Das hätte nicht passieren dürfen - sorry!

Die BZ berichtet in Ihrer Ausgabe vom 18.6.2013 über den Abstimmungskampf um den Quartierplan «Uf der Höchi II» (BZ_130618_Arlesheim, arlesheimreloaded, Dometown Arlesheim). Sie erwähnt darin, dass ein Mitinhaber der Hintermann & Weber AG einerseits als Gutachter für die Quartierplan-Gegner gearbeitet hat und andererseits jetzt als Anwohner das Vorhaben bekämpft. Er hat dabei in unzulässiger und unprofessioneller Art und Weise seine Rollen als Mitinhaber einer Beratungsfirma und als Anwohner vermischt, indem er seine persönliche Haltung als jene der Firma darstellte.

So etwas darf nicht passieren! Die Geschäftsleitung der Hintermann & Weber AG distanziert sich in aller Deutlichkeit von diesem Faux-Pas und entschuldigt sich dafür. Wir werden im Verwaltungsrat klare Regeln festlegen, um solche Interessenkonflikte in Zukunft zu vermeiden.

Lesen Sie hier die offizielle Stellungnahme der GL, so wie sie der BZ zur Publikation zugestellt wurde: Quartierplan «Uf der Höchi II» Arlesheim.

Was mich als Gemeindepräsident von Reinach persönlich sehr betroffen macht, ist die Verknüpfung des Abstimmungskampfes um den Quartierplan in Arlesheim mit meinem Amt als Gemeindepräsident. Ich kenne den Quartierplan nur aus Zeitungsberichten und würde mir nie anmassen, eine fachliche Beurteilung abzugeben. Ich halte nochmals klar fest, dass ich persönlich weder über das Mandat zur Beratung der Quartierplan-Gegner informiert war, noch Kenntnis hatte von den, unzulässigerweise im Namen der Firma gemachten, ablehnenden Äusserungen zum Quartierplan. Ich bin im übrigen seit etwa einem Jahr nicht mehr Mitglied der Geschäftsleitung und arbeite heute bei der Hintermann & Weber AG nur noch als Projektleiter.

Medienecho: BZ_130619_Arlesheim.