Soziales

Spatenstich zu den Alterswohnungen Bodmen

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Lang hat's gedauert, aber jetzt wird gebaut. Im Bodmen entstehen auf Initiative der Wohnbaugenossenschaft Rynach 42 Alterswohnungen mit Serviceleistungen. Die Liste der Verzögerungen ist lang, aber schlussendlich hat das Bundesgericht den Weg frei gemacht und eine Beschwerde eines Anwohners in letzter Instanz abgelehnt. Lesen Sie mehr...

Reinacher Preis 2017 geht an «Be aware and share»

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Was als spontane Aktion im September 2015 begann, ist bis zum heutigen Tag zu einem Flüchtlings-Hilfswerk mit unzähligen Ehrenamtlichen gewachsen: «Be aware and share» – sei achtsam und teile – hilft Menschen auf der Flucht vor Ort. Der Gemeinderat Reinach ehrt die Organisation mit dem Reinacher Preis 2017.Lesen Sie mehr...

Schiffbruch auf dem Festland?

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Im Fokus der diesjährigen Reinacher Gesprächen stand das Thema «Schiffbruch auf dem Festland? Der weite Weg von der Flucht ins Asyl». Gemeinsam mit Referentinnen und Referenten aus Wirtschaft, Gemeinden, Kantonen und Universität Basel wurde diskutiert, welche asylpolitischen Handlungsmöglichkeiten bestehen und wie die Integration von Asylsuchenden gelingt. Lesen Sie mehr...

Fairness-Initative gestartet

Die Baselbieter Gemeinden sollen bis Ende Juni die "Fairness-Initiative" unterzeichnen. Sie verlangt die Rückerstattung der vollen CHF 45 Mio., die der Kanton seit Einführung der neuen Pflegefinanzierung durch die Entlastung bei den Ergänzungsleistungen (EL) gespart hat – und einen fairen Umgang zwischen Kanton und Gemeinden.Lesen Sie mehr...

Sozialhilfekosten: Gemeindeinitiative «Ausgleich» geht in die falsche Richtung

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Gestern haben einige Gemeinden die «Ausgleichsinitiative» vorgestellt. Bisher ist es so, dass jede Gemeinde ihre Sozialhilfekosten selber trägt. Die Initiative verlangt nun, dass 70% der Sozialhilfekosten aus einem Pool bezahlt werden, der von Pro-Kopf-Beiträgen gespiesen wird. Ein Grossteil der Sozialhilfekosten soll also zukünftig statt von den Wohngemeinden der Sozialhilfeempfänger von der Gesamtbevölkerung getragen werden. Das tönt im ersten Moment harmlos, fast schon solidarisch. In Wirklichkeit ist es aber vor allem gefährlich! Wieso?Lesen Sie mehr...

Einheitlicher Mindestlohn – eine riskante Initiative

Am 18. Mai stimmen wir u.a. auch über einen schweizweit einheitlichen Mindestlohn ab. Obwohl ich der Meinung bin, dass alle Menschen mit Ihrer Arbeit so viel verdienen sollten, dass sie anständig leben können, bin ich gegen einen nationalen Mindestlohn. Ich befürchte, dass ein solcher einheitlicher Mindestlohn letztendlich mehr schadet als nützt!
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Mehr Finanzausgleich gegen steigende Sozialkosten

Kürzlich war in der BZ zu lesen, die Sozialausgaben würden zu einer immer grösseren Last in den Gemeinden. Einigen Gemeinden würde gar der Kollaps drohen. Und was ist dagegen zu tun? Richtig, die Gebergemeinden sollen noch stärker zur Kasse gebeten werden. So geht das natürlich nicht. Ich erkläre, weshalb.
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«1:12» Gut gemeint ist nicht gut gemacht!

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Auf den ersten Blick ist das Anliegen sympathisch: Die Schere zwischen den tiefsten und höchsten Einkommen soll nicht zu weit aufgehen – es schadet dem sozialen Frieden, wenn einige wenige unanständige Gehälter einstreichen und sich andere am Existenzminimum durchschlagen müssen. Und niemand ist so gut, dass sie / er das -zigfache des Lohnes der Mitarbeitenden verdient. Aber die gut gemeinte 1:12-initiative wird dieses Problem nicht lösen, sondern zusätzliche Probleme schaffen. Deshalb lehne ich sie ab.






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«Carlos» aus Distanz

Manchmal ist es gut, sich erst zu äussern, wenn etwas Ruhe eingekehrt ist – so zum Beispiel im Fall «Carlos».Lesen Sie mehr...

