Wohnen

Ja zum Quartierplan Jupiterstrasse!

Plakat-Jupiterstrasse
Am 21.Mai stimmen wir in Reinach über den Quartierplan Jupiterstrasse ab (QP Jupiterstrasse II). Ich empfehle Ihnen aus guten Gründen und mit Überzeugung «Ja» zu stimmen.Lesen Sie mehr...

Spatenstich zu den Alterswohnungen Bodmen

ss
Lang hat's gedauert, aber jetzt wird gebaut. Im Bodmen entstehen auf Initiative der Wohnbaugenossenschaft Rynach 42 Alterswohnungen mit Serviceleistungen. Die Liste der Verzögerungen ist lang, aber schlussendlich hat das Bundesgericht den Weg frei gemacht und eine Beschwerde eines Anwohners in letzter Instanz abgelehnt. Lesen Sie mehr...

Einwohnerrat genehmigt QP Oerin

Der Einwohnerrat hat an seiner Sitzung vom 26. September den Quartierplan Oerin genehmigt.Lesen Sie mehr...

Quartierplan Stöcklinareal

STA
Auf dem Areal der Firma Stöcklin in Reinach und Aesch soll ein neues, lebendiges Quartier mit ca. 244 Wohnungen und rund 17‘800 m2 Fläche für Dienstleistungen und Gewerbe entstehen. Das Stadtentwicklungsprojekt ist für die beiden Standortgemeinden und die Birsstadt von grosser Bedeutung. Lesen Sie mehr...

Einwohnerrat sagt Ja zum QP Jupiterstrasse

Jupiterstrasse
An seiner gestrigen Sitzung hat der Einwohnerrat den Quartierplan Jupiterstrasse mit grossem Mehr gutgeheissen. Wie und wie schnell es weitergeht, hängt jetzt davon ab, ob gegen den Einwohnerratsentscheid das Referendum ergriffen wird oder nicht.Lesen Sie mehr...

Quartierplanung «Schönenbach»

schoenenbach
Die St. Alban Liegenschaften AG und die Spaini Bau AG planen, auf dem brach liegenden Schönenbachareal (ehem. Schärareal) eine moderne Überbauung mit ca. 144 zeitgemässen Wohnungen zu erstellen.Lesen Sie mehr...

Es tut sich was im Fiechten

Schulanlagen
In den kommenden Jahren stehen im Quartier Fiechten einige Veränderungen an. An einem Informationsanlass hat der Gemeinderat Reinach die interessierte Bevölkerung über die vorgesehenen Umgestaltungen in Kenntnis gesetzt. Geplant sind zusätzlicher Wohnraum, ein Ausbau der Sport- und Freizeitanlage Fiechten, die Sanierung und der Ausbau des Primarschulhauses, der Verkauf des Sekundarschulhauses und der Aula sowie Verkehrs- und Gestaltungsmassnahmen zur Aufwertung des Areals. Lesen Sie mehr...

Endlich: Alters- und Familienwohnungen im Bodemen können gebaut werden

BG
Im Juli hat das Bundesgericht die Einsprache eines Anwohners in letzter Instanz abgewiesen. Jetzt kann können endlich – mit drei Jahren Verspätung – die Familien- und Alterswohnungen gebaut werden, welche Reinach dringend benötigt.Lesen Sie mehr...

Einwohnerrat sagt Ja zu QP Stockacker

Stockacker
An der gestrigen Sitzung hat der Einwohnerrat den Quartierplan Stockacker mit überwältigendem Mehr gutgeheissen. Damit sollte dem Projekt nichts mehr im Weg stehen.Lesen Sie mehr...

Birsstadt-Gemeinden verabschieden gemeinsames Raumplanungskonzept

Birsstadt
Sieben auf einen Streich: Alle sieben Birsstadt-Gemeinden haben das "Raumkonzept Birsstadt" verabschiedet. Damit einigen sie sich auf eine gemeinsame nachhaltige Entwicklung von Siedlung, Landschaft und Verkehr. Erstmals in der Region wird damit eine Planung über die Gemeindegrenzen hinweg angestrebt.Lesen Sie mehr...

Neuer Wohnraum im Ortszentrum

AXA
Die AXA Leben AG plant auf ihrem Grundstück an der Ecke Bruggstrasse / Hauptstrasse eine Wohnüberbauung mit ca. 70 Wohnungen und Flächen für Dienstleistungen zu erstellen.Lesen Sie mehr...

Neuer Wohnraum für die Birsstadt

Stoecklin
Das Stöcklin-Areal in den Gemeinden Reinach und Aesch soll zukünftig umgenutzt werden. Nach Verlagerung der industriellen Produktion der Firma Stöcklin soll hier ein neues, lebendiges Quartier mit rund 270 Wohnungen und ca. 18‘000 m2 Fläche für Dienstleistungen und Gewerbe entstehen.Lesen Sie mehr...

Siedlungsentwicklung in Reinach Nord schreitet voran

QPN
Die drei Quartierplanungen Stockacker, Jupiterstrasse II und Oerin kommen nach der Mitwirkungsphase nun in den politischen Prozess. Ab April befasst sich der Einwohnerrat mit ihnen.Lesen Sie mehr...

Wie soll die Birsstadt in zwanzig Jahren aussehen? Reden Sie mit!

Logo_Birsstadt
Wohnen und Arbeiten, Verkehr und Landschaft machen nicht einfach an den Gemeindegrenzen Halt. Darum haben sich entlang der Birs die sieben Gemeinden Aesch, Arlesheim, Birsfelden, Dornach, Münchenstein, Pfeffingen und Reinach zur Regionalplanungsgruppe (RPLG) Birsstadt zusammengeschlossen. Das Ziel: Die Birsstadt soll beliebter Wohn- und Arbeitsort bleiben! Mit der Regionalplanung wollen die Gemeinden die Voraussetzungen schaffen, damit sich Siedlung, Verkehr und Landschaft nachhaltig entwickeln können und die Bevölkerung sich hier wohlfühlt. Jetzt liegt der Entwurf des «Raumkonzeptes Birsstadt» vor. Informieren Sie sich, diskutieren und planen Sie mit!Lesen Sie mehr...

Wir brauchen Wohnraum: Für alle und zahlbaren!

Die geplante Überbauung Bodmen ist ein gutes Beispiel dafür, was die Gemeinde unternehmen kann, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffeLesen Sie mehr...

Die vernünftige Stimme aus dem Unterbaselbiet

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Dass ich als «vernünftige Stimme aus dem Unterbaselbiet» gesehen werde, erachte ich als grosses Kompliment. Klare Vorstellungen, Visionen oder Hartnäckigkeit sind gut und notwendig in der Politik. Aber letztendlich kann man in einem politischen System, wie wir es in den Gemeinden pflegen, wenig mit schierer Macht oder Poltern erreichen. Man muss reden, argumentieren und überzeugen. Lesen Sie mehr...

Reinach im Fokus

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Eine Woche lang weilt die BZ in Reinach. Hier finden Sie die Beiträge:Lesen Sie mehr...

Neue Zonenvorschriften Siedlung sind rechtskräftig

vogeschau
Die neue Zonenplanung Siedlung und die kommunale Erschliessungsplanung sind rechtskräftig. Mit der Genehmigung durch den Regierungsrat wird eine lange Planung erfolgreich abgeschlossen.Lesen Sie mehr...

Reden Sie mit uns übers Wohnen!

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Auch am nächsten Monatsmarkt vom 25. August wird die SP Reinach mit einem Stand vertreten sein (Nähe Dorfbrunnen). Diesmal steht das Thema «Wohnen» im Zentrum. Lesen Sie mehr...

QP Buechloch abgelehnt

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Die Reinacher Stimmberechtigten haben den Quartierplan Buchloch abgelehnt. Das kommt nicht ganz überraschend. Wie ist der Entscheid zu werten?
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Zonenplanrevision (fast) geschafft

Gestern hat der Einwohnerrat die Revision der Zonenplanung (RevOR) gutgeheissen. Das ist ein weiterer Meilenstein für die Stadtentwicklung Reinachs. Der Abschluss der Ortsplanrevision ist absehbar.Lesen Sie mehr...

