Was geschieht im Einschlag?

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Heute ist einem Zeitungsartikel (BaZ_111223_WBZ_Erweiterung) zu entnehmen, das WBZ liebäugle mit einem Erweiterungsbau im Gebiet Einschlag. Hierzu kann ich nur folgendes sagen: Es ist legitim, dass das WBZ alle Optionen, von der Sanierung des Altbaus aus den siebziger Jahren bis hin zu einem Neubau in der Umgebung, prüft. Dennoch: Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Neubau im Einschlag gebaut wird, ist sehr gering. Der Einschlag ist nicht Baugebiet. Bevor hier ein Gebäude erstellt werden kann, müsste das Areal eingezont werden. Zu Recht sind Bund und Kantone sehr zurückhaltend mit dem Einzonen: Die Bauzone darf nur erweitert werden, wenn dies zwingend notwendig ist und alle Alternativen geprüft wurden. Gleich neben dem WBZ liegt aber die Munimatt, ein grosses Areal im Besitz der Bürgergemeinde und bereits in der Bauzone. Es ist überhaupt nicht einsichtig, wieso neues Bauland eingezont werden soll, solange gleich daneben nicht überbautes Bauland liegt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Regierungsrat als genehmigende Behörde einer Einzonung unter diesen Bedingungen zustimmen würde – andernfalls würde ich die dauernden Appelle von Bund und Kanton, Bauzonen nicht unnötig zu erweitern, nicht mehr verstehen. Hinzu kommen die enormen Neben- oder Folgekosten, die mit einem Neubau im Einschlag verbunden wären. Letztendlich müsste der FC Reinach eine neue Bleibe finden. Grosse Investitionen der Einwohnergemeinde in Garderobengebäude, Sportplätze und Kunstrasen wären verloren oder müssten an einem anderen Ort nochmals getätigt werden. Ich behaupte, dies würde mindestens 3-4 MCHF kosten. Ich denke, das WBZ – nota bene eine wichtige Institution auf die wir in Reinach stolz sind und die wir immer wieder unterstützen – ist gut beraten, die Alternativen zu einem Neubau im Einschlag sehr sorgfältig zu prüfen.