Reinach ist Heiratshauptstadt der Schweiz

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In keiner Stadt der Schweiz ist der Anteil der Verheirateten so hoch wie in Reinach (48%). Das zeigt die neuste Statistik des Schweizerischen Städteverbandes. Lesen Sie mehr...

Gemeinden fordern Korrekturen an der Vorlage für Kindes- und Erwachsenenschutz

Der Kinder- und Erwachsenenschutz ist eine wichtige und anspruchsvolle Aufgabe des Gemeinwesens. Es ist deshalb richtig, dass der Bund hier auf Gesetzesebene eine Professionalisierung anstrebt. Diese ist aber nur zu leisten und zu finanzieren, wenn Gemeinden diese Aufgaben zusammen angehen, z.B. in der Birsstadt.
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Reinacher Preis 2008 geht an Margrit Kamm

Den Reinacher Preis 2008 erhält Margrit Kamm für ihr grosses Engagement für das Projekt „El Puente“ in Guatemala. Der Reinacher Preis ist mit CHF 5000.- dotiert. Zahlreiche Jubilare und Ehrengäste wurden an der Preisverleihung ebenfalls geehrt.

Der Gemeindesaal in Reinach war auch an der diesjährigen Verleihung des Reinacher Preises am 13. April bis auf den letzten Sitzplatz voll. Die Reinacherinnen und Reinacher liessen es sich nicht nehmen als erste zu wissen, wer die glückliche Hauptpreisträgerin ist, welche Jubilare und weiteren Persönlichkeiten der Gemeinderat ehrt. Passend zum Engagement der Preisträgerin in Guatemala wurde die feierliche Preisvergabe durch die Marimbaphon-Klänge einer Reinacher Musik-schülerin umrahmt. Bildung als Fundament der Entwicklungsarbeit Das Projekt „El Puente“ unterstützt die Mayas in Guatemala mit kulturell angepasster, partnerschaftlicher Basis- und Aufbauarbeit. Es ist eine Hilfe zur Selbsthilfe: Frauen werden zu Lehrerinnen und Promotorinnen resp. Multiplikatorinnen ausgebildet, damit sie in ihren Dörfern ihr Wissen weitervermitteln können. Es geht dabei nicht nur um schulisches Wissen, sondern um Gesundheit, landwirtschaftliche Entwicklung, bessere Nutzung der eigenen Ressourcen und vieles mehr.  Dabei werden die extrem schwierigen sozialen und geografischen Bedingungen mit einbezogen. Ziele sind u.a. der Kampf gegen Armut, die Verbesserung der Erziehung, die ganzheitliche Förderung der indigenen Frau/Familie sowie die Schaffung von Einkommensquellen. „El Puente“ hilft dort, wo prekärste Lebensbedingungen und grösste Armut herrschen. Mit Leib und Seele dabei: Margrit Kamm Die Präsidentin von „El Puente“, Margrit Kamm, hatte in Peru zum ersten Mal Kontakt zu Entwicklungshelfern; seit 1995 hilft sie mit „El Puente“ in Guatemala. Ihr Interesse für fremde Sprachen kann die heute weiterhin als Übersetzerin tätige Frau auch in dem guatemaltekischen Entwicklungsgebiet nahe der mexikanischen Grenze nutzen. Im Rahmen des Projektes „El Puente“ fördert sie das soziale Denken der Mayas: Wer Hilfe bekommt, hilft auch anderen wieder. Ziel ist es, die Eigenleistungen der Mayas zu fördern, damit sie gemeinsam an einer besseren Zukunft bauen können. Der Vorstand von „El Puente“ arbeitet ehrenamt-lich und ist zur Realisierung der Projekte auf Spenden angewiesen.

Mehr Infos auf www.elpuente-info.ch

Interviews mit der Preisträgerin und Ehrengästen im Gemeinde-TV.

Die Zeitungsberichte dazu: BaZ_080411_Kamm, REIZ_080418_Reinacherpreis.

Suppentag für einen guten Zweck

Am 4. Suppentag der Schweizer-Tafeln sind am Donnerstag rund 15 000 Teller Suppe geschöpft worden - einge davon auch in Reinach. Es war mir eine Freude, diese gute Idee zu unterstützen und selber Suppe zu schöpfen. Ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren und HelferInnen.

Der Zeitungsartikel zum Suppentag in Reinach: BZ_071116_Schweizertafel
Zur Information: Schweizer-Tafeln ist ein Projekt der Stiftung Hoffnung für Menschen in Not. Der Suppentag macht darauf aufmerksam, dass auch in der Schweiz Menschen auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen sind. 2006 beliefterten Schweizer-Tafeln über 380 soziale Institutionen mit 1447 Tonnen Lebensmitteln im Wert von rund 9,4 Millionen Franken. (Swissinfo)