Deponie «Alter Werkhof» wird zu Überbauung «Steinreben»

Die Arbeiten Deponie Alter Werkhof sind abgeschlossen. Am 12. April findet die Schlussveranstaltung und feierliche Übergabe des Areals an die Firma HRS statt, welche ab sofort mit dem Bau der Siedlung Steinreben beginnt.Lesen Sie mehr...

Günstiger Wohnraum für Reinach

Günstigen Wohnraum zu schaffen bleibt eines der wichtigen Ziele unserer Stadtentwicklungspolitik in Reinach. Jetzt wurde ein weiteres wichtiges Etappenziel erreichtLesen Sie mehr...

Neuer Wohnraum für Reinach: Oerin

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An der Fleischbachstrasse soll eine Wohnüberbauung mit ca. 135 Einheiten erstellt werden. Grundeigentümerin ist die Stadt Basel, die anfangs 2013 gemeinsam mit der Gemeinde Reinach dafür einen öffentlichen Studienauftrag ausgeschrieben hat. Das Beurteilungsgremium hat sich einstimmig für ein Projekt entschieden. Alle Wettbewerbsprojekte und der Jurybericht sind bis Ende Jahr im Gemeindehaus ausgestellt.Lesen Sie mehr...

Grünes Licht für Alterswohnungen

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Am 24.6. hat der Einwohnerrat der Abgabe von Land an die Wohnbaugenossenschaft Rynach zugestimmt. Damit ist eine weitere Hürde auf dem Weg zu altersgerechten Wohnungen im Bodmen genommen.


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Alter Werkhof: Jetzt kann's definitiv losgehen

Alter Werkhof
Nach dem deutlichen «Ja» der Reinacher StimmbürgerInnen zum Verkauf des Areals an die HRS kann's jetzt definitiv los- resp. weitergehen.




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Volksabstimmung zum Verkauf des Alten Werkhof Areals

AW
Am 9. Juni findet die Volksabstimmung über den Verkauf des Alten Werkhof Areals statt. Dies ist – hoffentlich – die letzte Hürde auf dem langen Weg von einer Deponie zu einer attraktiven neuen Wohnüberbauung.
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Reinach ist Heiratshauptstadt der Schweiz

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In keiner Stadt der Schweiz ist der Anteil der Verheirateten so hoch wie in Reinach (48%). Das zeigt die neuste Statistik des Schweizerischen Städteverbandes. Lesen Sie mehr...

Zweitletzte Hürde für den Alten Werkhof genommen

Alter Werkhof
Jetzt kann es bald losgehen auf dem Areal des Alten Werkhofs. Die Sanierung der Deponie wurde bereits Ende letzten Jahres an die Arbeitsgemeinschaft SaWeRe vergeben und ist angelaufen. Und jetzt ist auch noch gelungen, einen Investor für die geplante Überbauung zu finden. Ein wichtiger Meilenstein für die Entwicklung von Reinach.



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Tempo 30 hat sich bewährt

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Die Überprüfung der Tempo 30-Zonen zeigt ein positives Bild – auch wenn dies nach wie vor nicht Alle wahr haben wollen. Seit der Umsetzung im Jahr 2011 ist die Geschwindigkeit des Motorfahrzeugverkehrs deutlich zurückgegangen – und damit die Wohnqualität und die Sicherheit gestiegen.




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Jetzt geht's los im Taunerquartier

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Nachdem der erste private Bauherr die Baubewilligung erhalten hat, kann jetzt auch auf dem Land der Gemeinde gebaut werden. Der Einwohnerrat hat an seiner letzten Sitzung den Antrag des Gemeinderates gut geheissen und das Land an private Investoren verkauft, resp. im Baurecht abgegeben.



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Areal Stockacker: Es geht weiter!

Stockacker
Nach langer und intensiver Prüfung hat der Einwohnerrat grünes Licht für die weitere Planung auf dem Areal Stockacker gegeben. Nach dem Willen von Gemeinde- und Einwohnerrat sollen dort attraktive und günstige Wohnungen entstehen.




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Reinachs Gemeindepräsident über bestehende Strukturen und Experimente

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In einem Interview mit der BaZ geht es um Themen wie den Zustand des Kantons, die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden und die Initiative «ein Basel».Lesen Sie mehr...

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Jetzt ist das Thema «Wiedervereinigung beider Basel» oder «Fusion» lanciert – und das ist gut so! Ich bin davon überzeugt, dass «ein Basel», so der Name der Initiative, für unsere Region eine gute Sache ist. Deshalb bin ich Mitglied des Initiativkomitees. Ganz gleich, ob man dafür, dagegen oder noch unentschlossen ist: Über eine Fusion muss dringend und ernsthaft diskutieren werden.

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Kontroverses Bauprojekt in Reinach

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Private Eigentümer planen ein Hochhaus am Siedlungsrand im Gebiet Buchloch. Offensichtlich gibt es gegenüber dem Projekt viele Vorbehalte und kritische Stimmen.




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Wunsch der Bevölkerung nach mehr Nachtruhe wird ignoriert

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Der Kanton Zürich hat es vorgemacht. Im Sommer 2010 hat der Regierungsrat von Zürich Mut bewiesen und die Nachtflugsperre am Flughafen Zürich ausgedehnt. Damit profitiert die lärmgeplagte Bevölkerung von einer Nachtruhe von 23 bis 6 Uhr. In Basel hingegen tun sich die Regierungen schwer damit: Die Petition, die letztes Jahr 8000 Personen unterschrieben hatten, wurde am Mittwoch im Grossen Rat als erledigt erklärt. Darüber ist der Gemeindeverbund Flugverkehr GVF sehr enttäuscht.
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Überbauung Bodmen: Einwohnerrat sagt ja

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Der Einwohnerrat hat Ja gesagt zur Weiterplanung im Areal Bodmen. Baldmöglichst sollen dort rund 40 Alters- und 20 Familienwohnungen entstehen. Jetzt können die Verhandlungen mit der Wohnbaugenossenschaft Rynach zur Realisierung der Alterswohnungen weitergeführt und das Quartierplanverfahren eingeleitet werden.


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Wie weiter auf dem Schär-Areal?

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In einem SVP-Leserbrief wird dem Gemeinderat (und insbesondere dem Gemeindepräsidenten) vorgeworfen, er sei daran schuld, dass es auf dem Schär-Areal nicht gehe.





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Gemeinsame Planung in der Birsstadt

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Die Entwicklung der Birsstadt muss in Zukunft von allen neun Gemeinden gemeinsam geplant werden. Das ist das Fazit der der diesjährigen Birsstadt-Tagung.




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Stockacker: Günstigen Wohnraum schaffen

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Reinach möchte nicht nur mehr, sondern auch günstigen Wohnraum schaffen. Deshalb schlägt der Gemeinderat dem Einwohnerrat vor, das Areal «Stockacker» von einer Wohnbaugenossenschaft überbauen zu lassen.




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T30 in Reinach eingeführt

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Gemäss einem Beschluss des Einwohnerrats hat die Technische Verwaltung seit einem Jahr quartierweise Tempo 30 umgesetzt. Ziel ist mehr Ruhe und Sicherheit für die Anwohnenden. Seither regt sich mancherorts aber Widerstand. Am Montag, 14.11.2011 werden einige Parkfelder wieder aufgehoben.







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Wie soll sich Reinach entwickeln?

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24. Oktober hat der Gemeinderat das öffentliche Mitwirkungsverfahren zur Revision der Zonenplanung Siedlung (RevOR) eröffnet. Mit verschiedenen Anlässen soll die Bevölkerung über die Neuerungen des Zonenplans informiert werden. Alle ReinacherInnen sind zur Mitwirkung aufgefordert!



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Weg frei für Alterwohnungen

Altersgerechte Wohnungen sind in Reinach knapp. Die Wohnbaugenossenschaft Rynach st deshalb daran interessiert, im Gebiet Bodmen ca. 40 Alterswohnungen mit Serviceleistungen zu erstellen. Die Gemeinde unterstützt das Projekt tatkräftig.Lesen Sie mehr...

