Reinachs Gemeindepräsident über bestehende Strukturen und Experimente

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In einem Interview mit der BaZ geht es um Themen wie den Zustand des Kantons, die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden und die Initiative «ein Basel».

Auf die Frage nach meiner Unterstützung einer Fusion der beiden Basel meine ich: «Ich unterstütze nicht primär die Fusion mit Basel, sondern die Initiative. Das ist ein wichtiger Unterscheid. Ich masse mir nicht an, heute abschliessend beurteilen zu können, wo alle Vor-und Nachteile einer Fusion liegen. Obwohl, gefühlsmässig bin ich von einer Fusion überzeugt. Politik aber darf ja nicht nur Bauchsache sein. Der Kopf sollte auch noch mitspielen. Deshalb ist die Initiative so gut. Sie fordert nicht die Fusion von heute auf morgen. Zuerst soll  die Fusion durchgedacht, simuliert werden. Man wüsste dann beispielsweise, welche Aufgabe die Gemeinde Basel hat, und welche die traditionellen gemeinden im Baselbiet. Da sind so viele Fragen offen, da sind so viele Emotionen im Spiel. Erst wenn wir wissen, wie ein Kanton Basel funktionieren würde, erst dann kann ich sagen, ob eine Fusion sinnvoll ist oder nicht. Diesen Entscheid will ich mir offen halten. Und ich will, dass man darüber redet und nachdenkt und nicht gleich den Vorhang runterlässt. Da existiert ein Verharren in Positionen, das nicht die Lösung sein kann für unsere Zukunft. Man soll auch mal vergessen, was 1833 war und vorwärts schauen.»

Das ganze Interview finden Sie hier: BaZ_121004_Hintermann