Neujahrsansprache 2013 – Kinderfreundliche Gemeinde Reinach

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Reinach ist eine «Kinderfreundliche Gemeinde»! Anlässlich des heutigen Neujahrsapéros wurde uns das Label der UNICEF überreicht. Da liegt es nahe, sich in der Neujahrsansprache Gedanken darüber zu machen, was denn eine Gemeinde lebenswert macht. Lesen Sie hier meine Ansprache (Text Neujahrsansprache 2013).

UNICEF-Label „Kinderfreundliche Gemeinde“
Das Label «Kinderfreundliche Gemeinde» ehrt und freut uns natürlich. Aber in aller erster Linie ist es eine Verpflichtung, sich weiter so zu entwickeln, dass Reinach für Familien, Kinder und Jugendliche attraktiv bleibt – oder noch attraktiver wird

Reinach erhält das Label für die vorbildliche Umsetzung der Kinderrechtskonvention auf kommunaler Ebene. „Reinach setzt sich seit mehreren Jahren bewusst und systematisch mit den Rahmenbedingungen des Aufwachsens auseinander und bemüht sich, diese kinderfreundlich zu gestalten», lobt UNICEF-Geschäftsleiterin Elsbeth Müller (Pressemitteilung UNICEF). Nach der Durchführung einer Standortbestimmung durch die UNICEF und einer breit angelegten Befragung von Kindern und Jugendlichen wird Reinach mit dem Label „Kinderfreundliche Gemeinde“ ausgezeichnet. Schon heute gibt es in Reinach einiges, was das Prädikat «kinderfreundlich» verdient: Die Partizipation der Primarschüler beispielsweise wird durch regelmässig durchgeführte «Kinderforen» sichergestellt. Die Dienststelle Kultur und Begegnung versteht sich neu explizit als niederschwellige Anlaufstelle der Verwaltung. Ein Jugendpolizist hat für die Anliegen der Jugendlichen stets offene Ohren. Verschiedene Gremien wie Jugendpolizei, Jugendhaus, Schulsozialarbeit, Schulleitung und Verwaltung treffen sich in regelmässigen Sitzungen, um die Anliegen und Probleme von Kindern und Jugendlichen zu besprechen und gegebenenfalls Massnahmen einzuleiten.
Doch damit nicht genug, vor einem Jahr hatte Reinach eine Befragung durchgeführt, bei der die Kinder und Jugendlichen selbst Verbesserungsvorschläge benennen konnten. Die Ideen reichten von baulichen Verbesserungen bei Strassenunterführungen und Kreuzungen, über einen Treffpunkt mit günstiger Verpflegung im Zentrum, ein Kino, Rutschbahnen für das Gartenbad sowie offenen Turnhallen am Sonntag. Die aus den Ideen entwickelten und vom Gemeinderat genehmigten Massnahmen wurden in einer Ausstellung gezeigt und werden nun schrittweise umgesetzt. Zu den Projekten gehören u.a.:
  • Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche auf der Gemeindeverwaltung,
  • Kinderforen in den Schulhäusern Aumatten, Weiermatten und Surbaum,
  • quartalsweise Parties und Turniere im Jugendhaus Palais Noir,
  • offene Turnhallen an Sonntagen (Spiel + Bewegen zusammen mit Elternbildung, Frauensport und Turnverein),
  • neues Theater für Kinder im Gewölbekeller,
  • mobile Spielkiste auf dem Spielplatz Mischeli / Aktivierung des Generationenprojektes Mischeli,
  • längere Öffnungszeiten Café Paradiso,
  • Werbung für Tageseltern etc.

Hier geht es zur Medienmitteilung der Gemeinde.

Medienecho: WoB und Gemeinde-TV.