Brühl: Ein weiterer Schritt zu einem neuen Quartier

Die Resultate der Testplanung Brühl liegen vor. Sie zeigen, dass sich das Areal Brühl eignen würde, um eingezont und überbaut zu werden. Jetzt liegt der Ball beim Einwohnerrat. Er entscheidet in der zweiten Jahreshälfte 2011 wie es weitergehen soll.Lesen Sie mehr...

Quartierplan Mischeli: Der Einwohnerrat sagt ja

Jetzt ist (fast) die letzte Hürde genommen: Der Einwohnerrat hat an der Sitzung vom 23.5.2011 den Quartierplan Mischeli genehmigt. Lesen Sie mehr...

Standortqualität: Was bei den Leuten wirklich zählt!

Eine repräsentative Umfrage hat Interessantes, wenn auch nicht völlig Überraschendes gezeigt: Tiefe Steuern sind bei der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung kein entscheidendes Kriterium der Wohnortwahl. Lesen Sie mehr...

Tempo 30 in ganz Reinach

Das beharrliche Wirken hat sich gelohnt: Nach Jahren der Vorbereitung und Überzeugungsarbeit wird jetzt in Reinachs Quartieren Tempo 30 eingeführt. Einsprachen gegen die verkehrspolizeilichen Anordnungen von Kanton und Gemeinde sind bei der Landeskanzlei innert der gesetzten Frist keine eingegangen. Damit kann der Startschuss für die Umsetzung im Oktober fallen.

Die Ausschreibung der Arbeiten ist bereits am Laufen, diese Woche werden die Offerten erwartet. Für die Einführung von Tempo-30-Zonen in den Quartieren sind einige Massnahmen nötig: Signalisationen in Form von Strassenschildern, Bodenmarkierungen beispielsweise für die Rechtsvortrittregelung sowie wenige Tiefbauarbeiten wie Verengungen oder Trottoirs. Gleich nach den Herbstferien wird mit den Arbeiten begonnen. Gestartet wird in der Zone Fiechten/Steinreben/Sonnenhof. Weitere Zonen folgen ab Frühling 2011. Auf dem Rebberg kann Tempo 30 vorläufig wegen den Einsprachen gegen den Zubringerdienst auf der Therwilerstrasse noch nicht eingeführt werden und es kommt dort zu einer unbestimmten Verzögerung.

Kick-off am 13. Oktober
Die Bevölkerung wurde im Amtsblatt und am Stadtfest bereits mehrfach über die Einführung von Tempo 30 in sämtlichen Reinacher Quartieren informiert. An einer Kick-off-Veranstaltung am 13. Oktober können sich die Interessierten ab 18.30 Uhr im Gemeindesaal über die konkrete Umsetzung und den Zeitplan ein Bild verschaffen. Zur Sprache kommen unter anderem die wechselseitige Parkierung, die Aufhebung von Fussgängerstreifen ausser auf den Schulwegen, die nötigen Bodenmarkierungen sowie auch das weitere Vorgehen bei der neuen Parkfeldmarkierung.

Vieles spricht für Tempo 30
Tempo 30 erhöht die Sicherheit in den Quartieren. Während die Fahrzeuglenkenden kaum Zeit verlieren, bedeutet Tempo 30 für die Fussgänger und Anwohnenden ein erheblicher Qualitätsgewinn. Sie können einfacher die Strasse überqueren und haben die Wahl, wo sie dies tun wollen. Für die Anwohnenden bedeutet Tempo 30 weniger Lärm, da die reduzierte Geschwindigkeit gemäss bfu den Durchgangsverkehr vermindert.

Die ganze, lange Geschichte über die Einführung von Tempo 30 in Reinach können Sie unter dem Stichwort «Tempo 30» (unten) nachlesen.

Einwohnerrat genehmigt QP Taunerquartier

Ein weiteres für Reinach wichtiges Projekt hat am Montag eine grosse Hürde genommen, der Quartierplan für das Taunerquartier. Es ermöglicht eine zeitgemässe, hindernisfreie Überbauung von hoher architektonischer Qualität mitten im Zentrum von Reinach. Hoffentlich können wir dieses Projekt schnell und ohne den Umweg über ein Referendum mit Volksabstimmung umsetzen.

Medienecho: BaZ_101124_Taunerquartier.

Ein klarer Auftrag der Bevölkerung

Das Ergebnis ist klar und eindeutig: Der Quartierplan Alter Werkhof und der Sanierungskredit für die Deponie wurden mit über 70% Ja-Stimmen angenommen – deutlicher geht es kaum mehr! Und wenn die BZ schreibt, die Gegner seien angesichts der politischen Übermacht chancenlos gewesen, so ist dies nur die halbe Wahrheit. Ich bin überzeugt, dass die Stimmenden schlicht und einfach von der Qualität und der Logik der beiden Projekte überzeugt waren. Ich verstehe dieses klare Ergebnis als Auftrag, Sanierung und Überbauung des Alten Werkhofs zügig voranzutreiben. Dieses und weiter Quartierplan-Projekte sind für die Zukunft von Reinach wichtig und notwendig.

Selbstverständlich wird der Gemeinderat aber auch in Zukunft berücksichtigen, dass es EinwohnerInnen gibt, welche dieser Entwicklung skeptisch gegenüberstehen oder sie gar ablehnen. Wir werden deshalb weiterhin Mass halten und nicht möglichst viel und gross und hoch bauen. Vielmehr werden wir uns dafür einsetzen, dass die Wohnqualität erhalten bleibt oder zunimmt, dass neuer Wohnraum entsteht, in dem es sich gern und gut leben lässt.

Viele Leute, mit denen ich in den letzten Wochen gesprochen habe, waren besorgt, dass die Hauptsammelstelle ganz verschwindet oder für viele unerreichbar bleibt. Obwohl bereits ein gutes und ausgereiftes Projekt für einen neuen Recyclingpark auf dem Areal der alten Kläranlage vorliegt, werden wir nochmals über die Bücher gehen und alle Alternativen prüfen. Schliesslich wird es am Einwohnerrat liegen, zu entscheiden, welches Projekt er zur Umsetzung beschliesst.

Medienecho: BaZ_100927_AlterWerkhof, BZ_100927_AlterWerkhof.

Neue Wohnungen statt alte Deponie

Es kommt nicht allzu häufig vor, dass bei einem Vorhaben alle Seiten gewinnen. Beim Projekt „Überbauung Alter Werkhof“ ist dies der Fall – davon bin ich fest überzeugt. Die Gemeinde kommt zu dringend benötigten Wohnungen, eine alte Deponie kann ohne Steuergelder saniert werden und das Quartier bekommt eine schöne, belebte Überbauung anstelle der hässlichen Abfall-Sammelstelle.

Reinach braucht dringend Wohnraum! Momentan verlieren wir monatlich Einwohner – und damit Steuerzahler – weil in Reinach so gut wie keine Wohnungen auf dem Markt sind. Diesen Trend müssen wir stoppen, sonst werden früher oder später auch die Steuern steigen, denn die Ausgaben werden in der Zukunft nicht geringer.

Die Sanierung der Deponie kostet bis zu 17 Mio. Franken. Reinach kann es sich nicht leisten, eine solche Summe aus den ordentlichen Steuereinnahmen zu bezahlen. Wird hingegen die vorgesehene Überbauung realisiert, dann kann die Gemeinde die Sanierung über den Erlös des Areals finanzieren - Kaufinteressenten sind auch bereits vorhanden. Ein absoluter Glücksfall!

Obwohl die Gemeinde eigentlich daran interessiert wäre, möglichst viele Wohnungen zu bauen, haben sich Gemeinde- und Einwohnerrat sehr zurückgehalten und die Interessen der Anwohner ernst genommen. Die geplanten Mehrfamilienhäuser sind nicht höher als jene der Umgebung. Und auf Wunsch der Nachbarn, hat der Gemeinderat bei zwei Gebäuden auf je ein Stockwerk (rund 30 Wohnungen) verzichtet und auch die Abstände zu den bestehenden Häusern nochmals vergrössert.

Fazit: Das Projekt „Überbauung Alter Werkhof“ dient allen. Liebe Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, bitte sagen Sie am 26. September 2x Ja: Ja zum Quartierplan und Ja zur Sanierung der Deponie.

