Reinacher Reform

Die Reinacher Reform ist Tatsache

Von der breiten Öffentlichkeit kaum bemerkt, ist die Reinacher Reform in Kraft getreten. Nachdem die Reform bereits früher im Grundsatz beschlossen wurde, hat der Einwohnerrat nun auch alle neun Strategischen Sachpläne und den ersten Jahres- und Entwicklungsplan gutgeheissen. In den Strategischen Sachplänen werden für jedes Sachgebiet – Mobilität, Stadtentwicklung, Kultur etc. – Wirkungen, Leistungen und Kosten für die nächsten Jahre festgelegt. Der Jahres- und Entwicklungsplan ersetzt das bisherige Budget und bestimmt Ziele und Aufgaben des nächsten Jahres. Diese beiden wichtigsten neuen Instrumente sollen Gemeinderat, Einwohnerrat und Verwaltung helfen, zielgerichteter, konsequenter und kostenbewusster zu handeln.

Zwar haben auch schon andere Gemeinden Reformprojekte beschlossen (WOV / NPM). Aber ich kenne keine, in der dies so schnell, so zielgerichtet und v.a. ohne eine einzige Gegenstimme geschehen ist.

Eine verständliche Beschreibung der Reform finden Sie hier.

Medienecho: BaZ_101215_RR, Gemeinde-TV (Einleitung, Interview Hintermann), Schweizer Gemeinde.

Enspurt bei der Reinacher Reform

Die Reinacher Reform ist auf der Zielgeraden. Nachdem der Einwohnerrat die Reform in Grundsatz gutgeheissen und alle Strategischen Sachpläne ein erstes Mal besprochen und im Wesentlichen gutgeheissen hat, werden diese nun im Herbst definitiv beschlossen und in Kraft gesetzt. In der Dezember-Sitzung folgt dann die Behandlung des Jahres- und Entwicklungsplanes, der das bisherige Budget ablöst. Und dann kann es losgehen: Ab 1. Januar 2011 arbeiten Gemeinderat und Einwohnerrat ausschliesslich mit den neuen Instrumenten.

Kommt Ihnen das alles noch etwas spanisch vor? Das verstehe ich gut. Lesen Sie doch den Artikel von Daniel Haller in der BZ. Er erklärt leicht verständlich, worum es geht (BZ_100702_ReinacherReform).

Frühere Beiträge zur Reinacher Reform finden über den untenstehenden Schalter «Reinacher Reform». Details sind über die Website der Gemeinde Reinach zugänglich.

Gemeinderat organisiert sich neu

Als logische Konsequenz aus der laufenden Reinacher Reform hat der Gemeinderat seine Geschäftsfelder den neuen Bedürfnissen angepasst und die Zuständigkeiten neu bestimmt.

Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom vergangenen Dienstag einen wichtigen Entscheid zu Gunsten der wirkungsorientierten Arbeitsweise gefällt, welche aus der Reinacher Reform hervorgeht. Getreu dem Motto, dass die Organisation den Prozessen folgen soll und alte Strukturen anzupassen sind, wird er per 1. März 2009 seine Geschäftsbereiche reorganisieren und eine Neuverteilung der bisherigen Verantwortungsgebiete vornehmen. Er setzt damit seinen Reformwillen unter Beweis und geht für Parlament und Verwaltung mit gutem Beispiel voran. Dies hat unter anderem den Vorteil, dass die Gemeinderatsmitglieder von Beginn weg bei der Erarbeitung der folgenden, per 1. Januar 2011 in Kraft tretenden Strategischen Sachpläne und Leistungsbereiche eingebunden sind:
• Urs Hintermann, Gemeindepräsident (SP): Stadtentwicklung, Finanzierung und interne Dienstleistungen
• Hans-Ulrich Zumbühl, Vize-Gemeindepräsident (FDP): Bevölkerungsdienste und Sicherheit
• Eva Chappuis (SP): Bildung
• Franz Hartmann (SVP): Natur und Umwelt, Ver- und Entsorgung
• Josef Küng (CVP): Verkehr und Mobilität
• Bianca Maag-Streit (SP): Gesundheit und Soziales
• Yves Thommen (ab 1.1.09 Paul Wenger, SVP): Freizeit und Kultur

Der Bericht in den Medien dazu: BZ_081204_GBGR.

Einwohnerrat sagt ja zur Gemeindereform

Nach dem Gemeinderat hat jetzt auch der Einwohnerrat das Gemeindereformprojekt gutgeheissen. Mit neuen Instrumenten wie Stategischen Sachplänen oder Jahresplänen soll die Zusammenarbeit zwischen Einwohnerrat, Gemeinderat und Verwaltung optimiert werden. Wenn weiterhin alles gut läuft, dann kann die Reform bis zum 1.1.2011 umgesetzt sein.

Erläuterungen zur Reform finden Sie hier.

Der Bericht der BZ: BZ_080826_ReinacherReform.

Reinacher Reform auf gutem Weg

Es geht vorwärts mit der Reinacher Reform. Das von Einwohnerrat und Gemeinderat gemeinsam gestartete Projekt der Reinacher Reform – die Reinacher Version von WOV – hat eine weitere Hürde genommen (Vorlage). Der Einwohnerrat hat das Konzept der Reformkommission einstimmig gutgeheissen und den Auftrag erteilt, die nächste Phase zu starten. Gemeinderat, Einwohnerrat und Verwaltung versprechen sich vom Reformprojekt eine verbesserte Zusammenarbeit, eine stärkere Verknüpfung von Leistun, wirkung und Kosten und eine längerfristige, verbindlichere Planung.

Der Zeitungsbericht dazu: BaZ_080130_Reform.

Reinacher Reform

Reinach ist gut in Form. Wieso trotzdem eine Reform? Weil man immer noch besser werden kann! Leistungsaufträge, Zielvereinbarungen, Prozesse, Qualitätsmanagement, klare Aufgabenteilungen zwischen Exekutive und Verwaltung, Kundenorientierung etc.: nach diesen Prinzipien wird schon heute im Gemeinderat und in der Verwaltung gearbeitet. Verbesserungspotenzial besteht dagegen noch in der Zusammenarbeit Gemeinderat - Einwohnerrat. Hier mangelt es an längerfristigem Denken, verbindlichen Leistungsvereinbarungen oder Kostentransparenz. "Reform Reinach" - ein gemeinsames Projekt von Einwohnerrat und Gemeinderat - möchte hier ansetzen. Lesen Sie dazu die Vorlage oder den Artikel in der BZ. Ein mögliches Vorbild ist das Reformprojekt in Riehen.

Artikel dazu: BZ_070403_ReinacherReform2