramgeleise koordinieren lässt.

An der gleichen Sitzung informierte Herr Krähenbühl den Gemeinderat darüber, dass er per 5.3.2008 in diesem Projekt in den Ausstand treten werde (Medienmitteilung).

Der Verein Pro Velo distanzierte sich heute von der Aussage in der Medienmitteilung der BUD, wonach Pro Velo gegen die Kap-Haltestelle und für die Zeitinsel sei. Pro Velo unterstützt klar das Projekt der Umgestaltung der Hauptstrasse in Reinach (MM_ProVelo_080305). Der Zeitungsbericht dazu: BZ_080318_Haltestelle.

Die Berichterstattung in den Medien: Telebasel, BaZ_080306_Ausstand,BZ_080221_BUD, BZ_080306_Ausstand.

Was bisher geschah: Vorgeschichte.

Unverständlicher Entscheid der BUD

Der Gemeinderat Reinach hat kein Verständnis für den Entscheid der Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD), die alte Tramhaltestelle im Ortszentrum Reinach beizubehalten (Vorgeschichte).

Im Rahmen der umfangreichen Gleis- und Strassensanierung sollte die Tramhaltestelle den aktuellen Bedürfnissen entsprechend umgestaltet werden (link zur entsprechenden Website der Gemeinde). Im Dezember 2007 orientierte der BUD-Vorsteher, dass er eine Neubeurteilung der geplanten Tramhaltestelle im Ortszentrum Reinach vornimmt. Ohne Würdigung des zusätzlichen Variantenstudiums und entgegen der Empfehlung einer Arbeitsgruppe, übrigens unter Federführung des kantonalen Tiefbauamts, hat nun die BUD entschieden, die bisherige Tramhaltestelle beizubehalten. Sie macht damit die fünfjährige gemeinsame Planungsarbeit zwischen Gemeinde und Kanton rückgängig und gefährdet das Gesamtprojekt.

Der Gemeinderat hat kein Verständnis dafür, dass der auch nach Ansicht der Fachleute ungünstige Ist-Zustand im Rahmen der umfangreichen Gleis- und Strassensanierung nicht verbessert werden soll. Der Gemeinderat wird die Konsequenzen des BUD-Entscheids prüfen, und die nächsten Schritte planen. Nach den Fasnachtsferien wird er über das weitere Vorgehen entscheiden und die Öffentlichkeit informieren.

Die Medienberichte dazu: BaZ_080131_Haltestelle, BZ_080131_Haltestelle, Beitrag Regionaljournal 30.1.2008, BaZ_080201_Haltestelle.

Probleme auch in Allschwil: BZ_080205_KapAllschwil.

Kanton gefährdet die Umgestaltung der Hauptstrasse in Reinach

Grünes Licht für den Kreisel, dafür eine Neubeurteilung der Haltestelle Reinach Dorf – mit seinem Entscheid gefährdet die BUD die Umgestaltung der Hauptstrasse in Reinach. Der Gemeinderat ist irritiert über die Mitteilung aus dem Kanton und fordert einen schnellen Entscheid.

Der Gemeinderat Reinach nimmt den Entscheid der kantonalen Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD) zur Umgestaltung der Hauptstrasse mit Erleichterung und Erstaunen zur Kenntnis. Im Rahmen der obligatorischen Vernehmlassung beim Kanton hatte die BUD ein Variantenstudium für den Knoten Hauptstrasse/ Bruggstrasse in Auftrag gegeben. In einem offiziellen Schreiben eröffnet die BUD der Gemeinde nun ihren Entscheid. Die Untersuchung bestätigte, dass der geplante Kreisel die optimale Lösung darstellt. Einzig kleinere Anpassungen sollen die Leistung des Kreisels noch verbessern. Dieser Bescheid freut die Behörde, auch wenn dadurch das Projekt fast ein halbes Jahr verzögert wurde. Jetzt könnte das Projekt, das seit fünf Jahren von Kanton und Gemeinde zusammen geplant wird, zur Abstimmung vor den Einwohnerrat
und anschliessend vors Volk gehen. Doch an Stelle von grünem Licht stellt die BUD der Gemeinde Reinach eine weitere Studie in Aussicht. Er verlangt die Neubeurteilung der geplanten Tramhaltestelle Reinach Dorf. Diese ist gemäss dem gemeinsam mit dem Kanton und der BLT erarbeiteten Projekt als Kaphaltestelle geplant, bei der das Trottoir bis an die Tramhaltestelle gezogen wird. Die Verkehrs- und die Tramspuren werden dafür auf einer Fahrbahn zusammen geführt. Jetzt fordert die BUD, dass auch für die Tramhaltestelle nochmals eine Variantenprüfung vorgenommen wird. Dabei bevorzugt die BUD eine Lösung wie heute bestehend. Eine Kaphaltestelle, wie sie das gemeinsame Projekt vorsieht, schliesst die BUD in ihrem Schreiben an die Gemeinde von Anfang an aus. Da diese bei vielen Radfahrenden als gefährlich gelte, würden im Kanton Basel-Landschaft bis auf weiteres keine Kaphaltestellen gebaut.

