Geschichte

Ich bin überwältigt

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Das Stadtfest ist Geschichte. Tausende von Besucherinnen und Besucher werden dieses einzigartige Fest in bester Erinnerung behalten.Lesen Sie mehr...

50 Johr Stadt Rynach

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Am 4./5./6. September ist es soweit: Die Stadt Reinach feiert den 50 Geburtstag. Lesen Sie hier, wieso das für Reinach ein wichtiges Ereignis ist. Zudem finden Sie hier das Programm und allerlei nützliche links.Lesen Sie mehr...

Bundesfeier 2015: Die Schweiz, wie ich sie mir wünsche!

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Im 19. Jahrhundert ist jene Schweiz entstanden, die mich fasziniert, mit der ich mich identifizieren kann, die uns zu dem gemacht hat, was wir heute sind. Rückblickend ging es damals nicht nur um die Gründung eines Bundesstaates. Es ging auch darum, in einer sich stark wandelnden Welt den Anschluss an die Zukunft nicht zu verpassen. Heute stehen wir vor einer ähnlichen Herausforderung. Welche Parallelen ich sehe und was meine Wünsche an die heutige Schweiz sind, darum geht es in meiner Ansprache zur Bundesfeier 2015.Lesen Sie mehr...

Reinacher Gespräche 2015: «Vo Schönebuech bis Ammel»

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Dieses Jahr ging es bei den Reinacher Gesprächen um die Selbst- und Fremdwahrnehmung im Baselbiet, um die Art und Weise, wie Probleme angepackt werden und wie die Zusammenarbeit in der Region funktioniert – letztlich also um die Identität unseres Kantons.Lesen Sie mehr...

Reinacher Preis 2014 geht an René Salathé

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Der seit 1966 in Reinach wohnhafte Historiker und ehemalige Rektor René Salathé hat in zahlreichen Publikationen verschiedene Facetten des Baselbiets in Worte gefasst, so unter anderem auch von Reinach. Die Gemeinde Reinach ehrt ihn nun für sein publizistisches und kulturelles Schaffen mit dem Reinacher Preis 2014.Lesen Sie mehr...

Interview mit Christian Heeb, Radio Basel

Themen waren die Zusammenarbeit in der Region, die Wiedervereinigung Basel-Stadt und Basel-Landschaft, die Geschichte Reinachs und vieles mehr. Hören Sie das Interview über folgenden Link.

Reinach. Ein halbes Jahrhundert Baugeschichte

Mit dem Buch «Reinach. Ein halbes Jahrhundert Baugeschichte» erscheint nach «Biografie einer Stadt vor der Stadt» und «Baukultur entdecken. Reinach BL» bereits die dritte Publikation zur baulichen Vergangenheit unserer Gemeinde innert kurzer Zeit. Und auch diese neuste Schrift vermittelt wieder spannende, neue und zum Teil unerwartete Einblicke in die Geschichte. Autorin ist die ehemalige Bauinspektorin von Reinach, Claudia Fetzer.

Interessant ist die Darstellung der Planungs- und Rechtskultur Reinachs. Es wird deutlich, wie immer wieder versucht wurde, sich den Entwicklungen und der neuen Zeit anzupassen. Das fängt mit der Aufgabe der Dreifelderwirtschaft an, als der Etter als älteste Siedlungsbegrenzung hinfällig wurde und damit plötzlich neue Regeln notwendig waren, um die Besiedlung zu lenken. Dass diese Regeln immer wieder überdacht und angepasst werden mussten, verwundert nicht. Dieser Prozess ist bis heute nicht abgeschlossen; auch wir suchen immer wieder nach Wegen, die Raumplanung griffiger zu gestalten.

Dass nicht alles, was wir heute erfinden neu ist, zeigt das «erste Energiegesetz» im Kanton von 1918: Um den Verbrauch von Brennmaterial einzuschränken, wurden Höchsttemperaturen erlassen, auf Toiletten tiefe 8°C!

Die Publikation macht auch deutlich, wie Masslosigkeit beim Ausscheiden von Bauzonen zu ungeregelter Entwicklung, Zersiedelung und leeren Gemeindekassen führen kann und wie schwierig es ist, solche Fehler später wieder zu korrigieren. Aus diesem Beispiel sollten wir unsere Lehren ziehen!

Ein letztes Beispiel sei schliesslich erwähnt, um zu zeigen, dass einige Probleme nach wie vor ungelöst sind: Die resignierende Feststellung des Gemeinderates von 1928 «Da die Gemeinde Reinach keine gesetzliche Grundlagen oder Vorschriften zur Bauverhinderung ... hat, steht es dem Gemeinderat nicht zu, die Erstellung dieses Baues zu verhindern» könnte auch in einem Gemeinderatsprotokoll von 2007 stehen. All zu oft müssen wir auch heute noch unbefriedigende Projekte genehmigen.

Wer die tief greifende Entwicklung der letzten drei Jahrhunderte, insbesondere aber das ungestüme Wachstum der letzten 50 Jahre vor Augen hat, der wundert sich kaum, dass Reinach heute kein harmonisch gewachsenes, idyllisches Dorf mehr ist. Umso wichtiger ist es, dass wir den noch vorhandenen Zeitzeugen vergangener Bauepochen in Reinach eine Chance geben. Sie zu erhalten ohne die Entwicklung der Stadt Reinach zu behindern, ist eine wichtige Aufgabe von Planung und Politik in den nächsten Jahren.

Das Buch ist im Stadtbüro der Gemeinde Reinach für 30 Franken erhältlich.

Biografie einer Stadt vor der Stadt

Reinach hat eine neue Heimatkunde - wenn auch keine ganz gewöhnliche! Der erste Band beleuchtet vor allem die Vergangenheit, zeigt Entwicklungen und Zusammenhänge auf und erklärt, wie Reinach funktioniert. Ganz anders der zweite Band «Unterwegs in der Stadt vor der Stadt»: Er stellt hauptsächlich Fragen und führt direkt in die Gegenwart hinein. Der Wandel Reinachs wird nicht beschrieben, sondern erlebbar gemacht: mit farbigen Fotoreportagen und impressionistischen Textreportagen. Was dieses Werk so angenehm macht: Es verzichtet darauf, eine irgendwie geartete Identität zu beschwören oder zu beweisen.

Aber ist eine Heimatkunde wirklich noch zeitgemäss? Meine Gedanken dazu finden Sie im Vorwort (Vorwort Heimatkunde). Das Doppelpack ist in der Buchhandlung, beim Kantonsverlag Baselland oder im Stadtbüro der Gemeinde Reinach für 40 CHF erhältlich.

1. August-Ansprache 2004

Wenn Sie sich für meine Ansprache zum Thema «Geschichte soll den Verstand erleuchten» interessieren, so können Sie den Text hier lesen (1. August-Ansprache 2004). Mich interessiert die Frage, was wir aus der jüngeren Geschichte für die Gegenwart und Zukunft lernen können.