RevOR / Zonenplanrevision

Zonenplanrevision: Kantonsgericht gibt Reinach recht

Bodmen
Das Kantonsgericht hat eine Klage gegen den neuen Zonenplan einstimmig abgelehnt. Ich hoffe, dass jetzt bald die Alters- und Familienwohnungen im Bodmen gebaut werden können.Lesen Sie mehr...

Neue Zonenvorschriften Siedlung sind rechtskräftig

vogeschau
Die neue Zonenplanung Siedlung und die kommunale Erschliessungsplanung sind rechtskräftig. Mit der Genehmigung durch den Regierungsrat wird eine lange Planung erfolgreich abgeschlossen.Lesen Sie mehr...

Zonenplanrevision (fast) geschafft

Gestern hat der Einwohnerrat die Revision der Zonenplanung (RevOR) gutgeheissen. Das ist ein weiterer Meilenstein für die Stadtentwicklung Reinachs. Der Abschluss der Ortsplanrevision ist absehbar.Lesen Sie mehr...

Was geschieht im Einschlag?

WBZ
Heute ist einem Zeitungsartikel zu entnehmen, das WBZ liebäugle mit einem Erweiterungsbau im Gebiet Einschlag. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Neubau im Einschlag gebaut wird, ist allerdings sehr gering.



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Wilde Gerüchte

Manchmal ist halt Reinach doch noch ein Dorf, v.a. wenn es um Klatsch und Gerüchte geht. Da macht sich eine vorausschauende Institution Gedanken zur Zukunft und schon geht die Geschichte rum, der Gemeinderat wolle den FC Reinach aus dem Einschlag vertreiben.Lesen Sie mehr...

Wie soll sich Reinach entwickeln?

Infotag7-2
24. Oktober hat der Gemeinderat das öffentliche Mitwirkungsverfahren zur Revision der Zonenplanung Siedlung (RevOR) eröffnet. Mit verschiedenen Anlässen soll die Bevölkerung über die Neuerungen des Zonenplans informiert werden. Alle ReinacherInnen sind zur Mitwirkung aufgefordert!



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Weg frei für Alterwohnungen

Altersgerechte Wohnungen sind in Reinach knapp. Die Wohnbaugenossenschaft Rynach st deshalb daran interessiert, im Gebiet Bodmen ca. 40 Alterswohnungen mit Serviceleistungen zu erstellen. Die Gemeinde unterstützt das Projekt tatkräftig.Lesen Sie mehr...

Ein klarer Auftrag der Bevölkerung

Das Ergebnis ist klar und eindeutig: Der Quartierplan Alter Werkhof und der Sanierungskredit für die Deponie wurden mit über 70% Ja-Stimmen angenommen – deutlicher geht es kaum mehr! Und wenn die BZ schreibt, die Gegner seien angesichts der politischen Übermacht chancenlos gewesen, so ist dies nur die halbe Wahrheit. Ich bin überzeugt, dass die Stimmenden schlicht und einfach von der Qualität und der Logik der beiden Projekte überzeugt waren. Ich verstehe dieses klare Ergebnis als Auftrag, Sanierung und Überbauung des Alten Werkhofs zügig voranzutreiben. Dieses und weiter Quartierplan-Projekte sind für die Zukunft von Reinach wichtig und notwendig.

Selbstverständlich wird der Gemeinderat aber auch in Zukunft berücksichtigen, dass es EinwohnerInnen gibt, welche dieser Entwicklung skeptisch gegenüberstehen oder sie gar ablehnen. Wir werden deshalb weiterhin Mass halten und nicht möglichst viel und gross und hoch bauen. Vielmehr werden wir uns dafür einsetzen, dass die Wohnqualität erhalten bleibt oder zunimmt, dass neuer Wohnraum entsteht, in dem es sich gern und gut leben lässt.

Viele Leute, mit denen ich in den letzten Wochen gesprochen habe, waren besorgt, dass die Hauptsammelstelle ganz verschwindet oder für viele unerreichbar bleibt. Obwohl bereits ein gutes und ausgereiftes Projekt für einen neuen Recyclingpark auf dem Areal der alten Kläranlage vorliegt, werden wir nochmals über die Bücher gehen und alle Alternativen prüfen. Schliesslich wird es am Einwohnerrat liegen, zu entscheiden, welches Projekt er zur Umsetzung beschliesst.

Medienecho: BaZ_100927_AlterWerkhof, BZ_100927_AlterWerkhof.

Planen Sie mit!