Beste Variante ist bei Neubeurteilung ausgeschlossen
Der Bescheid aus Liestal kommt für das Projektteam überraschend, wurde das Umgestaltungsprojekt Hauptstrasse doch in jahrelanger guter Zusammenarbeit zwischen Kanton und Gemeinde entwickelt. Auch im Zuge der kantonalen Vernehmlassung war die Tramhaltestelle nie in Frage gestellt worden. Bei der Projektentwicklung hatte sie sich als beste Lösung dargestellt, da sie die höchste Passagiersicherheit, eine optimale Priorisierung des öffentlichen Verkehrs sowie genug Fläche für den Bau von Tramhäuschen, Haltestelle und Parkplätzen bietet. Eine Neuplanung, bei der die beste Variante von Anbeginn ausgeschlossen ist, erachtet der Gemeinderat als sinnlos.

Gemeinderat fordert kurze Entscheidungsfrist
Durch die Neuplanung droht nun eine zeitliche Verzögerung, die das Ende des Projektes „Umgestaltung Hauptstrasse“ bedeuten könnte. Denn nicht nur die Variantenabklärung braucht Zeit. Eine andere Gestaltung der Haltestelle hätte auch planerische Konsequenzen auf andere Teile des Bauprojekts. Das Umgestaltungsprojekt sieht aber vor, dass Kantonsstrasse, Tramgeleise und die anschliessenden öffentlichen Räume der Gemeinde gleichzeitig saniert werden. Da die BLT aus Sicherheitsgründen darauf besteht, dass die alten Tramgeleise spätestens im Sommer 2009 ersetzt werden, gefährdet das erneute Variantenstudium des Kantons jetzt diese Synergien. In ihrem offiziellen Schreiben stellt die BUD in Aussicht, dass der definitive Entscheid zur Haltestelle bis Ende März 2008 vorliegen wird. Liegt der Entscheid der BUD nicht bis spätestens Ende Januar vor, dann können die Arbeiten nicht mehr koordiniert ausgeführt werden. Es wäre dann denkbar, dass 2009 die Tramgeleise ersetzt und im Folgejahr wegen der verzögerten restlichen Arbeiten wieder herausgerissen werden müssen – oder dass das Umgestaltungsprojekt in den nächsten Jahrzehnten nicht mehr realisiert wird.

Um die gute Zusammenarbeit mit dem Kanton nicht aufs Spiel zu setzen, ist der Gemeinderat bereit, eine erneute Variantenüberprüfung durchzuführen. Allerdings fordert er, dass der definitive Entscheid des BUD bis Ende Januar vorliegt, wie es die BUD entgegen dem offiziellen Schreiben in ihrer heutigen Medienmitteilung verspricht. Zudem muss bei der Überprüfung auch die Variante Kaphaltestelle eingeschlossen bleiben. Gleichzeitig behält sich der Gemeinderat vor, das bestehende Projekt in seinen unbestrittenen Teilen bereits in den politischen Prozess zu überführen.

Link zum Thema Hauptstrasse auf der Website der Gemeinde Reinach.

Die Berichterstattung in den Medien: BZ_071213_Hauptstrasse, BaZ_071213_Hauptstrasse, ReiZ_071220_Hauptstrasse, ,WoBlatt_071220_Hauptstrasse.

Der Beitrag in Telebasel (ab 14. Minute,Telebasel_071212_Hauptstrasse) und im Regionaljournal (Beitrag vom 7.1.2008).

Und ein weiterer Bericht der BaZ, diemal zur heiklen Situation von RR Krähenbühl: BaZ080112_Haltestelle.

