Jacques Herzog äussert sich zur Birsstadt

birsstadt
Bisher haben sich meist nur die direkt betroffenen Gemeinden und EinwohnerInnen zur Birsstadt geäussert. An einem Podiumsgespräch hat jetzt Jacques Herzog vom renommierten Architekturbüro HERZOG & DE MERON Stellung bezogen.

Jacques Herzog erachtet das Projekt «Birsstadt» als eines der wichtigsten Planungsprojekte in Baselland. Wohl nicht zuletzt deshalb hat sich der Architektur-Think-Tank «ETH Studio Basel» des Themas angenommen und versucht aufzuzeigen, wie aus acht Gemeinden eine (Birs-)Stadt werden könnte. Ihre Vorschläge (unter anderem): Ringtram, zentraler Park, verdichtetes Bauen in den heutigen Wohngebieten und dazwischen Boulevard-ähnliche Verbindungen. Einige der Elemente sind nicht neu oder in ähnlicher Form bereits vorgeschlagen worden. Aber als Ganzes zeigen die Studenten doch sehr schön auf, wie die Birsstadt zu einer Einheit werden könnte. Bisher hat jede Gemeinde für sich alleine geplant und sich gemäss den eigenen Wünschen und Vorstellungen entwickelt. Sollen die acht Gemeinden zu einer funktionalen Einheit werden, dann wird neu auch eine Aussensicht notwendig werden.

Der Forderung des gemeinsamen Planens möchten die Birsstadt-Gemeinden, zusammen mit den Kantonen Baselland und Solothurn, in Zukunft nachleben und sind deshalb dabei, eine «Regionale Planungsgruppe» aufzubauen.

Medienecho: bz_130906_Birsstadt, BaZ_130906_birsstadt.


Und hier noch ein Medienecho zu einer ähnlichen Veranstaltung der SP Arlesheim zum Thema «Birsstadt? Birsstadt!»: WoB.