Die Unterlagen zur Abstimmung finden Sie hier. Der Flyer enthält die Argumente der Befürworter (Flyer_download). Mehr zum Thema über diesen link.

Medienecho: BZ_100626_AlterWerkhof, BZ_100901_Alter Werkhof, BaZ_100907_AlterWerkhof.

Einwohnerrat sagt ja zum Quartierplan Alter Werkhof

Der Einwohnerrat hat am 15. März einstimmig und ohne Enthaltungen ja gesagt zum Quartierplan Alter Werkhof (Projekt). Dass der Entscheid so deutlich und die Voten so ausschliesslich zustimmend waren, ist erfreulich und alles andere als selbstverständlich (Kritik gab es einzig bei der Lockerung der Vorschriften zur Energie, die neu «nur» noch Minergie statt Minergie Plus zwingend vorschreiben werden). Ich erachte dies auch als eine Anerkennung für die Bemühungen von Gemeinderat und Verwaltung, eine Lösung zu finden, die nicht nur eine optimale Nutzung des Areals anstrebt, sondern auch auf die Bedürfnisse und Anliegen der Anwohner so weit als möglich Rücksicht nimmt.

Dennoch haben jetzt offenbar drei Anwohner beschlossen, das Referendum zu ergreifen (WoB_100318_AlterWerkhof). Schade und unverständlich. In einem langen Optimierungsprozess, in unzähligen Gesprächen und Anhörungen haben wir das Projekt mehrfach überarbeitet. Dabei wurde beispielsweise die Anzahl Wohnungen bereits stark reduziert, damit die Gebäude weniger hoch werden. Auch wurden die Gebäude auf dem Areal so verschoben, dass der Abstand zu den bestehenden Bauten möglichst gross ist. Schade, wenn grenzenlose Eigeninteressen so gute und wichtige Projekte blockieren.

Dabei hätte die vorgeschlagene Überbauung gleich zwei Probleme lösen können: Auf einem bisher schlecht genutzten Areal würden 110 moderne, attraktive Wohnungen einen Beitrag zur Minderung des Wohnungsmangels in Reinach leisten. Und mit dem Erlös könnte die Gemeinde die Deponie unter dem alten Werkhof sanieren. Kommt die Überbauung nicht, dann wird auch die Deponie nicht saniert! Es ist deshalb nicht erstaunlich, dass auch die Sanierung der Deponie vom Einwohnerrat einstimmig genehmigt wurde (Vorlage Sanierung Deponie).

Nun denn: So muss wohl auch dieses Projekt durch eine Volksabstimmung! Ich hoffe, dass sich alle Parteien im Abstimmungskampf für das Projekt engagieren werden – denn schliesslich haben auch alle Parteien im Einwohnerrat das Projekt gutgeheissen.

Das Areal Alter Werkhof wird aus dem Dornröschenschlaf geweckt

Weg mit der Deponie und dem Recycling-Park. Sie sollen einer grosszügigen und lebendigen Siedlung Platz machen. Das ist die Devise des Quartierplans Alter Werkhof, über welchen der Einwohnerrat demnächst beschliessen wird. Das Überbauungskonzept sieht vor, dass auf dem Areal 110 moderne Wohnungen für gut 250 Reinacherinnen und Reinacher entstehen sollen. Dazwischen lässt es Raum für grüne Flächen und einen öffentlichen Quartierplatz. Das Bauvorhaben ist für die nachhaltige Entwicklung der Gemeinde Reinach zentral. Hauptziel ist es, Wohnraum im Ortskern zu schaffen und die Deponie zu sanieren Das Projekt Alter Werkhof bietet der Gemeinde eine der wenigen Chancen, als Grundeigentümerin direkt Einfluss auf die bauliche Entwicklung eines grösseren Areals zu nehmen: Die Überbauung ermöglicht es, dringend benötigte neue Wohnmöglichkeiten im Ortskern zu schaffen. Sie bietet zudem die Gelegenheit, den öffentlichen Raum schöner zu gestalten. Und aus dem geplanten Landverkauf an einen Investor fliessen genügend Mittel, damit die Grubendeponie endlich saniert werden kann. Vier Mehrfamilienhäuser sind auf dem Areal geplant. Dank der kompakten Bauweise kann die Baulandreserve optimal ausgenutzt werden. Gleichzeitig lässt die Überbauung genug Freiräume offen und nimmt auf den Charakter des umliegenden Quartiers Rücksicht. Der Gemeinderat hat nun beschlossen, die politischen Entscheidungsträger sowie die Bevölkerung umfassend über das Projekt zu informieren und die Gebäudeecken auf dem Areal auszustecken. Die Aussteckung auf dem Areal kann mit oder ohne Führung besichtigt werden Die Profilstangen wurden am 18. Januar aufgebaut. Für den Einwohnerrat und die Bevölkerung organisiert die Gemeinde je eine kommentierte Führung. Interessierte Reinacherinnen und Reinacher sind am 30. Januar um 10:30 Uhr herzlich eingeladen, das Areal zusammen mit den zuständigen Gemeinderäten und den Mitarbeitenden der Verwaltung zu besichtigen. Ergänzend werden auf dem Areal Plakate aufgestellt, welche in einem Rundgang durch die geplante Überbauung führen. Der Rundgang kann jederzeit besichtigt werden. Die Profilstangen bleiben bis Ende April 2010 aufgestellt.

Medienecho: REIZ, BaZ_190110_AlterWerkhof, BZ_100119_AlterWerkhof.

Neuer Wohnraum im Taunerquartier

Wohnen in Reinach ist gefragt, aber es gibt sehr wenige leere Wohnungen. Um auch das Ortszentrum zu stärken und den Ort langfristig attraktiv zu halten, sollen im Taunerquartier in verschiedenen Etappen neue Wohnungen entstehen. Vom 9. September bis 9. Oktober kann sich die Reinacher Bevölkerung zum Projekt äussern.

Die Lage im so genannten Taunerquartier zwischen Brunn-, Schul- und Schneidergasse ist optimal: Mitten Im Dorfzentrum und damit bestens erschlossen, liegt das Quartier an einer äusserst attraktiven Wohnlage. Da die Liegenschaften, die der Gemeinde gehören, erneuerungsbedürftig sind, ist der Moment gekommen, jetzt eine umfassende Umgestaltung voranzutreiben. Attraktive Überbauung im Ortszentrum Geplant sind fünf neue Gebäude mit zwei bis vier Geschossen. 2005 hatte die Gemeinde das Projekt in einem Studienwettbewerb ausgeschrieben. Die neuen Häuser sollten sich u.a. gut ins bestehende Wohnquartier einpassen. Eine Fachjury hat aus den fünf eingereichten Vorschlägen das Projekt von Ernst Niklaus Fausch Architekten aus Aarau/Zürich zur Weiterbearbeitung empfohlen. Zeitgemässer Wohnraum Im Taunerquartier sollen etwa 40 neue Wohnungen unterschiedlicher Grösse entstehen. Der genaue Wohnungsmix - z.B. Mietwohnungen, Stockwerkeigentum oder altersgerechter Wohnraum - wird mit der Quartierplanung bewusst offen gelassen und die bau- und zonenrechtlichen Vorschriften entsprechend flexibel definiert. Möglich sind auch Geschäftsnutzungen: z.B. ein Kulturhaus, Café, Laden, Büros oder Dienstleistungen mit geringem Publikumsverkehr, die das Quartier beleben. Anstelle des Taunerhauses wird ein öffentlicher Taunerplatz gestaltet, der dem ganzen Quartier als Ort der Begegnung dienen soll. Das heutige „Freizythus“ wird an einem neuen Ort, im alten Bauernhaus an der Schulgasse 1, eine neue Heimat finden. Für die Unterbringung der Autos ist eine Tiefgarage unter der Überbauung geplant. Aufgrund der komplizierten Parzellenstruktur und der Eigentumsverhältnisse wird die Überbauung Taunerquartier in mehreren Etappen umgesetzt. So können alte und neue Bauten nebeneinander bestehen. Mitwirkungsverfahren eingeleitet Nachdem der Erhalt des Taunerhauses im Juni 2009 vom Volk abgelehnt wurde, wurde das Überbauungskonzept überarbeitet und die entsprechenden Quartierplanvorschriften ausgearbeitet. In der öffentlichen Mitwirkung können sich die Einwohnerinnen und Einwohner zum Projekt äussern, ihre Anliegen und Anregungen der Gemeinde schriftlich mitteilen.


