Ortskernbelebung

Birsstadt-Gemeinden verabschieden gemeinsames Raumplanungskonzept

Birsstadt
Sieben auf einen Streich: Alle sieben Birsstadt-Gemeinden haben das "Raumkonzept Birsstadt" verabschiedet. Damit einigen sie sich auf eine gemeinsame nachhaltige Entwicklung von Siedlung, Landschaft und Verkehr. Erstmals in der Region wird damit eine Planung über die Gemeindegrenzen hinweg angestrebt.Lesen Sie mehr...

Reinachs Stärke liegt in der Gegenwart und Zukunft

Warum mir das Ortszentrum Reinachs gefällt und weshalb ich dennoch der Meinung bin, es sei eine Notwendigkeit, über Gemeindegrenzen hinaus zu denken und zu handeln.Lesen Sie mehr...

Neuer Wohnraum im Ortszentrum

AXA
Die AXA Leben AG plant auf ihrem Grundstück an der Ecke Bruggstrasse / Hauptstrasse eine Wohnüberbauung mit ca. 70 Wohnungen und Flächen für Dienstleistungen zu erstellen.Lesen Sie mehr...

Reinacher Preis 2016 geht ans Milchhüsli-Ehepaar

RP16_Leu
Seit 30 Jahren betreiben Maria und Josef Leu das Milchhüsli an der Hauptstrasse. Ihr Angebot mit vielen regionalen Frischprodukten ist für Reinach eine Bereicherung. Der Gemeinderat ehrt das Ehepaar nun mit dem Reinacher Preis.Lesen Sie mehr...

Wie soll die Birsstadt in zwanzig Jahren aussehen? Reden Sie mit!

Logo_Birsstadt
Wohnen und Arbeiten, Verkehr und Landschaft machen nicht einfach an den Gemeindegrenzen Halt. Darum haben sich entlang der Birs die sieben Gemeinden Aesch, Arlesheim, Birsfelden, Dornach, Münchenstein, Pfeffingen und Reinach zur Regionalplanungsgruppe (RPLG) Birsstadt zusammengeschlossen. Das Ziel: Die Birsstadt soll beliebter Wohn- und Arbeitsort bleiben! Mit der Regionalplanung wollen die Gemeinden die Voraussetzungen schaffen, damit sich Siedlung, Verkehr und Landschaft nachhaltig entwickeln können und die Bevölkerung sich hier wohlfühlt. Jetzt liegt der Entwurf des «Raumkonzeptes Birsstadt» vor. Informieren Sie sich, diskutieren und planen Sie mit!Lesen Sie mehr...

Ja zu ELBA

ELBA_Logo
Am 8. November stimmen wir über das Projekt ELBA (Entwicklungsplanung Leimental - Birseck – Allschwil) ab, da gegen den Landratsbeschluss das Referendum ergriffen wurde. Die Gegner möchten statt der vom Landrat beschlossenen Variante «ELBA-Ausbau» lieber die Variante «ELBA-Umbau». Auch wenn ich viele der Argumente des Referendumskomitees gut verstehen kann, bin ich doch der Meinung, dass die Variante «ELBA-Ausbau» für unsere Region wichtig und gut ist. Ich werde deshalb «Ja» stimmen.Lesen Sie mehr...

Reinach im Fokus

bz
Eine Woche lang weilt die BZ in Reinach. Hier finden Sie die Beiträge:Lesen Sie mehr...

Neue Zonenvorschriften Siedlung sind rechtskräftig

vogeschau
Die neue Zonenplanung Siedlung und die kommunale Erschliessungsplanung sind rechtskräftig. Mit der Genehmigung durch den Regierungsrat wird eine lange Planung erfolgreich abgeschlossen.Lesen Sie mehr...

Wieso tun sich die Restaurants und Cafés in Reinach so schwer?

Die Umgestaltung der Hauptstrasse ist abgeschlossen, die Bevölkerung freut sich am verschönerten Ortskern. Dennoch: die Restaurants im Ortskern von Reinach sind Sorgenkinder. Lesen Sie mehr...

Ein grosser Erfolg: Sanierung der Hauptstrasse ist (fast) abgeschlossen

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Mit einem gelungenen Fest, an dem Tausende von ReinacherInnen teilnahmen, ist die neue Hauptstrasse eingeweiht worden. Damit ist eines der wichtigsten Vorhaben (fast) abgeschlossen. Sobald es das Wetter zulässt werden die letzten Deckbeläge eingebracht.Lesen Sie mehr...

Zonenplanrevision (fast) geschafft

Gestern hat der Einwohnerrat die Revision der Zonenplanung (RevOR) gutgeheissen. Das ist ein weiterer Meilenstein für die Stadtentwicklung Reinachs. Der Abschluss der Ortsplanrevision ist absehbar.Lesen Sie mehr...

Zwischenbilanz Umgestaltung Hauptstrasse

Das Wochenblatt zieht Bilanz zur Umgestaltung der Hauptstrasse.Lesen Sie mehr...

Es wird gebaut in Reinach

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Es ist zur Zeit nicht leicht, sich im Ortszentrum zurechtzufinden und den Durchblick zu bewahren. Aber es geht vorwärts. Bald sind die Sommerferien zu Ende und das Tram fährt wieder. Allerdings sind damit die Bauarbeiten noch lange nicht abgeschlossen.
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Geschafft

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Nach rund 10 Jahren Planen, Diskutieren und Überzeugungsarbeit leisten ist es jetzt endlich geschafft: Die Stimmberechtigten von Reinach haben das Projekt zur Umgestaltung der Hauptstrasse mit einem tollen Zweidrittelsmehr angenommen.