Mitmachen und mitreden – Drei Anlässe zur Ortsplanung für die Reinacher Bevölkerung – Der Gemeinderat lädt unter dem Motto «Mitmachen – mitreden» alle Interessierten herzlich zur Teilnahme an drei Informations- und Diskussionsabenden ein. Die Veranstaltungen eröffnen die dritte Phase der Ortsplanungsrevision. In ihr gilt es, die Angaben aus dem Richtplan zu konkretisieren und die Zonenpläne für Siedlung und Landschaft sowie ein Grün- und Freiraumkonzept zu erarbeiten. Diese haben dann für die nächsten Generationen Gültigkeit und sind für alle Eigentümer von Grund und Boden in Reinach verbindlich.

Die Meinungen und Argumente der Bevölkerung aufnehmen An den Anlässen möchte der Gemeinderat mit der Bevölkerung darüber diskutieren, wie die Zukunft Reinachs geplant werden soll. Die räumliche Entwicklung der Gemeinde soll den Reinacherinnen und Reinachern auch in Zukunft Vorteile bringen und die Wohnlichkeit von Reinach steigern. Vier Schwerpunkte sind dazu notwendig: Die Erhaltung von qualitativ hochstehenden Wohnlagen, die Sicherung des attraktiven Wohnumfelds sowie der Erholungsräume, die bessere Nutzung des Bodens durch kompakte Bauweise sowie die Vergrösserung des verfügbaren Wohnraums durch eine massvolle Erweiterung der Baugebiete.

Quartierspaziergang und moderierte Diskussion Die Diskussionsabende fangen mit einem geführten Quartierspaziergang an, der den Blick auf Bekanntes und weniger Bekanntes ermöglicht und alle mit dem speziellen Charakter von ausgesuchten Quartieren vertraut machen wird. Anschliessend wird im Gemeindehaus ein Imbiss offeriert, auf den eine moderierte Diskussion folgt. Unter Mitwirkung des Gemeinderates, der Technischen Verwaltung sowie des beratenden Planungsbüros können Argumente, Eindrücke und Meinungen ausgetauscht werden.

Anlässe, an denen Sie mitmachen und mitreden können:
• Mittwoch, 12. Mai 2010, Schwerpunkt Reinach Nord
• Mittwoch, 26. Mai 2010, Schwerpunkt Reinacher Hang
• Mittwoch, 9. Juni 2010, Schwerpunkt Reinach Ort

Alles weitere finden Sie hier.

Interview zum Jahreswechsel

Lesen Sie das Interview der REIZ zu verschiedenen aktuellen Themen, wie Bauprojekte in Reinach, Einwohnerrückgang, Finanzen oder neue Gemeinderatskollegen.

Ortsplanrevision auf Kurs

Der Einwohnerrat hat das weitere Vorgehen bei der Ortsplanrevision gutgeheissen und die nötigen Mittel gesprochen. Hier finden Sie die Vorlage des Gemeinderates und den Bericht der KOPF. Mehr zum Thema über den Schalter «RevOR».

Reinach braucht dringend Wohnraum

In Reinach gibt es kaum freien Wohnraum. Das sollte eigentlich alle freuen – ausser den Wohnungssuchenden: Vermieter erzielen hohe Preise, die Gemeinde ist gefragt, Investoren sind leicht zu finden. Leider ist die Sache etwas komplizierter. Durch die demografischen Veränderungen (Anteil älterer Leute nimmt zu) nimmt die Wohnfläche pro Einwohner immer noch zu: Lebt anfänglich in einem Einfamilienhaus eine Familie mit zwei Kindern, so belegen die Eltern, wenn die Kinder ausgezogen sind, die doppelte Fläche. Stirbt ein Elternteil, dann beansprucht der überlebende Teil die vierfache Fläche im Vergleich zu früher. Folge: Ohne zusätzlichen Wohnraum schrumpft die Einwohnerzahl. Das können wir in Reinach nun schon seit bald eineinhalb Jahren beobachten. Da Einwohner- und Gemeinderat aber aus verschiedenen Gründen der Überzeugung sind, dass die Einwohnerzahl nicht sinken sollte, ist Handeln angesagt. Einerseits müssen wir mit dem noch vorhandenen Bauland sehr sorgfältig umgehen; grössere Parzellen dürfen nur noch über Quartierpläne überbaut werden und, wo sinnvoll, ist das Wohngebiet zu verdichten. Andererseits kommen wir nicht darum herum, zusätzliches Bauland einzuzonen. Dazu bietet sich das Gebiet Brühl geradezu an, liegt es doch zwischen der Birsigtalstrasse und dem heutigen Siedlungsrand. Einzonungen werden heute allerdings vom Kanton nur noch sehr zurückhaltend bewilligt. Zu Recht! Wir haben im Baselbiet genügend Bauland – leider liegt es aber am falschen Ort. Oberbaselbieter Gemeinden haben teilweise übergrosse Baulandreserven. Hingegen fehlt Bauland in der Agglomeration Basel.