Medienecho: BaZ_090912_Taunerquartier.

Reinach braucht dringend Wohnraum

In Reinach gibt es kaum freien Wohnraum. Das sollte eigentlich alle freuen – ausser den Wohnungssuchenden: Vermieter erzielen hohe Preise, die Gemeinde ist gefragt, Investoren sind leicht zu finden. Leider ist die Sache etwas komplizierter. Durch die demografischen Veränderungen (Anteil älterer Leute nimmt zu) nimmt die Wohnfläche pro Einwohner immer noch zu: Lebt anfänglich in einem Einfamilienhaus eine Familie mit zwei Kindern, so belegen die Eltern, wenn die Kinder ausgezogen sind, die doppelte Fläche. Stirbt ein Elternteil, dann beansprucht der überlebende Teil die vierfache Fläche im Vergleich zu früher. Folge: Ohne zusätzlichen Wohnraum schrumpft die Einwohnerzahl. Das können wir in Reinach nun schon seit bald eineinhalb Jahren beobachten. Da Einwohner- und Gemeinderat aber aus verschiedenen Gründen der Überzeugung sind, dass die Einwohnerzahl nicht sinken sollte, ist Handeln angesagt. Einerseits müssen wir mit dem noch vorhandenen Bauland sehr sorgfältig umgehen; grössere Parzellen dürfen nur noch über Quartierpläne überbaut werden und, wo sinnvoll, ist das Wohngebiet zu verdichten. Andererseits kommen wir nicht darum herum, zusätzliches Bauland einzuzonen. Dazu bietet sich das Gebiet Brühl geradezu an, liegt es doch zwischen der Birsigtalstrasse und dem heutigen Siedlungsrand. Einzonungen werden heute allerdings vom Kanton nur noch sehr zurückhaltend bewilligt. Zu Recht! Wir haben im Baselbiet genügend Bauland – leider liegt es aber am falschen Ort. Oberbaselbieter Gemeinden haben teilweise übergrosse Baulandreserven. Hingegen fehlt Bauland in der Agglomeration Basel.

Am 25.5.2009 hat der Einwohnerrat die Vorlage zur Siedlungsentwicklung Brühl gutgeheissen. Damit kann die Testplanung gestartet werden. Überzeugt das daruas resultierende Siedlungskonzept, dann kann der Einwohnerrat bereits im 2010 über eine allfällige Einzonung beschliessen. Dennoch: Bis allenfalls der erste Bagger auffährt dauert es sicher noch 5-10 Jahre.

Die Medienberichte: BaZ_090527_Bruehl, BZ_090527_Bruehl.

Taunerhaus: Die Haltung des Gemeinderates

Am 21. Juni wird an der Urne über Erhalt oder Abbruch des Taunerhauses entschieden. Die Meinungen dazu sind erwartungsgemäss sehr kontrovers und emotional (Reinacher Zeitung Online). Die Haltung des Gemeinderates ist in der Abstimmungszeitung festgehalten, die in diesen Tagen an alle Stimmberechtigten verteilt wird.

Die Stellungnahme des Gemeinderates lautet kurz zusammengefasst wie folgt: Oberste Priorität hat für den Gemeinderat, dass die Überbauung Taunerquartier endlich realisiert werden kann – mit oder ohne Taunerhaus. In Reinach besteht ein akuter Mangel an Wohnraum, der im letzten Jahr dazu geführt hat, dass die Bevölkerungszahl leicht zurückgegangen ist. Das vorliegende Überbauungsprojekt lässt sich mit oder ohne Taunerhaus realisieren – dies war seinerzeit eine der Bedingungen im Wettbewerb.

2007 ist die Stiftung für Baselbieter Baukultur auf den Gemeinderat zugekommen und hat ihm ein Konzept für die Übernahme, Sanierung und Nutzung des Taunerhauses vorgeschlagen. Gemäss diesem Konzept übernimmt die Stiftung das Taunerhaus im Baurecht, finanziert die Sanierung und sorgt für die Vermietung des Hauses. Dieses Konzept ist uns sehr gelegen gekommen; bisher scheiterten Sanierungsideen an den Kosten, welche die Gemeinde hätte tragen müssen und an fehlenden Nutzungsideen. Leider gelang es der Stiftung nicht, die Finanzierung wie vorgesehen bis Mitte Oktober sicherzustellen, sodass der Gemeinderat Ende Oktober 2008 die Verhandlungen mit der Stiftung abbrechen musste. Konsequenterweise hat der Gemeinderat in der Folge dem Einwohnerrat empfohlen, dass Taunerhaus abzureissen und die Überbauung ohne Taunerhaus weiter zu planen. Im März 2009 beschloss dann der Einwohnerrat, die budgetierten 60 TCHF statt für den Abbruch und die Wiederherstellung des Terrains der Stiftung als Beitrag zur Sanierung zur Verfügung zu stellen. Damit hätte die Stiftung das benötigte Kapital für die Sanierung zusammen gehabt. Gegen diesen Entscheid wurde das Referendum ergriffen.

Der Gemeinderat sieht heute keinen Grund, den Entscheid des Einwohnerrates nicht zu unterstützen und empfiehlt 4x ja zu stimmen. Wie oben geschildert, hat sich der Gemeinderat Ende 2008 für den Abbruch ausgesprochen, weil der Stiftung die zur Sanierung nötigen Mittel fehlten. In der Zwischenzeit hat sich dies geändert. Durch den Beitrag des Einwohnerrates und durch zusätzliche Spenden hat die Stiftung heute das Kapital zusammen. Die Risiken für die Gemeinde sind minimal, die Verantwortung liegt bei der zukünftigen Baurechtsnehmerin, der Stiftung. Die weitere Planung wird durch den Erhalt des Taunerhauses kaum erschwert. Der Gemeinderat kann sich gut vorstellen, dass das alte Taunerhaus, zurückhaltend saniert, eine interessante Ergänzung zur geplanten modernen Überbauung werden könnte. Es liegt jetzt an den StimmbürgerInnen zu entscheiden, ob sie das Taunerhaus definitiv erhalten oder abbrechen möchten.

Neuere Medienberichte: BaZ_090525_Taunerhaus, BZ_090525_Taunerhaus.

Metrobasel Comic

Wenn Sie einen unkonventionellen, unterhaltsamen aber durchaus gehaltvollen Einblick in die Entwicklung unserer Region haben möchten, dann sollten Sie sich den Metrobasel Comic besorgen. Erarbeitet von Studierenden des ETH Studio Basel zeigt er, wie das Bedürfnis nach Wohnen, Bewegung, Einkaufen oder Bildung die Stadt Basel und unsere Region – eben Metro Basel – geformt haben und wie die Zukunft aussehen könnte. Einziger Wermutstropfen: Zu oft hört das Denken in südlicher Richtung beim Dreispitz auf. Natürlich sind Deutschland und Frankreich wichtige Teil der Region. Aber auch die Birsstadt, das Laufental oder das Leimental sollten in die Überlegungen einbezogen werden. Ein Grund mehr, weshalb es für eine Gemeinde wie Reinach wichtig ist, sich im Verein Metrobasel zu engagieren. Reinach ist seit 2007 Mitglied (Metrobasel Forum Birstal).