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Stimmen Sie «Ja» zur Umgestaltung der Hauptstrasse!

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Der Kanton erneuert im Jahr 2013 die Hauptstrasse und die Tramgleise im Ortszentrum von Reinach. Dies ist für Reinach eine einmalige Chance, daraus ein Gesamtprojekt zu machen und gleichzeitig die angrenzenden Plätze und Flächen zu erneuern. Nun liegt es am Stimmvolk, zur Vitalisierung des Ortszentrums von Reinach Ja zu sagen.



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Projekt Umgestaltung Hauptstrasse auf gutem Weg

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Am 19.3.2012 hat der Einwohnerrat das Projekt zur Umgestaltung der Hauptstrasse gutgeheissen. Jetzt braucht es nur noch einen Schritt, um das Projekt umzusetzen: Die Volksabstimmung am 17. Juni 2012.


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Ein lebendiges Zentrum - Vision oder Illusion

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«Reinach-City» Vision oder Illusion. Unter diesen Titel stellte die CVP Reinach ihr diesjähriges «Zäme rede»-Forum. Der Anlass begann mit interessanten Referaten von Urs Welten über die Situation in Basel und Astrid Loquai über Lörrach und mit ethischen Anmerkungen von Florance Develey, Pfarrfrau aus Reinach. Anschliessend wurden auf dem Podium, zu dem ich auch eingeladen war, und mit dem Publikum die Konsequenzen für Reinach diskutiert.




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Aufwertung Ortskern – jetzt wird es ernst!

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Das Projekt zur Erneuerung der Hauptstrasse und Umgestaltung des Ortszentrums kommt langsam auf die Zielgerade. An einer öffentlichen Informationsveranstaltung informierten die Projektleitung, Regierungsrätin Sabine Pegoraro sowie der zuständige Gemeinderat Mobilität, Stefan Brugger, über den Stand der Planung und den für das Frühjahr 2013 vorgesehenen Baubeginn.


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Wie soll sich Reinach entwickeln?

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24. Oktober hat der Gemeinderat das öffentliche Mitwirkungsverfahren zur Revision der Zonenplanung Siedlung (RevOR) eröffnet. Mit verschiedenen Anlässen soll die Bevölkerung über die Neuerungen des Zonenplans informiert werden. Alle ReinacherInnen sind zur Mitwirkung aufgefordert!



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Neues Vorprojekt für die Erneuerung der Hauptstrasse liegt vor

Der Kanton wird die Hauptstrasse und Tramgleise im Ortskern Reinach erneuern. Zeitlich und baulich koordiniert, will die Gemeinde Reinach den angrenzenden öffentlichen Raum im Ortszentrum umgestalten und damit Synergien nutzen. Dazu haben Kanton und Gemeinde gemeinsam ein neues Vorprojekt ausarbeiten lassen. Eine Vorlage an den Einwohnerrat gibt detailliert Auskunft über den Stand und das Projekt.

Aufwertung des öffentlichen Raums als Teil der Gesamtplanung Das neue Vorprojekt mit einer Zeitinsel bei der Tramstation „Reinach Dorf“, der Strassen- und Gleissanierung und der Neugestaltung der Aussenräume verbessert den heutigen Zustand deutlich. Dazu gehören mehr Auto- und Veloabstellplätze, einheitliche Bodenbeläge und Möblierung sowie eine neue Begrünung. Die Fahrbahnbreite für den motorisierten Verkehr, für Velos und Trams beträgt in der Regel 9 Meter. Die angrenzenden Bereiche werden gleichzeitig deutlich aufgewertet, und die Fussgängerinnen und Fussgänger erhalten mehr Platz. Den heutigen Erfordernissen angepasste, gut gestaltete Aussenräume sind für die Entwicklung hin zu einem attraktiven Ortszentrum für Bevölkerung und Detailhandel zentral.

Kosten und Ausblick Das Gesamtprojekt kostet ca. 15 Mio. Franken, wovon die Gemeinde Reinach brutto rund 5,4 Mio. Franken zu tragen hat (Stand April 2010 auf Stufe Vorprojekt). Das entspricht deutlich geringeren Kosten als beim ersten Projekt, da sich der Perimeter verringert hat und man mit weniger Gestaltungselementen rechnet. Auch besteht weiter die Möglichkeit, dass das Projekt über das Agglomerationsprogramm Basel bis maximal 40 Prozent mitfinanziert wird, wodurch die Gesamtkosten und somit auch der Kostenanteil der Gemeinde entsprechend tiefer wäre. Auch wenn die Gemeinde keine Umgestaltung umsetzt, werden in den nächsten Jahren Erneuerungsarbeiten im Ortskern im Umfang von ca. 1,4 Mio. Franken anfallen.

Der Gemeinderat Reinach ist davon überzeugt, dass das neue Vorprojekt die momentan unbefriedigende Verkehrs- und Gestaltungssituation im Ortszentrum verbessert. Er informiert darum in einem Zwischenbericht den Einwohnerrat über den Stand der Planung.

Nächste Schritte Während der Sommermonate werden Kanton und Gemeinde gemeinsam die betroffenen Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer informieren, welche Gestaltungsmassnahmen der Aussenräume vorgesehen sind, sodass ein Bauprojekt erarbeitet werden kann, das die Bedürfnisse aller befriedigt. Dabei soll Spielraum für Gestaltungswünsche der Anwohnerschaft offengelassen werden. Die Bevölkerung wird anlässlich des Stadtfestes am 28. und 29. August informiert.