Verzögerung bei der Umgestaltung der Hauptstrasse

Reinach möchte die Hauptstrasse im Rahmen einer Gleissanierung des Kantons umbauen und neu gestalten. Weil der Kanton die Gestaltung der Kreuzung zwischen Bruggstrasse und Birsigtalstrasse jetzt plötzlich nochmals überprüft will, verzögert sich die Umgestaltung der Hauptstrasse. Das ist ärgerlich, war doch der Kanton von Beginn an partnerschaftlich an der Planung beteiligt und der Bau des Kreisels seit Jahren eine Planungsvorgabe des Kantons. Die Überprüfung hat zur Folge, dass die Vorlage zur Umgestaltung der Hauptstrasse nicht wie geplant auf die Septembersitzung im Einwohnerrat behandelt werden kann. Sie kommt frühestens im Dezember 2007 ins kommunale Parlament und damit voraussichtlich im Herbst 2008 zur Volksabstimmung.

Lesen Sie den Artikel der BZ: BZ_070908_Hauptstrasse

Hier geht’s zur Vorgeschichte.

Kägen soll bessere Anschlüsse erhalten

Im Reinacher Kägen gibt es immer mehr neue Arbeitsplätze und - Verkehr. Neben der dringend nötigen Erschliessung durch den öffentlichen Verkehr soll ein Mobilitätsmanagement der ansässigen Firmen den motorisierten Individualverkehr eindämmen. Das Quartier Kägen in Reinach ist ein Wirtschaftsstandort von überregionaler Bedeutung. Mit der Umwandlung vom Industrie- und Gewerbegebiet zu einem Campus für Forschung und Entwicklung mit über 5000 neuen Arbeitsplätzen hat auch das Verkehrsaufkommen stark zugenommen. «Das Kägen wird von seinem eigenen Erfolg eingeholt», meinte Gemeindepräsident Urs Hintermann dieser Tage am traditionellen «Energie-Apéro».

Rund 75 Prozent fahren täglich mit ihrem privaten Auto zu ihrem Arbeitsplatz im Kägenquartier. Das Gebiet ist mit dem öffentlichen Verkehr ungenügend erschlossen. Die Gemeinde fordert im Rahmen der Vernehmlassung zum generellen ÖV-Leistungsauftrag 2006-2009 deshalb vom Kanton eine attraktive Erschliessung durch den öffentlichen Verkehr auf Anfang 2006. Im Vordergrund der Diskussion stehen dabei eine neue Ergänzung der Buslinie 64 oder eine zusätzliche Buslinie Bahnhof Münchenstein- Reinach-Bahnhof Dornach/Arlesheim. Mittel- und längerfristig erwägt der Kanton die Verknüpfung der Tramlinien Nummer 10 und 11.

Martin Huber, Leiter des Amtes für Raumplanung, bestätigte zwar das Bedürfnis eines verbesserten ÖV-Angebots, konnte aber keine konkrete Zusage abgeben. Er verwies darauf, dass der Kanton verpflichtet sei, beim Leistungsauftrag zwei Millionen Franken einzusparen. umsteigen fördern. Die am «Energie-Apéro» anwesenden Firmenrepräsentanten, Gemeindevertreter und Experten waren sich einig, dass Mobilitätskonzepte für Unternehmen erforderlich sind, welche das Umsteigen vom motorisierten Privatverkehr auf den öffentlichen Verkehr fördern.

Hans-Jörg Fankhauser vom TechCenter kündigte den Bau eines Parkhauses an, das auch von den anliegenden Firmen mitbenützt werden könne. Die Nutzer müssten die Kosten der Parkplatzmiete tragen. Gleichzeitig entstünde ein Mobility-Car-Stützpunkt. Fahrgemeinschaften sowie die Velobenützung würden gefördert. (Artikel der BaZ vom 17.7.2005)

Kägen endlich mit Bus erschlossen - aber das reicht nicht!

Endlich ist es soweit. Ab 10.12.2006 wird auch das kantonal bedeutsamste Arbeitsplatzgebiet des Kantons mit einem Bus erschlossen. Die vorliegende Lösung ist auf die hartnäckige Intervention der Gemeinde zurückführen, welche im August 2005 zur Bildung einer Arbeitsgruppe führte. Trotz des Erfolges dürfen wir uns mit der vorliegenden Erschliessung nicht zufrieden geben: Ein derart bedeutendes Wirtschaftsgebiet mit über 6000 Arbeitsplätzen braucht eine bessere Versorgung. Deshalb soll in Kürze eine Arbeitsgruppe mit Vertretern der Gemeinden Reinach und Aesch, sowie des Kantons und der BLT eingesetzt werden, um die mittelfristige Option einer Verknüpfung der Tramlinien 10 und 11 vorzubereiten. Bis dies soweit ist, muss nach Verbesserungen über den Ausbau der bestehenden Buslinien gesucht werden. Wir bleiben dran!

