Reinacher Preis 2011 geht an die Heimatmuseumskommission

Reinacher_Preis_2011
Seit 50 Jahren setzt sich die Heimatmuseumskommission für das Reinacher Heimatmuseum und damit für den Erhalt eines Teils der Reinacher Geschichte ehrenamtlich ein. Dafür ehrt sie die Gemeinde Reinach nun mit dem „Reinacher Preis“.

„Gute Kameradschaft ist bei uns das A und O“, darauf legt Fredi Kilchherr, Präsident der Heimatmuseumskommission
seit fast 20 Jahren, grössten Wert. Dass die zurzeit 18-köpfige Kommission gerne zusammenarbeitet, hängt stark damit zusammen, dass die Mitglieder zueinander passen, dass die Chemie untereinander stimmt. Nur so ist es auch möglich,
dass sich die Mitglieder ehrenamtlich engagieren, sich gegenseitig ergänzen und unterstützen.

Die Heimatmuseumskommission wurde 1961 von der Zunft zu Rebmessern ins Leben gerufen mit dem Ziel, alte, originelle Gegenstände zu sammeln, zu reinigen, zu restaurieren und sie der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Gegenstände bekommt die Kommission von überall her: „Wenn alte Häuser geräumt werden, gibt es immer wieder Anfragen, ob wir an diesem oder jenem interessiert wären. So ist in den vergangenen fünf Jahrzehnten einiges zusammengekommen.“, so Fredi Kilchherr.

Das Heimatmuseum ist aber nicht einfach eine Sammlung von verstaubten alten Gegenständen, darauf legt die Kommission seit Beginn grossen Wert. Regelmässig finden im „Schambädischdä-Huus“, wo das Museum seit 1988 beheimatet ist, Kunstausstellungen statt und es werden verschiedene Räume für private oder geschäftliche Anlässe vermietet. „Das bringt Leute ins Museum, die sonst den Weg hierher nicht ohne Weiteres finden würden“, so Fredi Kilchherr. Er schätzt es denn auch, dass das Heimatmuseum einerseits ein Ort der Begegnung ist, andererseits einen hohen Stellenwert im Vergleich zu anderen Museen der Region geniesst. Dazu gehört auch, dass die Heimatmuseumskommission immer wieder neue Anlässe auf die Beine stellt und dabei zum Beispiel altes Handwerk zur Schau stellt oder dass sie sich an bestehenden Anlässen beteiligt, wie etwa der Galeriennacht. Ein Teil der Dauerausstellung zeigt archäologische Funde, die dank der Unterstützung des Kantons ein beachtliches Niveau aufweisen. Und sie betreibt zusammen mit der Ernst-Feigenwinter-Stiftung das Bildund Filmarchiv von Reinach.

All dies wäre nicht möglich ohne das Engagement der Heimatmuseumskommission. Dafür dankt ihr die
Gemeinde Reinach und ehrte sie am 1. April 2011 mit dem „Reinacher Preis“.

Medienecho: bz_110406_ReinacherPreis, Baslerstab_110405_ReinacherPreis2011WoB_110407_ReinacherPreis, Gemeinde-TV, sowie Sonderbeitrag des Gemeinde-TV (gehen Sie ins Archiv und suchen Sie die Sendung vom 25.3.2011)