Kultur

Das neue Kultur- und Begegnungszentrum kann gebaut werden

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Reinach erhält ein neues Kultur- und Begegnungszentrum, das «KUBEZ». Damit schafft die Gemeinde einen neuen und vielseitig nutzbaren Begegnungsort, der nachhaltig auch von späteren Generationen genutzt werden kann.Lesen Sie mehr...

Reinacher Preis 2014 geht an René Salathé

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Der seit 1966 in Reinach wohnhafte Historiker und ehemalige Rektor René Salathé hat in zahlreichen Publikationen verschiedene Facetten des Baselbiets in Worte gefasst, so unter anderem auch von Reinach. Die Gemeinde Reinach ehrt ihn nun für sein publizistisches und kulturelles Schaffen mit dem Reinacher Preis 2014.Lesen Sie mehr...

Reinacher Preis 2013 geht an Jürgen Hübscher

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Jürgen Hübscher hat in Reinach als Musiklehrer und Schöpfer des Ensembles „La Volta“ mit jungen Musikbegeisterten neue Töne in der Musik angeschlagen und damit weltweite Erfolge gefeiert. Die Gemeinde Reinach ehrt ihn nun mit dem Reinacher Preis 2013.












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Reinacher Preis 2012 geht an Françoise Zöldy

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Die Reinacher Geigerin und Violinpädagogin Françoise Zöldy-Pfister hat mit ihrer Musik ein Leben lang Jung und Alt begeistert. Die Gemeinde Reinach ehrt sie nun mit dem Reinacher Preis 2012.





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Mehr Geld fürs Basler Theater

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Am 12. Dezember hat der Einwohnerrat auf Antrag der SP / Grüne beschlossen, den Reinacher Beitrag ans Stadttheater von 52 auf 100 TCHF zu erhöhen. Damit kommt der Einwohnerrat dem Willen einer Mehrheit der StimmbürgerInnen entgegen.



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Reinacher Preis 2011 geht an die Heimatmuseumskommission

Seit 50 Jahren setzt sich die Heimatmuseumskommission für das Reinacher Heimatmuseum und damit für den Erhalt eines Teils der Reinacher Geschichte ehrenamtlich ein. Dafür ehrt sie die Gemeinde Reinach nun mit dem „Reinacher Preis“.Lesen Sie mehr...

Das fatale «Nein» zum Theaterkredit

Der obere und hintere Kantonsteil haben wieder einmal über die Agglomerationsgemeinden gesiegt. Während der Bezirk Arlesheim ja gesagt hat, lehnen die restlichen Gemeinden den Kredit ab. Die Frustration im Bezirk Arlesheim ist gross und das nicht zum ersten Mal. Lesen Sie mehr...

Es geht mehr als nur um einen höheren Beitrag ans Theater

Mein GP-Kollege aus Arlesheim, Kalle Zeller, hat mit einer Äusserung, die kürzlich in der BaZ zu lesen war, in ein Wespennest gestochen. Im Zusammenhang mit der umstrittenen Baselbieter Beitragserhöhung ans Stadttheater Basel meinte er: Sollte das Obere Baselbiet wieder einmal das Untere Baselbiet überstimmen und die Beitragserhöhung abgelehnt werden, dann werde Arlesheim zukünftig seinen Beitrag an den Finanzausgleich direkt ans Basler Theater überweisen, statt damit im Oberbaselbiet überdimensionierte Mehrzweckhallen zu finanzieren. «Das Theater liegt uns wesentlich näher als die Mehrzweckhallen im Oberbaselbiet.»Lesen Sie mehr...

Kultur-Lobby kämpft für Theater Basel

Das Theater Basel soll mit Baselbieter Unterstützung aus seinen Geldnöten kommen. Eine neugegründete Kultur-Lobby will die Bevölkerung überzeugen und fordert eine Verdoppelung des Baselbieter Kulturbeitrags an Basel. Ich finde diese Initiative wichtig und und unterstütze sie deshalb. Der Bericht dazu.

Würde das Theater Basel beispielsweise zusätzliche 10 Millionen Franken aus dem Kanton Baselland erhalten und Basel seine Kürzung rückgängig machen, so wären Qualität und Umfang des Theaters längerfristig sicher gestellt. Das Geld wäre in Basellland durchaus vorhanden: Die Regierung plant, die Erbschafts- und Schenkungssteuer-Freiheit auf noch weitere Kreise auszudehnen, als dies heute schon der Fall ist (heute sind bereits die direkten Nachkommen steuerbefreit). Diese unnötige Erweiterung kostet uns jährlich rund 10 MCHF. Ich behaupte: Die Standortattraktivität unseres Kantons nimmt mehr zu, wenn wir das Theater Basel nachhaltig sichern, als wenn wir dieses Geld entfernten Hinterbliebenen und Beschenkten geben.

Kulturbeiträge: Reinach kann sich sehen lassen!

Geld ist nicht alles, aber ohne Geld ist vieles nicht machbar. Wie ein Vergleich der BaZ zeigt (BaZ_081003_Kulturbeitraege), gibt Reinach absolut (fast 1 MCHF) und relativ (über 50 CHF/Kopf) am meisten für Kultur aus. Der grösste Teil des Geldes bleibt in Reinach, resp. geht an Reinacher Organisationen. Dennoch leisten wir mit rund 130 TCHF auch einen beachtlichen Beitrag an das Kulturangebot in der Stadt Basel. Selbstverständlich machen wir das nicht einfach spasseshalber. Ein attraktives und vielfältiges Kulturangebot ist wichtig für die Qualität eines Wohn- und Arbeitsortes.

Gemeinsamer Pool für Stadtkultur

Sieben Vorortsgemeinden speisen ihre Kulturbeiträge für Stadtbasler Institutionen in einen gemeinsamen Pool (Vorgeschichte). Damit sollen die Beiträge besser koordiniert verteilt werden. Mit 130 TCHF leistet Reinach momentan den grössten Beitrag an die total 190 TCHF. Es ist zu hoffen, dass dies andere Gemeinden animiert, ebenfalls (höhere) Beiträge zu leisten. Denn noch immer sind die Beiträge aus der Agglomeration zu tief. Die Pro-Kopf-Zahlungen liegen zwischen 25 Rappen und 8. 50 Franken. Damit kommen die Bewohner bei weitem nicht für ihre Kosten auf, wenn man bedenkt, dass zum Beispiel im Stadttheater der Billettpreis nur etwa die Hälfte des Aufwandes deckt.

Der Zeitungsbericht dazu: BaZ_080508_Kulturbeitraege.

Sollen die Gemeinden höhere Kulturbeiträge leisten?

Die Baselbieter Gemeinden profitieren vom grossen Kulturangebot der Stadt Basel und nutzen es auch kräftig. Wenn es aber darum geht, einen angemessenen Beitrag an die Zentrumsleistung zu bezahlen, dann hört bei den meisten Gemeinden die Begeisterung auf. Ich meine: Das eine ist nicht ohne das andere zu haben. Wer hochstehende Kultur als Standortvorteil preisen will, muss auch dafür bezahlen. Deshalb setzte ich mich dafür ein, dass einerseits höhere Beiträge nach Basel bezahlt werden, dass aber andererseits die Baselbieter Gemeinden auch bewusster mitbestimmen, wer welche Beiträge bekommen soll. Gar nicht überzeugen kann mich die Idee, die in einigen Köpfen herumgeistert, dass die Agglogemeinden anstelle des Kantons Baselland Mitträger und Geldgeber wichtiger Kultureinrichtungen der Stadt werden sollen. Nicht nur die Agglogemeinden profitieren von der Stadt Basel. Also sollen auch alle mitbezahlen: der Kanton genau so wie die Gemeinden.

Artikel dazu: BaZ_070609_Kulturbeitrag