Gemeinderat sieht Strafanzeigen gelassen entgegen

Der Gemeinderat Reinach sieht den Strafanzeigen einer Mitarbeiterin gegen mehrere Behörden- und Verwaltungsvertreter mit Gelassenheit entgegen und sieht darin eine Chance, dass verschiedene der Unterstellungen, die seit geraumer Zeit insbesondere von einer Lokalzeitung gegen ihn erhoben werden, dadurch von unabhängiger Seite ausgeräumt werden können.

Zu den einzelnen Vorwürfen, die von der Mitarbeiterin erhoben werden, nehmen die involvierten Vertreter von Gemeinderat und -verwaltung nicht öffentlich Stellung, um einer allfälligen Untersuchung durch die Staatsanwaltschaft nicht vorzugreifen.

Der Gemeinderat weist aber darauf hin, dass insbesondere die BaZ in ihrer Berichterstattung vom 3. August 2017 erneut mehrfach klar faktenwidrige Tatsachenbehauptungen aufstellt (BaZ_170803_Asylzentrum). Er verweist diesbezüglich auf seine früheren Stellungnahmen in der Sache.

Insbesondere hält der Gemeinderat fest, dass zu keinem Zeitpunkt Sanktionen gegen eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter der Gemeinde ergriffen wurden aufgrund dessen, dass diese auf vermeintliche oder tatsächliche Missstände aufmerksam machten. Genauso tatsachen- und faktenwidrig ist weiter die Aussage, Vorgesetzte oder Mitglieder des Gemeinderates hätten versucht, irgendetwas zu vertuschen. Richtig ist vielmehr, dass alle geäusserten Vorwürfe intern abgeklärt, gegebenenfalls Massnahmen ergriffen und in mehreren Fällen und bei hinreichenden Verdachtsmomenten auch der Staatsanwaltschaft zur Kenntnis gebracht worden sind.

Falsch ist auch der Vorwurf der BaZ, der Gemeinderat habe versucht, die Mitarbeiterin mit Geldangeboten von «Klagen gegen die Gemeinde» abzubringen. Nähere Angaben im Zusammenhang mit dem Arbeitsverhältnis der betreffenden Mitarbeiterin kann die Gemeinde aus rechtlichen Gründen keine machen.