Verdichten, Aufwerten und Ausweiten

Diesen drei Begriffe fassen recht gut zusammen, welchen Weg Reinach in der Stadtentwicklung eingeschlagen hat. Wenn man weiss, dass die Kaufkraft der ReinacherInnen über 200 MCHF beträgt, aber nur etwa 90 MCHF tatsächlich in Reinach ausgegeben werden – davon über 70 MCHF bei COOP, Mirgros und Denner – dann wird klar, dass der Detailhandel in Reinach schwach ist (Einkaufen im Ortskern). Selbstverständlich ist es nicht Aufgabe des Staates, den Kunden zu sagen, wo sie einkaufen sollen. Letztendlich ist es Sache des Einzelhandels herausfinden, wie er seinen Marktanteil halten / steigern kann. Dennoch dürfen uns diese Zahlen nicht gleichgültig sein. Schon allein aufgrund der Tatsache, dass der Anteil der alten Menschen, die nicht mehr so mobil sind, ständig zunimmt, muss es uns Sorge machen, wenn das Einkaufen im Zentrum schwierig oder gar gefährdet ist. Gefordert ist jetzt der Detailhandel: Er muss zeigen, dass er konkurrenzfähig ist und eine Zukunft hat. Die Gemeinde bemüht sich, günstige Rahmenbedingungen zu schaffen, beispielsweise indem wir Grossverteiler wie COOP und Migros als Magnete im Zentrum behalten; würden sie auf die grüne Wiese ziehen, dann hätten es die Detailisten noch schwieriger. Auch versuchen wir, das Zentrum mit dem Projekt «Umgestaltung Hauptstrasse» attraktiv zu halten (mehr dazu über die untenstehenden Schalter «Ortskernbelebung» und «Umgestaltung Hauptstrasse»).

Für das Leben im Zentrum ist neben guten Einkaufsmöglichkeiten entscheidend, dass hochwertiger, mit ÖV gut erschlossener Wohnraum zur Verfügung steht. Gefragt sind heute insbesondere hindernisfreie Wohnungen. Dazu forcieren wir Projekte wie die Entwicklung des Taunerquartiers oder des Alten Werkhofs. Dies wird aber nicht reichen. Um die Bevölkerungszahl stabil zu halten, brauchen wir auch neuen Wohnraum. Ein geeignetes Gebiet dazu wäre das Brühl, das zur Zeit noch nicht in der Bauzone liegt. Sagt auch der Einwohnerrat ja, dann möchten wir dort bald mit einer Testplanung beginnen. Läuft alles gut, so könnten dort bis in Zukunft gegen 700 EinwohnerInnen leben (BaZ_090425_Bruehl). Allerdings kaum vor 2015 bis 2020. Solange dauern in unserem Land heute Planungen...

Der Streit ums Taunerhaus

Eine «never ending story», diese Taunerhaus. Seit ich im Gemeinderat bin, wird darum gestritten. Und es sieht so aus, als ob der Streit noch lange nicht zu Ende ist. Und ob endlich gut wird, was lange währt, ist auch noch nicht gesagt.

Mir geht es in dieser Angelegenheit weniger um das Taunerhaus, als um das ganze Taunerquartier. Hier besteht grosser Handlungsbedarf. Um dem Mangel an Wohnraum in Reinach zu begegnen, planen Gemeinderat und Einwohnerrat schon seit Jahren die Entwicklung des ganzen Gebietes. Es sollen schöne, moderne Wohnungen gehobenen Standards gebaut werden. Das Projekt wurde in einem aufwändigen Wettbewerb ausgelobt. Die Eigentümer, Private und die Gemeinde möchten längst bauen. Wir haben im Wettbewerbsverfahren bewusst ein Projekt ausgesucht, dass sich mit oder ohne Taunerhaus realisieren liesse. Ursprünglich war der Gemeinderat durchaus bereit, das Taunerhaus zu erhalten. Da es aber an einer sinnvollen Folgenutzung fehlte und die Sanierung sehr teuer zu stehen gekommen wäre, verzichtete der Gemeinderat auf die Sanierung und beantragte dem Einwohnerrat, die Planung ohne Taunerhaus weiter zu führen. Dann meldete sich die Baselbieter Stiftung für Baukultur und anerbot sich, das Gebäude zu übernehmen, auf eigene Kosten zu sanieren und zu nutzen. Dagegen hatte der Gemeinderat nichts einzuwenden und war bereit, zu diesem Handel. Da es der Stiftung aber entgegen ihren ursprünglichen Zusicherungen nicht gelang, die benötigten Mittel innert der vereinbarten Frist zu beschaffen, entschied sich der Gemeinderat erneut für eine Planung ohne Taunerhaus. Doch der Einwohnerrat entschied sich im März anders: Er beauftragte den Gemeinderat, die Verhandlungen mit der Stiftung wieder aufzunehmen und das Taunerhaus zu erhalten. Diesen Entscheid wiederum wollten SVP und CVP nicht akzeptieren und haben deshalb in den letzten Wochen das Referendum ergriffen, das inzwischen auch zustande gekommen sein soll.

Ich kann mir die Zukunft des Quartiers sehr gut mit und ohne Taunerhaus vorstellen. Man mag das Taunerhaus in der modernen Überbauung als Fremdkörper empfinden oder als interessante Ergänzung – das ist Ansichtssache. Ich persönlich hätte Freude, es würde gelingen, das Taunerhaus zu erhalten. Wichtiger als das Taunerhaus ist mir aber das Gesamtprojekt. Und dieses macht mir Sorge, weil es einfach nicht weiter geht. Bei uns dauern alle Planungen unendlich lange. Und ist man nahe am Ziel, dann gibt es garantiert eine Einsprache oder es wird das Referendum ergriffen. Dass Investoren seit Jahren bauen wollen, interessiert niemanden – auch nicht jene Parteien, die sonst bei jeder sich bietenden Gelegenheit der Gemeinde den Vorwurf machen, es würde immer alles zu langsam gehen. Sie haben jetzt das Referendum ergriffen und verzögern das Projekt noch mehr.

Ich habe anfangs Jahr im Gemeinderat für den Abriss des Taunerhauss gestimmt, weil es der Stiftung nicht gelungen war, die Mittel vereinbarungsgemäss zu beschaffen. Der Einwohnerrat hat sich anders entschieden. Damit kann ich gut leben. Inzwischen wissen wir, dass die Stiftung die Mittel zusammen hat und die Sanierung beginnen könnte.

Die Gegner des Taunerhauses, insbesondere auch die SVP, haben im Einwohnerrat vorwiegend aus Kostensicht argumentiert. Die vom Einwohnerrat bewilligten 60 TCHF an die Stiftung seien zu viel Geld, auch wenn die Summe den geschätzten Kosten für Abriss, Entsorgung und Instandstellung des Geländes entspricht. Jetzt ergreifen sie ein Referendum, das die Gemeinde 40 TCHF kosten wird. Wird der Erhalt des Taunerhauses von der Bevölkerung abgelehnt, dann muss dieses abgerissen, das Material entsorgt und das Gelände instand gestellt werden. Kosten dafür nochmals 40-60 TCHF. Man rechne: Um 60 TCHF zu sparen werden 80-100 TCHF ausgegeben. Das verstehe ich nicht. Auch das Risko für die Gemeinde im Falle, dass das Taunerhaus erhalten bleibt, ist aus meiner Sicht gering und liegt nicht bei uns, sondern bei der Stiftung. Wollte man die Risiken für die Gemeinde minimieren, dann hätte man das Referendum besser gegen den Ponyhof ergriffen, über den an der gleichen Sitzung abgestimmt wurde, als gegen das Taunerhaus. Schliesslich verstehe ich auch nicht, wieso die Planungssicherheit zunehmen soll, wenn das Taunerhaus abgerissen wird. Die Planungssicherheit nähme zu, wenn endlich einmal entschieden statt nur gestritten würde. Die Überbauung des Taunergebietes bedarf eines Quartierplans, an dem zur Zeit mit Hochdruck gearbeitet wird. Wegen des Referendums verzögern sich die Arbeiten einmal mehr. Ich glaube auch, dass der Quartierplan bessere Chancen hätte, wenn damit nicht nur moderne Bauten ermöglkcht, sondern auch einem alten Taunerhaus gegenüber Respekt gezeigt würde.

Aber wie gesagt: Ich kann mit und ohne Taunerhaus leben. Aber ich hoffe, dass bald ein definitiver Entscheid gefällt wird.

Die Medienberichte darüber: ReiZ, WoB_090409_Taunerhaus, BZ_090410_Taunerhaus.

Alter Werkhof: Jetzt geht es vorwärts!

Jetzt wird es ernst. Heute ist das Mitwirkungsverfahren zur Überbauung Alter Werkhof gestartet worden. Auf dem Areal sollen 130 moderne, attraktive Wohnungen entstehen. Wohnungen, die in Reinach dringend benötigt werden. Das Projekt ist Teil der Entwicklungsstrategie und insbesondere eine Massnahme zur Aufwertung des Ortskerns (mehr zum Thema über untenstehenden Schalter «Ortskernbelebung»). Sie haben noch bis zum 20. März Gelegenheit, zum Projekt Stellung zu beziehen. Informationen finden Sie hier.