Am 25.5.2009 hat der Einwohnerrat die Vorlage zur Siedlungsentwicklung Brühl gutgeheissen. Damit kann die Testplanung gestartet werden. Überzeugt das daruas resultierende Siedlungskonzept, dann kann der Einwohnerrat bereits im 2010 über eine allfällige Einzonung beschliessen. Dennoch: Bis allenfalls der erste Bagger auffährt dauert es sicher noch 5-10 Jahre.

Die Medienberichte: BaZ_090527_Bruehl, BZ_090527_Bruehl.

Ehrgeizige Entwicklungsziele in Reinach

Das Reinacher Ortsbild verändert sich: Um die Bevölkerungszahl halten zu können, müssen in grösserem Massstab Wohnungen gebaut werden. Damit einher gehen Bemühungen für einen attraktiveren Ortskern. Wohin steuert Reinach? Ein Interview mit der BaZ über die Ziele der Raumplanung in Reinach (BaZ_070317_Raumplanung).

Weitere Informationen zu diesem Thema:

Entwicklung Industrie- und Gewerbezone Kägen

Welche Entwicklungsmöglichkeiten hat das Kägen? Wird es von «Aesch Nord» konkurrenziert? Lesen Sie einen Artikel zu diesem Thema (BaZ_070109_Kaegen).

Reinach plant gut

Eine Replik auf eine undifferenzierte Kritik an der Reinacher Planungspolitik im BaZ-Forum:

Sünden korrigieren. Der im Herbst 2005 von Einwohnerrat und Regierungsrat BL genehmigte kommunale Richtplan Reinach formuliert die raumrelevante Entwicklungsstrategie unserer Gemeinde. Vereinfacht gesagt will Reinach seine Qualitäten bewahren, strukturelle Chancen aktiv nutzen und die augenfälligen «Sünden» der Vergangenheit korrigieren. Entgegen der Praxis der 70er und 80er Jahre will der Gemeinderat als Planungsbehörde die Siedlungs-, Verkehrs- und Umweltentwicklung - und damit die Stadtentwicklung - aktiv steuern. Die ungünstigen demografischen Entwicklungsprognosen und die Konkurrenz der umliegenden Agglomerationsgemeinden veranlassen uns, die Siedlungsentwicklung über das Angebot quantitativ und qualitativ zu steuern. Im «gastbeitrag» von Adrian Billerbeck wird der Eindruck vermittelt, dass wir den Landbesitzenden und Investierenden nach dem Motto: «Bringen Sie uns ein Projekt, dann entscheiden wir, ob uns das passt» vorgehen. Diese Behauptung ist falsch. Im Gegenteil: Die Planungs- und Bauvorhaben werden in enger Zusammenarbeit mit den Bauwilligen entwickelt. Die Aussage, wonach die Gemeinde Reinach «an verschiedenen Orten Planungszonen eingeführt» hat, ist ebenfalls falsch. In unserer Gemeinde wurde keine Planungszone erlassen! Ein wesentliches Ziel der Reinacher Siedlungsplanung ist es, die unterschiedlichen Anförderungen an unseren Lebensraum aufeinander abzustimmen. Um für eine ausgewogene Entwicklung des Raumes zu sorgen, müssen dabei die Interessen der Investoren ebenso berücksichtigt werden wie die Anliegen der Allgemeinheit.
Gespräche erwünscht. Hierfür sucht die Gemeinde aktiv das Gespräch mit Interessenten und Investoren und versucht, möglichst früh gemeinsam zu planen. Beispiele erfolgreicher jüngerer Quartierplanungen sind nicht nur das Gemeindezentrum, sondern auch der Erweiterungsbau der Coop oder die International School Basel ISB. Um bei der Beurteilung der Bauvorhaben eine grösstmögliche Neutralität sicherzustellen, hat der Gemeinderat ein externes Fachgremium für Fragen zur Siedlungsentwicklung eingesetzt, das den Gemeinderat und die Verwaltung berät. Richtig ist, dass in unserer Gemeinde viele Planungen und Projekte bearbeitet werden, die Reinach stärker als attraktiven Wohn- und Arbeitsstandort in der Agglomeration Basel positionieren sollen. Zu erwähnen sind unter anderem die Umgestaltung der Hauptstrasse, das Bestreben nach einem neuen Migros-Standort im Ortszentrum, das zusätzliche ÖVAngebot für den Kägen oder die Umzonung und bauliche Nutzung des alten Werkhofareals. Die bedeutendsten Planungen und Projekte werden übrigens allesamt in einem partizipativen Prozess erarbeitet.

Urs Hintermann und Hans-Ulrich Zumbühl

Kommunaler Richtplan von Reinach angenommen

Der Einwohnerrat sagt ja zum Richtplan und unterstützt damit den Gemeinderat vollumfänglich.

Artikel dazu: BaZ_050316_RiPla