Artikel dazu: BaZ_070117_TramKaegen

Neben der ÖV-Erschliessung mangelt es dem Kägen auch an anderer Infrastruktur, insbesondere an Übernachtungs- und Verpflegemöglichkeiten. Hierzu der folgende Artikel: BaZ_070521_Infrastruktur

5. Genereller Leistungsauftrag ÖV

Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs im Rahmen des 5. Generellen Leistungsauftrages ÖV ist mir ein grosses Anliegen. Das gute Angebot darf nicht kurzfristigen Sparübungen geopfert werden. Im Gegenteil: Ein weiterer Ausbau ist dort angesagt, wo die Nachfrage besteht.

Sanierung Tramübergang Reichensteinerstrasse

Alle sind sich einig, dass dieser gefährliche Tramübergang saniert werden muss. Aber wie?

Artikel dazu: BaZ_041212_Reichensteinerstrasse

Zeitgemässes Rollmaterial für die BLT

Interpellation 2003-139 vom 12.6.2003
Wer heute mit den Tramwagen der Linie 11 fährt, sitzt in Fahrzeugen mit Technologie aus den 60er Jahren. Dementsprechend ist der Komfort und die «Benutzerfreundlichkeit» für ältere Leute oder Eltern mit Kinderwagen. Da der Ersatz der Tramflotte mehr als zehn Jahre dauert, muss sehr schnell über die Beschaffung moderner Fahrzeuge entschieden werden, wenn wir im nächsten Jahrzehnt zeitgemässes Rollmaterial wollen. Die Interpellation erkundigt sich nach dem Stand der Beschaffung und dem Zeitplan.

Sichere Bahnübergänge

Mein Einsatz für einen sicheren Bahnübergang mit Schranken bei der Jupiterstrasse in Reinach war erfolgreich (Vorstoss).

Nachtbusangebot verbessern

In Reinach hat die SP eine Petition für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs an Wochenenden eingereicht. Zwar besteht schon heute ein Angebot, aber es ist noch zu mager: Einmal am Samstag und einmal am Sonntagmorgen, jeweils um zirka drei Uhr, lässt der Nachtbus hier im Dorf die Nachtschwärmer aussteigen. Das reicht nicht.

In einer gemeinsamen Aktion hat die SP in Reinach, Münchenstein, Arlesheim, Aesch und Pfeffingen Unterschriften für die Petition «Ausbau des öffentlichen Verkehrs an Wochenenden» gesammelt. In Reinach unterzeichneten 185 Personen. Beim Gemeinderat stösst das Anliegen auf offene Ohren. Er will sich bei den kantonalen Behörden für einen raschen Ausbau des Nachtangebots mit öffentlichen Verkehrsmitteln einsetzen. Ich meine: Eine Verbesserung wäre in der Tat wünschenswert.

Artikel zu diesem Thema: BaZ_070511_Nachtbus, BaZ_070514_Nachtbus

Umgestaltung Reinacher Hauptstrasse

Es geht vorwärts mit dem Projekt «Umgestaltung Hauptstrasse». Wenn alles wie geplant läuft, so kann der Einwohnerrat im Herbst 2007 über das Projekt beschliessen und eine Volksabstimmung wäre in der ersten Hälfte 2008 möglich. Vorerst findet aber bis zum 6.7.2007 eine weitere Mitwirkung statt, zu der alle Interessierten eingeladen sind.



Seit Beginn der Projektierungsphase ist das ursprüngliche Projekt immer wieder verbessert worden. Soweit möglich sind die zahlreichen Wünsche und Anregungen von EinwohnerInnen, Geschäftsleuten, VerkehrsteilnehmerInnen usw. berücksichtigt worden. So konnten erst kürzlich aufgrund einer Besprechung mit der IG Laden die Anzahl der Parkplätze nochmals um fünf erhöht werden.

Das Projekt «Umgestaltung Hauptstrasse» ist und bleibt ein ganz wichtiges Projekt für Reinach. Es ist Teil der Strategie zur Belebung des Ortskerns: Das Zentrum soll eine lebendige Einkaufsstrasse werden und die Bedingungen für den Detailhandel verbessern. Die umgestaltete Hauptstrasse wird Reinach ein klares Gesicht geben und die Attraktivität erhöhen. Und schliesslich wird mit verschiedenen Projekten mehr und neuer Wohnraum im Ortskern geschaffen. Mehr dazu hier.

Artikel zum Thema: BaZ_070606_Hauptstrasse