Der Medienbericht dazu: BaZ_090219_AlterWerkhof.

Im Mischeli tut sich was

Es kommt Bewegung ins Mischeli-Gebiet. Die Reformierte Kirchgemeinde hat ein Projekt zur Überbauung ihres Landes ausgearbeitet. Ein tolles Projekt, das gute Wohnungen in einer attraktiven Lage anbietet. Ich hoffe, dass bald der Quartierplan zur Entscheidung kommt – eine Voraussetzung für die Realisation des Projektes.

Ebenfalls vorwärts geht es mit der Sanierung des Einkaufszentrum, das an mangelnder Attraktivität leidet und deshalb leider Kunden verliert. Jetzt hat der Eigentümer des Einkaufscenters Sanierungspläne.

Da wird auch die Gemeinde nicht zurückstehen und ihren Teil zur Aufwertung des Mischeli beitragen: Die Sanierung des öffentlichen Raumes zwischen dem Land der Kirchgemeinde und dem Einkaufscenter.

Der der BaZ: BaZ_081231_Mischeli.

Also doch: Mehr Südanflüge an versprochen

Nun ist es definitiv. Mit der Einführung des ILS 33 (früher ILS 34) haben die Südanflüge und damit die Lärmbelastung der südlich von Basel gelegenen Gemeinden zugenommen. Vor der Einführung wurde versprochen, dass die Anzahl Südanflüge nicht zunehmen werde. Weit gefehlt. 2008 waren es 8.9%, 2007 noch 7% und 2006 sogar nur 3.9%. Damit ist für mich klar: Der Druck der betroffenen Gemeinden gegenüber dem Flughafen und dem Regierungsrat BL muss aufrechterhalten werden. Zwölf Gemeinden haben sich zusammengeschlossen um gemeinsam für ihre berechtigten Interessen zu kämpfen. Dazu gehören insbesondere: Die Regeln für den Südanflug strikte eingehalten, optimiert und von neutraler Stelle kontrolliert werden. Die Nachtruhe ist auf die Zeit von 22 bis 07 Uhr auszudehnen (so, wie dies auch der Regierungsrat Solothurn verlangt). Längerfristig sind auch die Regeln für den Südanflug neu zu verhandeln.

Mehr zum Thema finden Sie über den untenstehenden Schalter «Fluglärm».

Der Bericht in der BaZ zum Jahresende: BaZ_090102_Suedaanfluege.

Genügend Wohnzonen vorhanden – aber nicht am richtigen Ort

Die BaZ vom 5.11.2008 enthält einen interessanten Artikel zur Frage, ob es in der Agglomeration Basel genügend Bauland gibt. Die Antwort, basierend auf Abklärungen des Bundesamtes für Raumplanung (ARE), ist zwar nicht neu aber dennoch interessant: Es gibt genügend Bauland, um in den nächsten Jahren die erwarteten 30'000 zusätzlichen EinwohnerInnen aufzunehmen, aber die Bauzonen liegen teilweise am falschen Ort. Benötigt werden Bauzonen in Stadtnähe, vorhanden sind sie aber vor allem im oberen Baselbiet.

Dies zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, die Entwicklung zu steuern und nicht einfach sich selbst zu überlassen. Deshalb setze ich mich in der Bau- und Planungskommission, welche zur Zeit den Kantonalen Richtplan berät, dafür ein, dass die Entwicklung v.a. entlang den Siedlungsachsen stattfinden soll. Dort ist die Infrastruktur vorhanden, die Bauzonen sind gut mit ÖV erschlossen und die Pendlerwege bleiben kurz.

Hier ist der Artikel zum Thema: BaZ_081105_Bauland. Mehr dazu über diesen Link, über den Schalter «KRIP» weiter unten oder diesen Link zur Landrats-Vorlage.

Stadtwerbung Basel

Eine Werbekampagne der Stadt Basel sorgt für Aufregung, zumindest in den Medien. Basel-Stadt wirbt dafür, dass Pendler, die in der Stadt arbeiten, auch in der Stadt wohnen sollen. Dass die entsprechenden Werbeplakate im Kanton BL hängen, wird von einigen Leuten offenbar als Affront empfunden – nicht von mir.

Dass Städte und Dörfer um Einwohner buhlen ist doch nichts als normal. Und dass Basel seine Plakate ausserhalb der Stadt dort aufhängt, wo potenzielle Zuzüger wohnen, ist naheliegend. Reinach hat auch nicht das Problem, dass es zu wenig EinwohnerInnen hätte, vielmehr fehlt es an ausreichendem Wohnraum; das ist unser Hauptproblem!

Aber abgesehen davon: Eigentlich ist es ja sinnvoll, dass die Leute dort wohnen, wo sie arbeiten (oder umgekehrt). Dadurch reduziert sich der Pendlerverkehr. Reinach sollte sich der Kampagne anschliessen – mit umgekehrtem Vorzeichen. Reinach hat gleich viele Erwerbstätige wie Arbeitsplätze. Leider wohnen aber nur etwa 30% der in Reinach arbeitenden Leute auch hier, 70% pendeln täglich nach Reinach. Würden alle Leute, die in Reinach arbeiten, auch hier wohnen, dann wären unsere Verkehrsprobleme gelöst. Deshalb: «Welcome home in Reinach, liebe Pendler».

Der in den Medien: BaZ_081030_Stadtwerbung.

Quartierplan startet ohne Taunerhaus

Trotz hohem Engagement ist es der privaten Stiftung Baselbieter Baukultur nicht gelungen, genügend Gelder für die Rettung des Taunerhauses zu beschaffen. Der Gemeinderat bedauert, dass der Erhalt dieses ältesten Reinacher Gebäudes im entsprechenden laufenden Quartierplanverfahren nicht mehr berücksichtigt werden kann. Anfangs 2007 sprach sich der Einwohnerrat dafür aus, das Taunerhaus im Rahmen der Erneuerung des Taunerquartiers nicht zu erhalten. Die private „Stiftung Baselbieter Baukultur“ bot sich daraufhin an, die Liegenschaft Taunerhaus im Baurecht zu übernehmen und mit privaten Mitteln zu sanieren. Die Stiftungsmitglieder brachten dafür ein grosses persönliches Engagement ein. Doch obwohl der Gemeinderat die Frist für den Finanzierungsnachweis zusätzlich verlängert hatte, konnte die Stiftung die erforderlichen Mittel nicht beschaffen. Aufgrund der zeitlichen Dringlichkeit des Quartierplanverfahrens konnte der Gemeinderat nun nicht mehr länger zuwarten und löste die Vorbereitung der Einwohnerratsvorlage ohne Taunerhaus aus. Der Gemeinderat bedauert, dass der Erhalt des Taunerhauses gescheitert ist. Der Medienbericht dazu: BaZ_081030_Taunerhaus.

Wohnen im Alter

«Wohnen im Alter» reicht von hindernisfreiem Bauen / Sanieren bis zu Pflegeplätzen in AHP. Die Aufgaben der Gemeinde liegen meines Erachtens in drei Bereichen: Pflegeplätze müssen von der Gemeinde – in Reinach bisher delegiert an die Seniorenstiftung – bereitgestellt werden. Hindernisfreies, und damit auch altersgerechtes Bauen, können wir über entsprechende Zonenbestimmungen und durch Beratung fördern oder bei grossen Überbauungen auch vorschreiben. Im dazwischenliegenden Segment neuer, altersgerechter Wohnformen, beispielsweise solche mit einem Serviceteil, versuchen wir, private nicht gewinnorientierte Initiativen (Genossenschaften) zu unterstützen oder, bei entsprechenden Vorhaben, auch kommerzielle Investoren zu gewinnen.

Über diesen Link finden Sie die Antwort auf eine entsprechende Interpellation im Einwohnerrat.

Der Medienbericht dazu: BaZ_081029_Alterswohnen.

