Neujahrsansprache 2014 – ein schönes Ritual

Meine diesjährige Neujahrsansprache handelt von Ritualen und ihrer Bedeutung. Ich glaube, Silvester und Neujahr sind genauso Rituale, wie das Beschwören eines Regengottes, das Sich-Mut-Machen im Sport oder Sich-Sammeln vor dem Unterricht.

Der Jahreswechsel ist ein ganz besonderer Moment im Jahr: Wir nehmen Abschied vom alten Jahr und stimmen uns ein auf das neue Jahr.

Spätestens an Silvester halten wir Rückschau: Was haben wir im vergangenen Jahr erreicht und was nicht? Rückschau halten ist auch ein Reinigungsritual. Man spricht davon, «mit sich ins Reine zu kommen» und meint damit auch, zu akzeptieren, dass vielleicht etwas nicht so gelaufen ist, wie gewünscht. Dauerndes Grübeln blockiert. Einen Misserfolg akzeptieren, einen Schlussstrich ziehen und neu anfangen, befreit. Das Jahresende bietet Gelegenheit dazu.

Wann, wenn nicht zum Jahresbeginn, ist der beste Zeitpunkt, sich neue Ziele zu setzen und Aufgaben zu geben? Gute Vorsätze sind heute verpönt. Für mich sind und bleiben sie wichtig. An Neujahr bin ich motiviert, einmal mehr einen neuen Anlauf zu nehmen. Wir brauchen immer wieder neue Ziele. Sie sind unser Motor.

Lesen Sie die ganze Ansprache hier: Neujahrsansprache 2014.

Medienecho: WoBla, GemeindeTV.

Noch ein Lesetip: GEO Magazin Nr. 01/14 - Rituale: Was sie bedeuten. Wofür wir sie brauchen.