Das zukunftsweisende Projekt soll ab April 2011 aufgelegt und bis Februar 2012 bereinigt und genehmigt werden. Ziel ist es, mit den Gleis- und Strassenarbeiten im Jahr 2013 zu starten.

Medienecho: BZ_100526_Hauptstrasse, BaZ_100526_Hauptstrasse, BaZ_100206_Haltestelle.

Das Areal Alter Werkhof wird aus dem Dornröschenschlaf geweckt

Weg mit der Deponie und dem Recycling-Park. Sie sollen einer grosszügigen und lebendigen Siedlung Platz machen. Das ist die Devise des Quartierplans Alter Werkhof, über welchen der Einwohnerrat demnächst beschliessen wird. Das Überbauungskonzept sieht vor, dass auf dem Areal 110 moderne Wohnungen für gut 250 Reinacherinnen und Reinacher entstehen sollen. Dazwischen lässt es Raum für grüne Flächen und einen öffentlichen Quartierplatz. Das Bauvorhaben ist für die nachhaltige Entwicklung der Gemeinde Reinach zentral. Hauptziel ist es, Wohnraum im Ortskern zu schaffen und die Deponie zu sanieren Das Projekt Alter Werkhof bietet der Gemeinde eine der wenigen Chancen, als Grundeigentümerin direkt Einfluss auf die bauliche Entwicklung eines grösseren Areals zu nehmen: Die Überbauung ermöglicht es, dringend benötigte neue Wohnmöglichkeiten im Ortskern zu schaffen. Sie bietet zudem die Gelegenheit, den öffentlichen Raum schöner zu gestalten. Und aus dem geplanten Landverkauf an einen Investor fliessen genügend Mittel, damit die Grubendeponie endlich saniert werden kann. Vier Mehrfamilienhäuser sind auf dem Areal geplant. Dank der kompakten Bauweise kann die Baulandreserve optimal ausgenutzt werden. Gleichzeitig lässt die Überbauung genug Freiräume offen und nimmt auf den Charakter des umliegenden Quartiers Rücksicht. Der Gemeinderat hat nun beschlossen, die politischen Entscheidungsträger sowie die Bevölkerung umfassend über das Projekt zu informieren und die Gebäudeecken auf dem Areal auszustecken. Die Aussteckung auf dem Areal kann mit oder ohne Führung besichtigt werden Die Profilstangen wurden am 18. Januar aufgebaut. Für den Einwohnerrat und die Bevölkerung organisiert die Gemeinde je eine kommentierte Führung. Interessierte Reinacherinnen und Reinacher sind am 30. Januar um 10:30 Uhr herzlich eingeladen, das Areal zusammen mit den zuständigen Gemeinderäten und den Mitarbeitenden der Verwaltung zu besichtigen. Ergänzend werden auf dem Areal Plakate aufgestellt, welche in einem Rundgang durch die geplante Überbauung führen. Der Rundgang kann jederzeit besichtigt werden. Die Profilstangen bleiben bis Ende April 2010 aufgestellt.

Medienecho: REIZ, BaZ_190110_AlterWerkhof, BZ_100119_AlterWerkhof.

Verdichten, Aufwerten und Ausweiten

Diesen drei Begriffe fassen recht gut zusammen, welchen Weg Reinach in der Stadtentwicklung eingeschlagen hat. Wenn man weiss, dass die Kaufkraft der ReinacherInnen über 200 MCHF beträgt, aber nur etwa 90 MCHF tatsächlich in Reinach ausgegeben werden – davon über 70 MCHF bei COOP, Mirgros und Denner – dann wird klar, dass der Detailhandel in Reinach schwach ist (Einkaufen im Ortskern). Selbstverständlich ist es nicht Aufgabe des Staates, den Kunden zu sagen, wo sie einkaufen sollen. Letztendlich ist es Sache des Einzelhandels herausfinden, wie er seinen Marktanteil halten / steigern kann. Dennoch dürfen uns diese Zahlen nicht gleichgültig sein. Schon allein aufgrund der Tatsache, dass der Anteil der alten Menschen, die nicht mehr so mobil sind, ständig zunimmt, muss es uns Sorge machen, wenn das Einkaufen im Zentrum schwierig oder gar gefährdet ist. Gefordert ist jetzt der Detailhandel: Er muss zeigen, dass er konkurrenzfähig ist und eine Zukunft hat. Die Gemeinde bemüht sich, günstige Rahmenbedingungen zu schaffen, beispielsweise indem wir Grossverteiler wie COOP und Migros als Magnete im Zentrum behalten; würden sie auf die grüne Wiese ziehen, dann hätten es die Detailisten noch schwieriger. Auch versuchen wir, das Zentrum mit dem Projekt «Umgestaltung Hauptstrasse» attraktiv zu halten (mehr dazu über die untenstehenden Schalter «Ortskernbelebung» und «Umgestaltung Hauptstrasse»).

Für das Leben im Zentrum ist neben guten Einkaufsmöglichkeiten entscheidend, dass hochwertiger, mit ÖV gut erschlossener Wohnraum zur Verfügung steht. Gefragt sind heute insbesondere hindernisfreie Wohnungen. Dazu forcieren wir Projekte wie die Entwicklung des Taunerquartiers oder des Alten Werkhofs. Dies wird aber nicht reichen. Um die Bevölkerungszahl stabil zu halten, brauchen wir auch neuen Wohnraum. Ein geeignetes Gebiet dazu wäre das Brühl, das zur Zeit noch nicht in der Bauzone liegt. Sagt auch der Einwohnerrat ja, dann möchten wir dort bald mit einer Testplanung beginnen. Läuft alles gut, so könnten dort bis in Zukunft gegen 700 EinwohnerInnen leben (BaZ_090425_Bruehl). Allerdings kaum vor 2015 bis 2020. Solange dauern in unserem Land heute Planungen...