Jetzt kann Tempo 30 kommen

Endlich hat der Regierungsrat den Strassennetzplan genehmigt (Vorgeschichte). Zwar hat er ein paar (unnötige) Einschränkungen gemacht. Dennoch steht jetzt der Einführung von Tempo 30 in Reinach nichts mehr im Weg. Als nächstes werden die Planauflagen und die Kreditgenehmigung durch den Einwohnerrat erfolgen. Wenn alles gut geht, kann die Realisation noch 2009 erfolgen.

Die Berichterstattung dazu: BaZ_081016_T30.

Schärareal: Die Eigentümer haben entschieden

Das Schärareal ist eines der grossen wichtigen Baugebiete der Gemeinde. Solche Areale dürfen in Reinach gemäss geltendem Richtplan nur noch über Quartierplanverfahren und unter wettbewerbsähnlichen Bedingungen geplant und überbaut werden. Jetzt haben die Eigentümer des Areals den Wettbewerb abgeschlossen und das Siegerprojekt erkoren.

Gemeinderat und Verwaltung werden alles in ihrer Macht stehende unternehmen um eine gute Überbauung zu ermöglichen.

Die Medienmitteilung der Gemeinde und die Berichte in den Medien: BaZ und BZ (BZ_081001_Schaerareal).

Sagen Sie ja zur Freizeitanlage Rainenweg

Am 28. September findet die Abstimmung über die Freizeitanlage Rainenweg statt. Ich empfehle Ihnen, dem Projekt zuzustimmen, so wie dies auch Einwohner- und Gemeinderat getan haben.

Die Freizeitanlage ist ein sinnvolle Investition für die Kinder von Reinach, für das Quartier Reinacherhof Nord, für die Lebensqualität von Reinach ganz generell.

Mehr Informationen finden sie hier.

Tempo 30 in Reinach: Gas geben

Im letzten September hat der Einwohnerrat den neuen Strassennetzplan (SNP) beschlossen, der die Grundlage für die Einführung von Tempo 30 bildet. Seit Januar liegt der SNP beim Kanton zur Genehmigung. Solange die Genehmigung nicht vorliegt, kann die Umsetzung nicht beginnen. Jetzt hat der Gemeinderat beschlossen Gas zu geben und die Planungsarbeiten für die Umsetzung in Auftrag gegeben, obwohl die Genehmigung noch nicht vorliegt. Aber ich bin zuversichtlich, dass der kanton bald sein OK gibt. Schliesslich haben ja Kanton, BLT und Gemeinde beretis vor rund einem Jahr eine Lösung für das Problem T30 und Regionalbus auf der Linie Therwilerstrasse, Austrasse, Aumattstrasse gefunden.

Der Zeitungsbericht dazu: BZ_080614_T30.

Es geht weiter auf dem Schärareal

Mit einiger Verzögerung, bedingt durch neue Vorgaben aus dem Richtplan der Gemeinde Reinach, geht es jetzt mit der Entwicklung des Schärareals weiter – und hoffentlich zügig voran. Mit einem Projektfindungsverfahren (deutsch: Wettbewerb) soll die beste Überbauungsprojekt gefunden werden. Ich bin gespannt. Im Gegensatz zum Titel des Zeitungsartikels geht es aber bei diesem Projekt, gleich wie den anderen laufenden Überbauungsprojekten nicht um Wachstum um seiner selbst willen, sondern vielmehr darum, das bestehende, knappe Bauland in Reinach optimal zu nutzen. Wenn Sie mehr über den Richtplan der Gemeinde oder die Stadtentwicklungs-Ideen wissen wollen, dann klicken Sie auf den Schalter «Stadtentwicklung».

Der Zeitungsbericht dazu: BZ_080508_Schaerareal.

Schöner leben

Ein Bericht der BaZ zum Thema «Schöner Leben in Reinach» und was das Projekt Umgestaltung Hauptstrasse damit zu tun hat.

Der Artikel: BaZ_071224_Hauptstrasse.

Tempo 30 in Reinach kommt!

Gestern hat der Einwohnerrat entschieden, dass in Reinach Tempo 30 flächendeckend eingeführt werden soll! Er ist sogar noch ein Stück weitergegangen als der Gemeinderat und hat ausser den beiden Kantonsstrassen und dem Industrie- und Gewerbegebiet Kägen keine Ausnahmen von T30 zugelassen. Damit hat sich der jahrelange Einsatz zugunsten von mehr Verkehrssicherheit, mehr Ruhe und Wohnqualität gelohnt. Match-entscheidend für diesen Erfolg war sicher die Hartnäckigkeit und das unermüdliche Engagement der Bevölkerung. Immer wieder haben QuartierbewohnerInnen Vorstösse, Petitionen und vieles mehr lanciert.

Jetzt sind der Gemeinderat und die Verwaltung gefordert. Innerhalb von drei Jahren muss der Auftrag des Einwohnerrates umgesetzt werden. Noch ungelöst sind die Differenzen zwischen Kanton und Gemeinde bezüglich Verkehrsberuhigung auf der Therwiler-, Au- und Aumattstrasse, die gleichzeitig regionale Buslinien sind. Kreative und konsensfähige Lösungen sind in einer Arbeitsgruppe zwischen Kanton, Gemeinde und BLT erarbeitet worden. Allerdings fehlt noch das OK von Baudirektor Krähenbühl. Wir bleiben dran!

Zur Vorgeschichte.

Der Artikel dazu: BaZ_070926_T30

Tempo 30 in Reinach - wie geht es weiter?

Eigentlich wäre alles bereit für die Umsetzung von Tempo 30 in Reinach: Die Kommission für Planungsfragen hat den Strassennetzplan des Gemeinderates kritisch geprüft und empfiehlt ihn zur Umsetzung. Der Einwohnerrat wird am 24.9. in dieser Sache entscheiden (Vorlage und KOPF-Bericht).

Jetzt fehlt nur noch die endgültige Stellungnahme des Kantons - sie lässt seit Monaten auf sich warten, obwohl eine Arbeitsgruppe, in der Vertreter des Kantons, der BLT und der Gemeinde vertreten waren, für die kritischen offenen Punkte Lösungen gefunden haben.

Ein Artikel in der BZ zu diesem Thema: BZ_070915_T30

Zur Vorgeschichte.

Tempo 30 auch in Reinach?!

Die Vernehmlassung zum Strassennetzplan ist abgeschlossen. Der Gemeinderat hat in der Zwischenzeit die Stellungnahmen ausgewertet, die Vorlage (Vorlage_910) genehmigt und sie dem Einwohnerrat zur Beschlussfassung unterbreitet. Zusammen mit dem Strassennetzplan muss der Einwohnerrat auch darüber befinden, ob und wann in den Wohngebieten Reinachs Tempo 30 eingeführt werden soll. Der Einwohnerrat hat das Geschäft am 22.3.07 an die Planungskommission (KoPF) zur Prüfung überwiesen.

Artikel dazu: REIZ_061117_T30

Ein erster Schritt in Richtung Tempo 30 in Wohnquartieren ist schon getan worden: Der Einwohnerrat hat am 20. November 2006 ein entsprechendes Pilotprojekt für das Gebiet Reinach Nord bewilligt.

Es geht vorwärts mit dem "Alten Werkhof" in Reinach

Jetzt unterstützt auch der Einwohnerrat das Überbauungsprojekt "Alter Werkhof". Aus dem Wettbewerb ging das Projekt der sabarchitekten als Sieger hervor. Auf dem Areal sollen rund hundert moderne Wohnungen entstehen. Ebenfalls Platz finden wird der neue Polizeiposten der Kantonspolizei. Geprüft wird zur Zeit noch, ob allenfalls auch ein Hotel realisiert werden könnte.

Artikel dazu: WoB_070329_Werkhof

Ehrgeizige Entwicklungsziele in Reinach

Das Reinacher Ortsbild verändert sich: Um die Bevölkerungszahl halten zu können, müssen in grösserem Massstab Wohnungen gebaut werden. Damit einher gehen Bemühungen für einen attraktiveren Ortskern. Wohin steuert Reinach? Ein Interview mit der BaZ über die Ziele der Raumplanung in Reinach (BaZ_070317_Raumplanung).

Weitere Informationen zu diesem Thema: