Jetzt geht's los im Taunerquartier

TQ
Nachdem der erste private Bauherr die Baubewilligung erhalten hat, kann jetzt auch auf dem Land der Gemeinde gebaut werden. Der Einwohnerrat hat an seiner letzten Sitzung den Antrag des Gemeinderates gut geheissen und das Land an private Investoren verkauft, resp. im Baurecht abgegeben (Vorlage-1045). Damit kann das Bauen im Taunerquartier losgehen.

Dem Entscheid vorausgegangen war eine heftige Debatte über den Landpreis (hier geht's zum Tonprotokoll): Ist er zu tief oder angemessen? Es gibt keine objektive Messlatte, um diese Frage zu entscheiden, aber einige Hinweise. So haben wir das Projekt in den Medien publiziert und Interessenten zu Angeboten eingeladen. Den Zuschlag hat jene Gruppe erhalten, welche das für die Gemeinde beste Angebot gemacht hat, sowohl für die Parzelle, die zum Verkauf stand, als auch für jene, welche die Gemeinde im Baurecht abgeben wollte. Ein zweites Indiz sind die Landpreise, die im letzten Jahr für vergleichbare Areale bezahl wurden. Auch in diesem Vergleich erscheinen die Preise gut.

Natürlich kann man immer behaupten, ein noch höherer Preis wäre möglich gewesen. Dazu meine ich erstens: Soll die Gemeinde wirklich als Preistreiberin auftreten, um dann bei nächster Gelegenheit wieder über die hohen Wohnkosten zu klagen? Und zweitens: Wieso haben die Kritiker des Landpreises, unter ihnen namhafte Architekten aus Reinach, nicht selber ein (besseres) Angebot eingereicht?

Die Website der Gemeinde zum Taunerquartier.

Medienecho: WoBla.