Umgestaltung Hauptstrasse: Im Interesse der Sache nach vorne blicken

Die letzten Wochen waren geprägt von unschönen Diskussionen darüber, ob Regierungsrat Krähenbühl seine Ausstandspflicht beim Entscheid über die Kap-Haltestelle verletzt hat oder nicht und welche Konsequenzen sich daraus ergeben.

Die Berichte im Regionaljournal: 24.2.2009, 25.2.2009 (12 Uhr), 25.2.2099 (17:30).

Die Medienberichte dazu in der BaZ: BaZ_090226_Kaphaltestelle (1), 26.2.2009 (2), 9.3.2009 und bei OnlineReports.

Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 10.3.2009 eine Beurteilung der Situation vorgenommen und das weitere Vorgehen festgelegt. Er möchte die verworrene Situation rund um die Tramhaltestellen-Diskussion lösen und das Projekt zur Umgestaltung der Hauptstrasse endlich realisieren. Trotz Verfahrensfehler seitens der zuständigen Behördenmitglieder verzichtet er deshalb vorläufig auf rechtliche Schritte gegen den Regierungsratsentscheid. Das gemeinsame Projekt von BLT, Kanton und Gemeinde soll jetzt im Rahmen von neuen Verhandlungen möglichst schnell überarbeitet und an die vom Kanton beschlossenen Rahmenbedingungen angepasst werden.

Der Gemeinderat erachtet das Vorgehen von Regierungsrat Jörg Krähenbühl als Verletzung der Ausstandspflicht und damit als schlechten politischen Stil – mir persönlich ist es unverständlich, wieso der Regierungsrat das Vorgehen weiterhin verteidigt (Medienmitteilung Regierungsrat), obschon beispielsweise auch alt-Gerichtspräsident Peter Meier klar von einer Rechtsverletzung spricht.

Dennoch verzichtet der Gemeinderat zum jetzigen Zeitpunkt darauf, rechtliche Schritte einzuleiten oder ein neues, unabhängiges Gutachten einzuholen. Er ist der Meinung, dass dies lediglich zu weiteren Verzögerungen und zu noch grösseren Mehrkosten führen würde. Er hat deshalb beschlossen, sich im Interesse der Sache auf die Realisierung des Projektes und auf eine weitere Aufwertung des Reinacher Ortskerns zu konzentrieren. Ziel muss es sein, ein gutes Projekt zu realisieren, das den Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht wird und ohne weitere Verzögerungen realisiert werden kann. Insbesondere möchte die Gemeinde die vom Bund in Aussicht gestellten Beiträge in Millionenhöhe nicht verlieren.

Das gemeinsame Projekt soll von Kanton und Gemeinde überarbeitet und an die neuen, vom Kanton gesetzten Rahmenbedingungen angepasst werden. Der Gemeinderat ist gewillt, Vergangenes hinter sich lassen und mit Zuversicht in die Zukunft zu blicken. Dasselbe erwartet er auch vom Kanton.

Am 17. März fand die gemeinsame Sitzung einer Gemeinderatsdelegation mit Regierungsrätin Sabine Pegoraro statt. Dabei wurde das weitere Vorgehen, die Organisation und der Zeitplan besprochen. Sobald das überarbeitete Projekt vorliegt, wird sich die Gemeinde Reinach entscheiden müssen, ob es sich lohnt, das gemeinsame Projekt weiterzuverfolgen. Eine der Schlüsselstellen bleibt die Haltestelle. Für mich ist klar, dass die Haltestelle mit einer zeitgemässen Infrastruktur, insbesondere einem Unterstand, versehen werden muss. BLT, Kanton und Gemeinde haben in der Vergangenheit immer wieder versprochen, dass diese Einrichtungen im Rahmen der Umgestaltung endlich realisiert würden (Die Medienmitteilung dazu).

Die Berichte in den Medien: OnlineReports, BaZ (BaZ_090312_Ausstand), BZ (BZ_090312_Haltestelle), Gemeinde-TV.

Herber Rückschlag für die Umgestaltung der Hauptstrasse

Das Projekt zur Umgestaltung der Hauptstrasse hat einen schweren Rückschlag erlitten: Gegen den Willen der Gemeinde hat sich der Regierungsrat in der Frage der Ausgestaltung der Tramhaltestelle für eine sogenannte Zeitinsel und gegen die Kaphaltestelle entschieden. Über den Schalter «Umgestaltung Hauptstrasse » (unten) erfahren Sie mehr zur Vorgeschichte.

Wo liegt das Problem? Erstens einmal muss aufgrund dieses Entscheides die Hälfte des Projektes neu geplant werden. Ab der Kurve bei der Einmündung der Therwilerstrasse bis zur Kreuzung der Hauptstrasse – Birsigtalstrasse / Bruggstrasse kann die Umgestaltung nicht mehr so realisiert werden, wie dies Gemeinde und Kanton vor fast zwei Jahren gemeinsam geplant und beschlossen haben. Das ist ärgerlich, frustierend und teuer. Den Steuerzahler wird dieser Entscheid rund eine halbe Million Franken kosten und drei Jahre Verzögerung – sofern das Projekt überhaupt noch zustande kommt. Dies ist – zweitens – alles andere als sicher. Mit der Umgestaltung sollte ja nicht nur der Aussenraum schöner gestaltet und attraktiver werden, sondern es hätten auch 30 zusätzliche Parkplätze geschaffen werden sollen, wie sie der Detailhandel immer gewünscht hat. Das Gutachten, welches die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) im Auftrag des Regierungsrates geschrieben hat und dem Regierungsrat als Grundlage für seinen Entscheid diente, kommt aber zu folgendem Schluss: Die Kaphaltestelle (von der Gemeinde favorisiert) und eine Variante dazu schneiden aus Sicherheitsgründen am besten ab. Die Zeitinsel, so wie sie Regierungsrat Krähenbühl ins Spiel gebracht hat, schneidet sehr viel schlechter ab und ist nur dann annähernd gleichwertig, wenn auf alle oder fast alle Parkplätze im Haltestellenbereich verzichtet wird. Im Klartext: Vor den Läden zwischen der Metzgerei Jentzer und dem Sportgeschäft Krähenbühl müssten die Parkplätze aufgehoben oder zumindest auf solche für Längsparkieren beschränkt werden. Nicht genug damit. Weil wegen des Entscheids zugunsten der Zeitinsel im ganzen Bereich zwischen Tramhaltestelle und Kreuzung Hauptstrasse – Bruggstrasse / Birsigtalstrasse der Autoverkehr weiterhin neben dem Tramgeleise geführt werden muss, können wohl auch die dort zusätzlich geplanten Parkplätze kaum realisiert werden. Im schlimmsten Fall werden also 10-20 der geplanten 30 zusätzlichen Parkplätze wegfallen. Ob ein solches Projekt noch die nötige Unterstützung findet? Drittens schliesslich stellt sich die Frage, ob der Bund auch ein solches reduziertes Projekt noch mit 40% der Kosten unterstützen würde, wie er dies beim ursprünglichen Projekt gemacht hätte. Immerhin hätte die Gemeinde so mindestens 2 MCHF sparen können.

Für mich ist dieser Entscheid unverständlich. Wem soll er nützen? Angeblich den Velofahrern (also auch mir). Nur: Die Lobbyorganisation der Velofahrenden, die Pro Velo, hat sich für die Kaphaltestelle ausgesprochen. Zu Recht sagt Pro Velo, dass jede Haltestellenform Vor- und Nachteile hat. Bei der Kaphaltestelle hätten aber die Vorteile überwogen. Ganz sicher zu den VerliererInnen gehören dagegen die Behinderten. Ihre Interessenvertretung ist klar für die Kap-Haltestelle (ProCapVCS_080308, Kap-Haltestellen).

Wie es weitergehen soll ist noch offen. Als erstes muss sich der Gemeinderat Gedanken machen, ob und gegebenenfalls wie, er das Projekt weiterführen kann. Später werden auch der Einwohnerrat und die Bevölkerung Stellung nehmen müssen. Vorerst wird jetzt diesen Sommer einmal das Tramgeleise durch die BLT ersetzt. In den nächsten Jahren folgt dann die Sanierung der Hauptstrasse durch den Kanton und vielleicht die Umgebungsgestaltung durch die Gemeinde. Ursprünglich war die Idee, die Strasse nur einmal aufzureissen, und alle Sanierungsarbeiten gleichzeitig auszuführen. Aber die Kantonsregierung hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es wäre zu schön gewesen.

Die Medienmitteilung der Gemeinde.

Der Medienbericht dazu: BaZ_090207_Haltestelle. Weitere Beiträge finden Sie beispielsweise bei Telebasel («7vor7» vim 6.2.2009) oder in der Reinacher Zeitung.

Bund würde Umgestaltung der Hauptstrasse mitfinanzieren

Der Bund hat in seinem Prüfbericht zum Agglomerationsprogramm Basel die Verkehrsberuhigung des Ortskerns und die Umgestaltung der Hauptstrasse als sinnvoll und wichtig beurteilt. Er empfiehlt eine baldige Umsetzung des Projekts und stellt eine finanzielle Beteiligung von 40 Prozent in Aussicht (Vorgeschichte).

Der Kanton Basel-Landschaft war im Rahmen des Infrastrukturfonds-Gesetzes aufgefordert worden, sich für eine Mitfinanzierung von regionalen Verkehrs-Infrastrukturvorhaben durch den Bund zu bewerben. Zusammen mit den Kantonen Basel-Stadt, Aargau und Solothurn hat er per Ende 2007 ein entsprechendes Dossier eingereicht. Dieses sogenannte Agglomerationsprogramm stellt ein wichtiges mehrjähriges Instrument der Verkehrs- und Siedlungsentwicklung in der Region Basel dar, mit dem der Bund die Stadt und die Subzentren als Wohn- und Wirtschaftsstandorte stärken und die Lebensqualität für die Bevölkerung aufrecht erhalten möchte.
Knapp ein Jahr später geht nun der eidgenössische Prüfbericht für dieses Programm in die Vernehmlassung. Für Reinach sind die Empfehlungen, die aus diesem Bericht hervorgehen, sehr erfreulich und ermutigend. Die Umgestaltung der Hauptstrasse hat es in die als A-Projekte definierte Gruppe geschafft. Bei dieser A-Liste handelt es sich um Vorhaben, die zwischen 2011 und 2014 realisiert werden müssen und vom Bund mit 40% Kostenbeteiligung unterstützt werden. Dies eröffnet uns bezüglich Finanzierung neue Perspektiven. Konkret dürfte die geplante Umgestaltung und Beruhigung des Ortszentrums trotz zeitlichen Verzögerungen, die wegen der kantonalen Einwände gegen die vorgesehene Kaphaltestelle entstanden sind, für die Gemeinde Reinach um mehrere Millionen Franken günstiger zu stehen kommen und damit das Investitionsbudget erheblich entlasten. Jetzt ist zu hoffen, dass der Regierungsrat diese Signale ebenfalls positiv aufnimmt und aus dem bfu-Gutachten über die Kaphaltestelle die richtigen Schlussfolgerungen zieht.

Genehmigt der Regierungsrat das seit langem vorliegende Projekt mit Kap-Haltestelle nicht, dann besteht die Gefahr, dass die Hälfte des Projektes, der südliche Teil zwischen dem «Badwännlihaus» an der Brunngasse und dem geplanten Kreisel an der Bruggstrasse / Birsigtalstrasse, neu geplant werden muss. Zusätzliche Parkplätze wird es dann wohl auch kaum geben.

Der Bericht in der BaZ.

Das Warten geht weiter

... und immer noch kein Entscheid der Regierung in Sachen Tramhaltestelle. Das meint die BaZ: BaZ_080826_Kaphaltestelle. Und das ist die Vorgeschichte.

Warten in Sachen Umgestaltung der Hauptstrasse

Noch immer ist nicht klar, wie es mit der Umgestaltung der Hauptstrasse weitergeht. Der Entscheid des Regierungsrates über die Ausgestaltung der Tramhaltestelle Reinach Dorf dürfte nicht vor Herbst 2008 fallen. Damit ist eines klar: Die frühere Aussage von Regierungsrat Krähenbühl, der Haltestellenentscheid habe keinen Einfluss auf den weiteren Projektverlauf, stimmt definitiv nicht. Die BLT werden jetzt voraussichtlich 2009 die Geleise zwischen Kreisel Coop und Brunngasse sanieren und im südlichen Teil provisorisch in Stand stellen. Die Sanierung der Kantonsstrasse und, sofern sie dann kommt, die Umgestaltung des Bereichs zwischen der Hauptstrasse und den Häuserfassaden folgen 2011.

Die Zeitungsberichte dazu: BZ_080529_Hauptstrasse, BaZ_080530_Hauptstrasse, REIZ_080613_Hauptstrasse.

Gemeinde Reinach und BUD legen weiteres Vorgehen in Sachen Ortsdurchfahrt fest

Die Gemeinde Reinach und die Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD), vertreten durch RR Jörg Krähenbühl, haben sich an der gestrigen Sitzung in Sachen Ortsdurchfahrt / Tramhaltestelle auf folgendes Vorgehen geeinigt:

Bis Ende April zeigt die BUD der Gemeinde auf
- welche Auswirkungen der Entscheid zum Beibehalten der bestehenden Tramhaltestelle („Zeitinsel“) auf das gesamte Projekt hat
- welche Infrastrukturen wie Tramhäuschen etc. für die Benutzerinnen und Benutzer des öffentlichen Verkehrs bei der Variante Zeitinsel noch möglich sind
- wie sich das Projekt mit dem Zeitplan für die Sanierung der Tramgeleise koordinieren lässt.

An der gleichen Sitzung informierte Herr Krähenbühl den Gemeinderat darüber, dass er per 5.3.2008 in diesem Projekt in den Ausstand treten werde (Medienmitteilung).

Der Verein Pro Velo distanzierte sich heute von der Aussage in der Medienmitteilung der BUD, wonach Pro Velo gegen die Kap-Haltestelle und für die Zeitinsel sei. Pro Velo unterstützt klar das Projekt der Umgestaltung der Hauptstrasse in Reinach (MM_ProVelo_080305). Der Zeitungsbericht dazu: BZ_080318_Haltestelle.

Die Berichterstattung in den Medien: Telebasel, BaZ_080306_Ausstand,BZ_080221_BUD, BZ_080306_Ausstand.

Was bisher geschah: Vorgeschichte.

Unverständlicher Entscheid der BUD

Der Gemeinderat Reinach hat kein Verständnis für den Entscheid der Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD), die alte Tramhaltestelle im Ortszentrum Reinach beizubehalten (Vorgeschichte).

Im Rahmen der umfangreichen Gleis- und Strassensanierung sollte die Tramhaltestelle den aktuellen Bedürfnissen entsprechend umgestaltet werden (link zur entsprechenden Website der Gemeinde). Im Dezember 2007 orientierte der BUD-Vorsteher, dass er eine Neubeurteilung der geplanten Tramhaltestelle im Ortszentrum Reinach vornimmt. Ohne Würdigung des zusätzlichen Variantenstudiums und entgegen der Empfehlung einer Arbeitsgruppe, übrigens unter Federführung des kantonalen Tiefbauamts, hat nun die BUD entschieden, die bisherige Tramhaltestelle beizubehalten. Sie macht damit die fünfjährige gemeinsame Planungsarbeit zwischen Gemeinde und Kanton rückgängig und gefährdet das Gesamtprojekt.

Der Gemeinderat hat kein Verständnis dafür, dass der auch nach Ansicht der Fachleute ungünstige Ist-Zustand im Rahmen der umfangreichen Gleis- und Strassensanierung nicht verbessert werden soll. Der Gemeinderat wird die Konsequenzen des BUD-Entscheids prüfen, und die nächsten Schritte planen. Nach den Fasnachtsferien wird er über das weitere Vorgehen entscheiden und die Öffentlichkeit informieren.

Die Medienberichte dazu: BaZ_080131_Haltestelle, BZ_080131_Haltestelle, Beitrag Regionaljournal 30.1.2008, BaZ_080201_Haltestelle.

Probleme auch in Allschwil: BZ_080205_KapAllschwil.

Schöner leben

Ein Bericht der BaZ zum Thema «Schöner Leben in Reinach» und was das Projekt Umgestaltung Hauptstrasse damit zu tun hat.

Der Artikel: BaZ_071224_Hauptstrasse.

Kanton gefährdet die Umgestaltung der Hauptstrasse in Reinach

Grünes Licht für den Kreisel, dafür eine Neubeurteilung der Haltestelle Reinach Dorf – mit seinem Entscheid gefährdet die BUD die Umgestaltung der Hauptstrasse in Reinach. Der Gemeinderat ist irritiert über die Mitteilung aus dem Kanton und fordert einen schnellen Entscheid.

Der Gemeinderat Reinach nimmt den Entscheid der kantonalen Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD) zur Umgestaltung der Hauptstrasse mit Erleichterung und Erstaunen zur Kenntnis. Im Rahmen der obligatorischen Vernehmlassung beim Kanton hatte die BUD ein Variantenstudium für den Knoten Hauptstrasse/ Bruggstrasse in Auftrag gegeben. In einem offiziellen Schreiben eröffnet die BUD der Gemeinde nun ihren Entscheid. Die Untersuchung bestätigte, dass der geplante Kreisel die optimale Lösung darstellt. Einzig kleinere Anpassungen sollen die Leistung des Kreisels noch verbessern. Dieser Bescheid freut die Behörde, auch wenn dadurch das Projekt fast ein halbes Jahr verzögert wurde. Jetzt könnte das Projekt, das seit fünf Jahren von Kanton und Gemeinde zusammen geplant wird, zur Abstimmung vor den Einwohnerrat
und anschliessend vors Volk gehen. Doch an Stelle von grünem Licht stellt die BUD der Gemeinde Reinach eine weitere Studie in Aussicht. Er verlangt die Neubeurteilung der geplanten Tramhaltestelle Reinach Dorf. Diese ist gemäss dem gemeinsam mit dem Kanton und der BLT erarbeiteten Projekt als Kaphaltestelle geplant, bei der das Trottoir bis an die Tramhaltestelle gezogen wird. Die Verkehrs- und die Tramspuren werden dafür auf einer Fahrbahn zusammen geführt. Jetzt fordert die BUD, dass auch für die Tramhaltestelle nochmals eine Variantenprüfung vorgenommen wird. Dabei bevorzugt die BUD eine Lösung wie heute bestehend. Eine Kaphaltestelle, wie sie das gemeinsame Projekt vorsieht, schliesst die BUD in ihrem Schreiben an die Gemeinde von Anfang an aus. Da diese bei vielen Radfahrenden als gefährlich gelte, würden im Kanton Basel-Landschaft bis auf weiteres keine Kaphaltestellen gebaut.

Beste Variante ist bei Neubeurteilung ausgeschlossen
Der Bescheid aus Liestal kommt für das Projektteam überraschend, wurde das Umgestaltungsprojekt Hauptstrasse doch in jahrelanger guter Zusammenarbeit zwischen Kanton und Gemeinde entwickelt. Auch im Zuge der kantonalen Vernehmlassung war die Tramhaltestelle nie in Frage gestellt worden. Bei der Projektentwicklung hatte sie sich als beste Lösung dargestellt, da sie die höchste Passagiersicherheit, eine optimale Priorisierung des öffentlichen Verkehrs sowie genug Fläche für den Bau von Tramhäuschen, Haltestelle und Parkplätzen bietet. Eine Neuplanung, bei der die beste Variante von Anbeginn ausgeschlossen ist, erachtet der Gemeinderat als sinnlos.

Gemeinderat fordert kurze Entscheidungsfrist
Durch die Neuplanung droht nun eine zeitliche Verzögerung, die das Ende des Projektes „Umgestaltung Hauptstrasse“ bedeuten könnte. Denn nicht nur die Variantenabklärung braucht Zeit. Eine andere Gestaltung der Haltestelle hätte auch planerische Konsequenzen auf andere Teile des Bauprojekts. Das Umgestaltungsprojekt sieht aber vor, dass Kantonsstrasse, Tramgeleise und die anschliessenden öffentlichen Räume der Gemeinde gleichzeitig saniert werden. Da die BLT aus Sicherheitsgründen darauf besteht, dass die alten Tramgeleise spätestens im Sommer 2009 ersetzt werden, gefährdet das erneute Variantenstudium des Kantons jetzt diese Synergien. In ihrem offiziellen Schreiben stellt die BUD in Aussicht, dass der definitive Entscheid zur Haltestelle bis Ende März 2008 vorliegen wird. Liegt der Entscheid der BUD nicht bis spätestens Ende Januar vor, dann können die Arbeiten nicht mehr koordiniert ausgeführt werden. Es wäre dann denkbar, dass 2009 die Tramgeleise ersetzt und im Folgejahr wegen der verzögerten restlichen Arbeiten wieder herausgerissen werden müssen – oder dass das Umgestaltungsprojekt in den nächsten Jahrzehnten nicht mehr realisiert wird.

Um die gute Zusammenarbeit mit dem Kanton nicht aufs Spiel zu setzen, ist der Gemeinderat bereit, eine erneute Variantenüberprüfung durchzuführen. Allerdings fordert er, dass der definitive Entscheid des BUD bis Ende Januar vorliegt, wie es die BUD entgegen dem offiziellen Schreiben in ihrer heutigen Medienmitteilung verspricht. Zudem muss bei der Überprüfung auch die Variante Kaphaltestelle eingeschlossen bleiben. Gleichzeitig behält sich der Gemeinderat vor, das bestehende Projekt in seinen unbestrittenen Teilen bereits in den politischen Prozess zu überführen.

Link zum Thema Hauptstrasse auf der Website der Gemeinde Reinach.

Die Berichterstattung in den Medien: BZ_071213_Hauptstrasse, BaZ_071213_Hauptstrasse, ReiZ_071220_Hauptstrasse, ,WoBlatt_071220_Hauptstrasse.

Der Beitrag in Telebasel (ab 14. Minute,Telebasel_071212_Hauptstrasse) und im Regionaljournal (Beitrag vom 7.1.2008).

Und ein weiterer Bericht der BaZ, diemal zur heiklen Situation von RR Krähenbühl: BaZ080112_Haltestelle.

Verzögerung bei der Umgestaltung der Hauptstrasse

Reinach möchte die Hauptstrasse im Rahmen einer Gleissanierung des Kantons umbauen und neu gestalten. Weil der Kanton die Gestaltung der Kreuzung zwischen Bruggstrasse und Birsigtalstrasse jetzt plötzlich nochmals überprüft will, verzögert sich die Umgestaltung der Hauptstrasse. Das ist ärgerlich, war doch der Kanton von Beginn an partnerschaftlich an der Planung beteiligt und der Bau des Kreisels seit Jahren eine Planungsvorgabe des Kantons. Die Überprüfung hat zur Folge, dass die Vorlage zur Umgestaltung der Hauptstrasse nicht wie geplant auf die Septembersitzung im Einwohnerrat behandelt werden kann. Sie kommt frühestens im Dezember 2007 ins kommunale Parlament und damit voraussichtlich im Herbst 2008 zur Volksabstimmung.

Lesen Sie den Artikel der BZ: BZ_070908_Hauptstrasse

Hier geht’s zur Vorgeschichte.

Engel in Reinach

Wer im Dezember durch Reinach spaziert, wird allenthalben auf Engel stossen. Was die Engel – die Boten zwischen Himmel und Erde – den ReinacherInnen zu erzählen haben, müssen Sie selber herausfinden. Seien Sie sich auf jeden Fall bewusst, dass Ihnen Engel bei allem, was Sie tun, über die Schulter blicken und notieren werden, was Sie alles an Gutem uns Schlechtem tun. Das Gute werden sie gleich notieren, das Schlechte etwas später – so haben Sie Zeit es wieder gut zu machen. So zumindest glaubt man im Islam. Sie sehen: Engel gehören nicht nur zum Christentum, sondern auch zum Judentum und Islam.

Artikel dazu: BaZ_061201_BaZ_Engelstadt

Einkaufen im Ortszentrum von Reinach

Gute Einkaufsmöglichkeiten sind Voraussetzung für einen lebendigen Ortskern. Deshalb engagiert sich der Gemeinderat nicht nur für die Umgestaltung der Hauptstrasse (s. unten), sondern auch dafür, dass die beiden Grossverteiler Coop und Migros im Zentrum bleiben. Sie ziehen Kunden an und sind Voraussetzung dafür, dass auch die Detaillisten überleben können (was noch nicht alle Dataillisten begriffen haben), die wiederum das Einkaufsangebot vielfältiger und attraktiver machen. Mit der Eröffnung der erneuerten und vergrösserten Coop-Filiale ist ein wichtiger Meilenstein erreicht. Noch keine Lösung konnte die Migros finden. Auch sie möchte gerne ihren Laden im Zentrum vergrössern.

Artikel dazu: BaZ_060808_NeuerMigrosstandort,

Artikel zum Thema: BaZ_060818_Migrosumzug

Hier geht es zur Fortsetzung.

Umgestaltung Reinacher Hauptstrasse

Es geht vorwärts mit dem Projekt «Umgestaltung Hauptstrasse». Wenn alles wie geplant läuft, so kann der Einwohnerrat im Herbst 2007 über das Projekt beschliessen und eine Volksabstimmung wäre in der ersten Hälfte 2008 möglich. Vorerst findet aber bis zum 6.7.2007 eine weitere Mitwirkung statt, zu der alle Interessierten eingeladen sind.



Seit Beginn der Projektierungsphase ist das ursprüngliche Projekt immer wieder verbessert worden. Soweit möglich sind die zahlreichen Wünsche und Anregungen von EinwohnerInnen, Geschäftsleuten, VerkehrsteilnehmerInnen usw. berücksichtigt worden. So konnten erst kürzlich aufgrund einer Besprechung mit der IG Laden die Anzahl der Parkplätze nochmals um fünf erhöht werden.

Das Projekt «Umgestaltung Hauptstrasse» ist und bleibt ein ganz wichtiges Projekt für Reinach. Es ist Teil der Strategie zur Belebung des Ortskerns: Das Zentrum soll eine lebendige Einkaufsstrasse werden und die Bedingungen für den Detailhandel verbessern. Die umgestaltete Hauptstrasse wird Reinach ein klares Gesicht geben und die Attraktivität erhöhen. Und schliesslich wird mit verschiedenen Projekten mehr und neuer Wohnraum im Ortskern geschaffen. Mehr dazu hier.

Artikel zum Thema: BaZ_070606_Hauptstrasse